Home    Termine    Spielzeit    Ensemble    Theaterpädagogik    Service    Kartenkauf online    Extras    Junges Publikum
West Side Story

»Schon der Schlussapplaus nebst stehenden Ovationen ist ein Erlebnis für sich: Das Publikum will die beteiligten Künstler ganz entschieden nicht zur wohlverdienten Premierenparty entlassen - und ehrt damit eine Inszenierung, die an ambitionierter Qualität hierzulande nur schwer zu überbieten sein dürfte. [...] Es ist Wolf Widders Regie zu verdanken, dass jeder noch so kleinen Rolle in der atemlosen Szenerie Luft für ›ihren‹ Moment gelassen wird. Besonders deutlich wird dies bei ›Gee, Officer Krupke‹, einer brillanten Ensembleleistung von Action (Christian Funk), Diesel (Fabian Broermann), Baby John (André Janssen) und den anderen Jets. Auf Seiten der Sharks macht Kai Bronisch als Anführer eine besonders gute Figur. Und damit das Dreamteam komplett ist, hat er mit Femke Soetenga eine packende und präsente Anita an seiner Seite. [...] Unbedingt sehenswert.«

(musicals)

 

 

 

»Wolf Widder weiß, wie's geht. Zur Premiere gab es Standing Ovations und ein einstimmiges Votum: hervorragende Inszenierung, grandiose Künstler und ein erfahrener musikalischer Leiter. [...] Mit gefälligem Gesang überzeugt Tenor Raphael Pauß als Tony [...]. Ganz und gar hinreißend ist Lübecks Maria: Evmorfia Metaxaki setzt ihren ausdrucksstarken Sopran gegen die Hoffnungslosigkeit. Und siegt.«

(shz)

 

 

 

»Dem Regisseur Wolf Widder und der Choreographin Kati Heidebrecht ist ein mitreißender Theaterabend gelungen. [...] Schon im Prolog zeigt sich die große Stärke dieser Inszenierung. Regisseur und Choreographin ist es gelungen, rasante, teilweise sogar akrobatische Tanzszenen auf die Bühne zu bringen. Und das an einem Theater, das seit vielen Jahren kein eigenes Ballett mehr besitzt. Es sind Damen aus dem Chor, Mitwirkende der Theaterklubs, einige Profis sowie Lübecker Hiphopper, die Kati Heidebrecht zu einer Einheit verschmolzen hat. [...] Im Vordergrund aber stehen Tony und Maria [...]. Raphael Pauß singt, tanzt und spielt den Tony, sein lyrischer Tenor passt zu dieser Rolle. Wenngleich er manchmal kämpfen muss, um gegen das Orchester und die fabelhafte Stimme von Evmorfia Metaxaki (Maria) anzukommen. Evmorfia Metaxaki nimmt sich merkbar zurück, nur manchmal lässt sie die ganze Schönheit ihres Soprans erstrahlen. Zwei fabelhafte Hauptdarsteller in einer Besetzung, die bis in die Nebenrollen großartig agiert. Jets-Boss Riff wird von Thomas Christ als düsterer Schlagetot gespielt, Kai Bronisch als Bernardo, Chef der Sharks, ist ein Latino-Beau, ein Macho wie aus dem Bilderbuch. Femke Soetenga gibt Bernardos Freundin Anita mit Hingabe, mal lasziv, mal erschüttert, immer jedoch unglaublich präsent. [...] Ludwig Pflanz leitete die Philharmoniker mit viel Schwung durch Bernsteins alles andere als einfache Partitur. Die stilistischen Wechsel sind abrupt, von der genialen Schnulze zu jazzigen Abschnitten und zurück: Dirigent und Orchester fanden sich sehr schnell dieser Aufgabe. Das Publikum war begeistert von dieser ›West Side Story‹, es gab Ovationen im Stehen. Ein großer Erfolg.«

(Lübecker Nachrichten)

 

 

 

