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Bürgerbühne
Die Grenze in mir

»Am Ende fielen sich alle 18 Darsteller, Regisseurin Frieda Stahmer und die Produktion nur noch in die Arme. Voller Glück und Freude übergaben sie sich gegenseitig Blumen und Geschenke, verbeugten sich immer wieder vor dem Publikum und dankten sich gegenseitig, wie großartig diese Premiere über die Bühne gegangen sei. Und das zu Recht. [...] Ein einstündiges Stück mit sehr viel Tiefgang und Fragen, gespielt von Menschen ohne schauspielerische Ausbildung [...]. Fragen über Fragen, dargestellt von Laiendarstellern, die in ihren Rollen verschiedene Menschentypen verkörpern und den Zuschauer immer wieder spiegeln, Obdachlose, Ausgebrannte, Bio-Fetischisten, ›Normale‹ oder ›Kranke‹, wie es in dem Stück immer wieder heißt. Mit einem schlichten Bühnenbild und einer minimalen Handlung - dafür aber mit evozierten Bildern, die umso facettenreicher sind. Die Dialoge und Gegenüberstellungen sind teils musikalisch unterlegt und behandeln die typischen Themen des Lebens wie Krankheit, Geldnot, Arbeit, Mitgefühl und Menschlichkeit - sehr gekonnt inszeniert, gerade vor dem Hintergrund, dass das Team, das seit gut einem Jahr für dieses Stück probt, kein professionelles ist [...]. In Zusammenarbeit mit der Kulturakademie der Vorwerker Diakonie, gemeinsamer Unterstützung und der - im wahrsten Sinne des Wortes - eigenen Grenzüberschreitung ist es gelungen, das Stück auf die Bühne zu bringen. Ein Stück, das ironisch, rührend und anregend zugleich ist. [...] Letztlich wollen alle Menschen glücklich sein und akzeptiert werden: ›Die Grenze in mir‹ leistet einen großen Beitrag dazu, vor allem ist das Stück ein tolles Ergebnis für eine funktionierende Gemeinschaft - wenn man nur die inneren Barrieren überwindet.«

(Lübecker Nachrichten)