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Die Räuber

Zum Beitrag von NDR 1 Welle Nord (12/09/2019):

www.ndr.de

 

 

 

»Die Schauspielerinnen agieren mit Bildern männlicher Gewalt, wie sie in vielen Bühnenstücken wieder und wieder aufgeführt werden: roh, unbekümmert, selbstherrlich und unreflektiert, so als gäbe es gar keine Alternative zum Blutrausch. Sie ergänzen aber auch die andere, nämlich die weibliche Sicht in ihrem Spiel. [...] Ein schöner Ansatz des Regisseurs.«

(NDR 1 Welle Nord) 

 

 

 

»Dass diese Männer in Wirklichkeit Frauen waren, konnte man kaum glauben, so tief hatten sich die Schauspielerinnen des Lübecker Theaters in die Figuren der ›Räuber‹ von Friedrich Schiller hingelebt. [...] Astrid Färber wurde zum Räuber Schweizer und zu einem glaubhaften Vater Moor, der all das Leid auslöst, aber selber unter seinem Kummer zerbricht. Agnes Mann spielte Karl Moor und zeigte beeindruckend die Zerrissenheit dieser Figur. Rachel Behringer wurde zu Räuber Grimm und glänzte als Franz. Ihr nahm man den gekränkten Mann in jeder Sekunde ab. Katharina Uhland spielte Roller und Kosinsky und außerdem überzeugend die einzige weibliche Rolle [...]. Susanne Höhne übernahm Spiegelberg, brillierte aber vor allem als Hermann, als kriecherischer Strippenzieher im Dienste von Franz Moor. Esther Schwartz spielte glaubhaft den hölzern-dümmlichen Räuber Razmann. [...] Das Premierenpublikum erlebte eine feingeistige Inszenierung und honorierte sie mit viel Applaus.«

(Lübecker Nachrichten)

 

 

 

»Die sechs Damen auf der Bühne legen sich mächtig ins Zeug. Astrid Färber ist nicht nur der gramgebeugte Greis. Sie reiht sich mutig und munter auch unter die Räuber. Feurig stürmt Agnes Mann als Karl auf die Bühne, der edle Bruder von Robin Hood. Rachel Behringer hat [...] die Bürde des bösen Franz zu tragen. Ironisch, spöttisch, manchmal auch zynisch, ja, das ist sie. [...] Susanne Höhne ist gradlinig als Spiegelberg, des Hauptmanns Neider und Konkurrent. Großartig waren ihre Passagen als Bastard Hermann.«

(HL-live)