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Game of Crowns 1

Zum Beitrag vom Schleswig-Holstein Magazin (06/09/2019) »Shakespeare-Adaption ›Game of Crowns‹ in Lübeck«: www.ndr.de

 

 

 

»›Game of Crowns‹ bringt im Theater Lübeck mit surrealen Elementen verstaubte Shakespeare-Literatur brilliant und modern inszeniert mit tollen Schauspielern auf die Bühne.«

(NDR)

 

 

 

»Das Ergebnis ist ein eindrucksvolles Spiel um die Macht, das am Freitag bei der Uraufführung großen Beifall erhielt [...] Andreas Hutzel als Richard tanzt und scherzt mit seinen Gespielen, hat für das Volk nur Spott und Verachtung übrig. Als er den Thron abgeben muss, wird er zum Philosophen.

Von ganz anderem Kaliber ist Michael Fuchs als Heinrich IV. Er tobt und schreit, wird zum wütenden Diktator, vom schlechten Gewissen getrieben wie Kollege Macbeth. Lilly Gropper als einzige Frau im Männerensemble wandelt sich vom lotterhaften Buben zum Herrscher, der weiß, dass es besser ist, den Krieg nach Frankreich zu tragen als die Menschen des eigenen Volkes aufeinander zu hetzen.
Großartig hält Sven Simon die Gestalt des Herzogs von York durch, ein Vertreter der alten Zeit, in der das Recht über allem stand. Matthias Hermann gibt ebenso charakterfest den Grafen Northumberland. Robert Brandt ist ergreifend als alter Herzog Gaunt, muss später ganz gegen seine Figur den Trunkenbold Falstaff geben. [...] Ungemein wandlungsfähig sind Johannes Merz, Heiner Kock und Johann David Talinski in ihren unterschiedlichsten Rollen.
Pit Holzwarth fallen immer wieder großartige Bilder ein, mal in unruhiger Bewegung, dann wieder in fast lähmender Stille. Kleine Symbole haben große Wirkung, regen die Fantasie an [...]. Die Spannung blieb gut drei Stunden lang erhalten. Pit Holzwarth wählte nicht nur moderne Übersetzungen, sondern übertrug auch selber aus dem englischen Original. Das transportiert den Stoff in die Gegenwart. Parallelen sind leicht zu finden.«

(HL-live)

 

 

 

»Eine gelungene Meditation über Macht, Despotie, Usurpation und Opportunismus. Parallelen zur realen gegenwärtigen Welt sind aus vollem Herzen beabsichtigt. [...] Man findet sich in einem Holzwarth-Stück, das voller Respekt vor Shakespeare diesen nicht etwa modernisiert, sondern die Gegenwart durch eine kulturhistorische Lupe betrachtet: Macht verändert den Menschen. [...] Neun Darsteller hat sich Holzwarth für seine Inszenierung ausgesucht, in den Königsrollen brillieren Andreas Hutzel [...], Michael Fuchs [...] und, als einzige Frau, Lilly Gropper [...]. Grandiose Auftritte haben Sven Simon als Herzog von York und Robert Brandt zunächst als Herzog von Lancaster und später als grotesk-unglücklicher Falstaff. [...] Im Theater Lübeck folgt die Fortsetzung im kommenden April mit der zu ›Game of Crowns2‹ geformten ›York-Tetralogie‹.«

(Stormarner Tageblatt)

 

 

 

»Schauspielerisch ist dieser lange Abend hervorragend besetzt. Andreas Hutzel ist ein überzeugender Richard II., pendelnd zwischen Schöngeisterei und Brutalität, im Grunde ein Opfer seiner selbst. Sven Simon ist ein wunderbar stoischer Herzog von York, der für die alten Werte steht und als einziger in dieser höfischen Lemurenschar Würde bewahrt. Robert Brandt als alter John von Gaunt und vor allem als Falstaff fasziniert durch seine körperliche Präsenz - seine Schlussszene ist ein Kabinettstück für sich.«

(Kieler Nachrichten)

 

 

 

»Lilly Gropper als einzige mitwirkende Frau gibt den Prinzen von Wales und nachmaligen König Heinrich V. mit Engagement und sprachlicher Präzision, Michael Fuchs als Heinrich IV. überzeugt mit seiner Darstellung der Brutalität der von ihm gespielten Figur. In ihren diversen Nebenrollen sind Johannes Merz, Matthias Hermann, Heiner Kock und Johann David Talinski ein beeindruckendes Quartett.«

(Lübecker Nachrichten)