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Tonio Kröger

»Thomas Mann in Lübeck auf die Bühne zu bringen, das hat an sich nichts Überraschendes mehr. Und doch ist im Theater an der Beckergrube nun ausgerechnet mit einer Bühnenadaption des ›Tonio Kröger‹ im kleinen Studio ein großer Wurf gelungen: Die [...] Regisseurin Catrin Mosler inszeniert dort die Novelle in einer fantasievollen Ausstattung (Nicole Zielke) als Zweipersonenstück, in dem die Schauspieler Jan Byl und Will Workman das Publikum mit den Leiden des jungen Kröger beglücken. Ein schrilles Drama spielt sich da in einer erstaunlichen Kulisse ab. Die Bühne ist ein drehbares Wunderwerk [...]. Der Premierebeifall für Darsteller, Regisseurin und Ausstatterin ist laut und lang.«

(shz) 

 

 

 

»Catrin Mosler hat keine Dramatisierung mit festen Rollen geschaffen. Die Texte der Figuren pendeln hin und her, Dialoge wechseln mit Erzählstücken. Byl und Workman sind mal dieser, mal jener oder auch mal diese, mal jene. Das geht auf, selbst bei oft fliegendem Wechsel. Das Spiel beginnt komödiantisch, wird sogar derb komisch. [...] Nachdenklichkeit stellt sich ein, wenn Kröger auf dem Weg nach Dänemark in der Heimat Station macht. Heiter wird es an Bord und besinnlich gegen Ende beim Tanzfest in Helsingör, wo der Dichter seiner Vergangenheit begegnet. Einen besonderen ›Gag‹ hebt die junge Regisseurin sich für den Schluss auf. Den Brief, den der Ausreißer an Lisaweta nach München schreibt, liest aus dem Off Thomas Mann höchstpersönlich. Authentischer geht es nicht. Bewundernswert, wie Jan Byl und Will Workman die Textmenge stemmen, immerhin 80 Minuten fast ununterbrochen. Sehr gut, wie Stimmfarben und Ausdruck beider Akteure wechseln, je nachdem, ob sie ihre Thesen aufgeregt vertreten oder sorgfältig denkend argumentieren. Das Premierenpublikum applaudierte lange, und der Applaus galt dem gesamten Team, hochverdient.«

(LN-online)

 

 

 

»Bei der Premiere am Freitagabend war das Publikum begeistert. [...]Manche Szenen strotzen vor Komik, rufen Lacher im Publikum hervor, in anderen spürt man den Ernst des Konflikts zwischen Bürgerlichkeit und Künstlertum [...]. Sprachlich und darstellerisch leisten Jan Byl und Will Workman Erstaunliches. Alle Achtung auch für die Ausstattung von Nicole Zielke und die Regieleistung von Catrin Mosler. Großer, langer Applaus für alle Beteiligten. [...]«

(HL-live)

 

 

 

»Die [...] Erzählfiguren mussten [...] verlebendigt werden. Das gelang zumeist köstlich, oft durch wenige Requisiten, ging aber kaum ohne deftige Karikatur aus, manchmal bis hin zum Klamauk. [...] Ortswechsel wurden auf der Minimalausgabe einer Drehbühne (Ausstattung: Nicole Zielke) bewältigt, wodurch temporeich die Abfolge der oft slapstickhaften Szenen möglich wurde [...]. Eine große Leistung auch in Artikulation und Gedächtnis war zu erleben, hautnah und mitreißend in dem Wechsel von Ruhm und Tumult. Das Publikum zeigte sich amüsiert bis begeistert [...].«

(unser Lübeck)

 

 

 

»Manche Szenen strotzen vor Komik, die Tanzstunde bei Knaak etwa. In anderen Momenten spürt man den Ernst des Konflikts, der Thomas Mann ein Leben lang beschäftigte. [...] Sprachlich und darstellerisch leisten Jan Byl und Will Workman Großartiges. Reichen Applaus gab es auch für die Ausstattung von Nicole Zielke und die Regieleistung von Catrin Mosler. Die Aufführung hat das Zeug für einen Renner.«

(Lübeckische Blätter)