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Aktuelles

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Liebe Gäste!

 


Nach den jüngsten fremdenfeindlichen Ausschreitungen möchten wir uns über unsere programmatische, inhaltliche Auseinandersetzung hinaus entschieden gegen Rechtsradikalismus positionieren und im öffentlichen Raum, in der Beckergrube, ein Zeichen setzen. Daher hängt zurzeit an der Theaterfassade das folgende Banner:

 

 

 

 

 

Der Satz lässt sich nicht einfach sprechen. Ein Fragezeichen umfasst den gesamten Text, macht ihn zu einem offenen »Sprachbild«, das jede*r Betrachter*in für sich interpretieren kann, wenn sie/er sich einen Augenblick Zeit dafür nehmen mag. Manche mögen an die Weihnachtsgeschichte denken, manche an eigene Erfahrungen mit Fremdsein - hier oder woanders, im Kleinen oder im Großen. Jede*r war schon mal irgendwo und irgendwie fremd.
Und es gibt die Erfahrungen von Fremdheit, die sich die meisten überhaupt nicht vorstellen können: Wenn Menschen ihre Vater- und Mutterländer verlassen haben, um zu überleben oder ein besseres Leben führen zu können.


Dieser Satz, der aus dem Neuen Testament (Matthäus 25) stammt, spiegelt wie viele unserer Stücke die Frage nach dem Menschsein, wie wir uns selbst und anderen fremd sind oder nicht. Das Wort »Fremdling« spielt auf Begegnung an und in der Begegnung passiert alles: Wir werden verunsichert oder ermutigt, fassen Vertrauen oder Misstrauen, nehmen jemanden auf oder stoßen auf Ablehnung.

 

Wir hoffen, der Satz bietet Anlass für Gespräche und (gemeinsames) Nachdenken.

 

 

 

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

 

 

 

Herzliche Grüße

 

Christian Schwandt
Geschäftsführender Theaterdirektor
Katharina Kost-Tolmein
Operndirektorin
Pit Holzwarth
Schauspieldirektor