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Riders on the storm
»Break on through
to the other side.«
Jim Morrison – Rock-Legende, Dichter der Nacht, Superstar und Seiltänzer über dem Abgrund: Sein Leben liest sich wie ein Roman. In »Riders on the storm« macht sich das Team um Schauspieldirektor Pit Holzwarth auf die Reise in die Welt des sagenumwobenen Frontmanns der »Doors«: Von der Entdeckung des Sängers und Poeten über seine Beeinflussung durch Schriftsteller wie Nietzsche, Rimbaud, Baudelaire und Artaud, seinem Ausbruch aus der bürgerlichen Gesellschaft, seinen selbstzerstörerischen Seiten, dem exzessiven Drogenkonsum und seiner ungezügelten Kraft, die ihn wie durch ein inneres Feuer verbrannte, bis hin zu seinem frühen rätselhaften Tod. Morrison, für den es nur ein »Alles oder Nichts« gab, stürzte sich ungebremst, mit voller Energie in seine Musik. Ohne Netz und doppelten Boden überließ er sich der nackten, gefährlichen Realität. Er tat nicht so, als ob – er sang, schrie, tanzte wie ein Derwisch und entflammte die Nacht. In seinen genialen Kompositionen vereinigte er Poesie, Blues und Drama zu einem drängenden, unwiderstehlich ekstatischen Klang. Die kongeniale Zusammenarbeit mit seiner Band, die für Morrisons Inspiration genauso wichtig war wie umgekehrt, schuf den unverwechselbaren »Doors«-Sound – rauh, dunkel, kraftvoll, ja geradezu dionysisch.

Ganz in der Tradition von »Rio Reiser«, »Edith Piaf« oder »Johnny Cash« lässt das Schauspiel Lübeck mit Jim Morrison eine weitere moderne Heldenfigur – mit Songs und Live-Musik – auf den Brettern des Theaters wiederauferstehen. Eine Hommage an einen früh verglühten Stern am Rock- Himmel der 60-er Jahre.


Foto © Heiko Schäfer


Wiederaufnahme
15/03/17

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Rebell und Poet: Der Engel des Abgrunds

Dauer ca. 3 Stunden (eine Pause)

Inszenierung Pit Holzwarth
Musikalische Leitung und Arrangements Willy Daum
Ausstattung Werner Brenner
Video Katharina Spuida-Jabbouti
Photographie Marcus Staab
Dramaturgie Tobias Schuster