»Ein Volltreffer. Denn stilistisch in Pointen und Bewegung setzt Regisseur Wolf Widder das Geschehen mit einem halben Hundert Mitwirkenden in Szene. [...] Alle Rasanz (›America‹, ›The Rumble‹) und aller Witz [...] würden ohne überzeugendes Liebespaar verpuffen: Die Lübecker Aufführung bietet mit Evmorfia Metaxaki (Maria/Sopran) aus dem Ensemble und dem Gast Raphael Pauß (Tony/Tenor) spielerisch und zumal vokal überragende Interpreten, die anzusehen und zu hören eine Freude ist. Ihre Ohrwürmer (›Maria‹, ›Tonight‹) gehen unter die Haut. Mit hinreißendem Temperament bringt Femke Soetenga den Vulkan Anita. Thomas Christ (Riff), Kai Bronisch (Bernardo), André Janssen (Baby-John) ragen aus den vielen Gangs heraus. Dietrich Neumann (Doc), Steffen Kubach (Schrank), Marc McConnell (Glad Hand) und Gerd Bennewitz (Krupke) charakterisieren die Erwachsenen.«

(GüZ/Lübecker Stadtzeitung)

 

 

 

»Begeisterter Beifall für eine vertraute, unverkrampft aktualisierte Umsetzung mit temperamentvollen und anrührenden Akzenten. (...) Choreografin Kati Heidebrecht kostet die kulturellen Kontraste mit gekonnten Tanzeinlagen von Hip-Hop bis Tango aus. Das verdient besonderen Respekt. (...) [Sie] führt Talente aus Jugendclub, Statisterie, Opernchor mit Hip-Hoppern und dazu einigen Profis stimmig zusammen. (...) Die reizende Sopranistin [Evmorfia Metaxaki] gestaltet ihre Partie wohldosiert mit jugendlicher Leidenschaft, schmachtender Verzweiflung und gereifter Dramatik. Ja, so kann Bernsteins Musical große Opernstimmen bestens vertragen. Ein wenig verhaltener und dennoch überzeugend agiert der gastierende Tenor, stimmlich wie auch in der Darstellung des ins bürgerliche Leben strebenden Jet-Aussteigers Tony. Herausragend verkörpert zudem Femke Soetenga die heißblütige Anita. (...) Unterhalb der Bühne geben die Philharmoniker mit ihrem musicalerprobten 2. Kapellmeister Ludwig Pflanz in voller musikalischer Bandbreite dem spannungsvollen Geschehen zusätzlichen Drive. Dramatische Oper, groovender Jazz, multikulturelle Klangwelten, fetziger, auch schwülstiger US-Musicalsound, mal schrill bis zur Schmerz-, dann wieder lyrisch bis zu Tränengrenze - das ist es, was Bernsteins ›West Side Story‹ so unsterblich macht. In Lübeck kommt das bestens rüber.«

(Kieler Nachrichten)

 

 

 

»Leonard Bernsteins Musical ›West Side Story‹ ist vor 60 Jahren entstanden. Dass es immer noch ein verdammt gutes Stück Theater ist, kann man im Großen Haus des Lübecker Theaters erleben. Die Neueinstudierung von Wolf Widder (Regie) und Kati Heidebrecht (Choreographie) erlebte eine umjubelte Premiere. Dabei lässt Widder die auf William Shakespeares ›Romeo und Julia‹ zurückgehende Geschichte im Wesentlichen wie sie ist. (...) Die West Side Story ist nicht nur ein Stück für Sänger und Schauspieler. Die Geschichte lebt ebenso vom Tanz. Die Lübecker Bühnen gingen ein Wagnis ein, dieses Stück in den Spielplan zu nehmen, obwohl das Haus seit 20 Jahren kein Ballett mehr hat. Einige Profitänzer, dazu tanzbegeistere junge Leute und Hip-Hop-Gruppen zu einer hinreißend agierenden Truppe zusammengeführt zu haben, ist ein Kunststück, das Kati Heidebrecht fertig brachte. Wirbelnde Gelenkigkeit, Sprungkraft, Akrobatik rissen das Publikum mit. (...) Dieses Mal stand Ludwig Pflanz vor dem Orchester. Mit den Philharmonikern führte er überaus schwungvoll durch den Abend. Als Maria ist Evmorfia Metaxaki zu erleben, mit großer Stimme und überzeugendem Spiel. Raphael Pauß als Tony bringt genau jenen Schmelz mit, den die lyrischen Melodien erfordern. (...) Viele, viele andere liefern beste Leistungen. (...) Das Stück mit tragischem Ausgang endet still, schafft, wenn es gut gespielt wird, echte Betroffenheit. Das ist auch in dieser Inszenierung der Fall. Erst bei den Verbeugungen gab Kapellmeister Pflanz dem Orchester noch einmal den Einsatz für ein Medley der schmissigsten Melodien, zu denen das Publikum jubeln konnte.«

(HL-live)

 

 

 

»Großartig wurde die ›West Side Story‹ inszeniert. Abgesehen davon, dass die Aufführung von einem hohen musikalischen und darstellerischen Niveau ist, auch tänzerisch grandiose Szenen zu sehen sind, ist sie vor allem eines: brandaktuell. [...] Damit leistet das Theater Lübeck mit beiden Inszenierungen [›Fidelio‹ und ›West Side Story‹] einen wichtigen Beitrag, über das Werk hinaus sich mit der politischen Situation zu beschäftigen.«

(unser-luebeck)

 

 

 

»Keine Sekunde Langeweile während dieser überwältigenden Inszenierung von Wolf Widder. Widder überzeugt mit Energie und Ideenreichtum, sie weisen ihn als sensiblen Künstler aus. Furios und voller Dynamik treiben die Jets und Sharks ihr Unwesen in trister Umgebung an der Westside von Manhattan. Wolf Widder stehen kongeniale Partner zur Seite. Für die Bühne und Kostüme hat er sich Katja Lebelt auserkoren. Kati Heidebrecht ist für die Choreographie zuständig. Eine grandiose Idee, die Lübecker Hip Hop Gruppen HMDG und Alien Fam. ins Boot zu holen. Sie fallen keineswegs gegen die Profis ab, sondern beleben in bester Manier das Geschehen. [...] Im Mittelpunkt des Geschehens faszinieren jedoch Maria und Tony.«

(Rottmann/Unser Lübeck)

 

 

 

»Das Theater Lübeck präsentiert eine fesselnde ›West Side Story‹. [...] Regisseur Wolf Widder gelingt eine rasante Inszenierung, die atemlos dem Verhängnis zutreibt, doch auch der utopischen Lovestory viel emotionalen Freiraum lässt. Vorsichtig und unverkrampft aktualisiert Widder das Geschehen. [...] Katja Lebelt hat die minimalistische, eben darum hoch wirksame Ausstattung entworfen und auch die quietschbunten Szeneklamotten als Farbtupfer in grauen Großstadtfluchten. [...] Choreographin Kati Heidebrecht gelingt es [...] bewundernswert, eine große Truppe aus Profitänzern, Begeisterten, Chormitgliedern und Hip-Hoppern von den Lübecker Gruppen HMDG und AlienFAM zusammenzuschweißen. Hinreißend wirbeln sie über die Bühne - wild, fetzig, feurig. [..] Die Protagonisten müssen singen, sprechen, tanzen. Das gelingt exzellent. [...] Dirigent Ludwig Pflanz steuert die Philharmoniker und das gesamte große Ensemble kompetent durch den Abend. Die Instrumentalisten bewährten sich in Bernsteins diffiziler Komposition. Rhythmischer Pep, Jazz- und Tanzstilistik, Bläserfarben und Streicherglanz schließen sich erfreulich zusammen. Das Lübecker Theater hat einen neuen Renner.«

(Lübeckische Blätter)