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Don Giovanni

»Ihre [Martina Veh] Inszenierung spielt in der geschlossenen Abteilung eines Krankenhauses für psychisch auffällige Persönlichkeiten. [...] Johan Hyunbong Choi war nicht nur von der Erscheinung, sondern auch von der stimmlichen Präsenz her, ein fabelhafter Don Giovanni. Taras Konoshchenko gab einen großartigen Leporello. Die Hauptattraktion des Abends aber waren die Damen, Evmorfia Metaxaki: großartig als Donna Anna; Wioletta Hebrowska: eine grandiose Donna Elvira und Andrea Stadel gab eine hervorragende Zerlina. Besser werden diese Rollen, vom gesanglichen Niveau her, an den sogenannten großen Häusern auch nicht besetzt: schlichtweg phantastisch. Mario Klein gab einen überzeugenden Masetto. Großartig auch Szymon Chojnacki als Komtur. [...] Das Philharmonische Orchester Lübeck unter der Leitung von Andreas Wolf servierte einen spannungsgeladenen Mozartklang, der von der ersten bis zur letzten Note begeistert. Für diesen Mann scheint es keine musikalischen Grenzen zu geben; ihm gelingt einfach alles. Großartig der Chor des Hauses. Ein beglückender Abend [...].«

(Ihr Opernratgeber)

 

 

 

»Machorolle hin, Frauenblick her: Unterm Strich eine tolle Inszenierung mit einer mal ganz anderen Sichtweise auf die bekannte Oper. Der rücksichtslose Herzensbrecher, die liebeskranken Frauen - wunderbar gespielt von Johan Hyunbong Choi, Wioletta Hebrowska, Evmorfia Metaxaki und Andrea Stadel. Prädikat: Sehenswert!«

(NDR 1 Welle Nord)

 

 

 

»Alle wurden schauspielerisch gewaltig herausgefordert. Anerkennenswert, wie sie das schafften und dazu noch großartig sangen. Evmorfia Metaxaki hatte in ihrer Stimme alle Beweglichkeit und Kraft, die Dynamik der Donna Anna zu präsentieren. Wioletta Hebrowska hatte es als Donna Elvira in der Hinsicht schwerer, als sie spielerisch noch mehr gefordert war. Wie sie dennoch die exaltierten Sprünge in ihrem Part meisterte, verdient große Bewunderung. Andrea Stadel lieferte eine Zerlina, die man sich kaum besser vorstellen kann. [...] Die Titelfigur hatte man Johan Hyunbong Choi gegeben [...]. Sein fester Bariton und sein munteres Agieren bestachen. Taras Konoshchenko sang den Leporello, war wie gewohnt sicher und voluminös. [...] Der Chor (Leitung: Jan-Michael Krüger) [...] rundete das Gesangliche klangvoll und lebhaft ab. Erfreulich sensibel und mit dynamischer Finesse agierte das von Andreas Wolf geleitete Philharmonische Orchester und erhielt dafür verdienten langen Beifall.«

(nmz-online)

 

 

 

»[Man] hört [...] wunderbaren Gesang. Insbesondere die Vertreter des Lübecker Ensembles - Hebrowska, Metaxaki, Stadel, Choi, Konoshchenko - strahlen in dieser Oper mit Stimm- und Spielfreude; man erlebt einen feinfühligen Andreas Wolf am Pult und einen gut eingestimmten Chor [...]. Das musikalische Personal wurde mit heller Begeisterung belohnt.«

(shz)

 

 

 

»Musikalisch hat dieser ›Don Giovanni‹ [...] viel zu bieten. Dirigent Andreas Wolf führte das Orchester in raschen Tempi durch die beiden Akte. [...] Wolf begleitete die Sänger geschickt und einfühlsam, gab ihnen Raum zum Atmen. [...] Der von Jan-Michael Krüger einstudierte Chor agierte spielfreudig, wie man es von ihm gewohnt ist.«

(Lübecker Nachrichten)

 

 

 

»beeindruckend [...] das Bühnenbild von Momme Hinrichs. Durch eine dreigeteilte Drehbühne konnten die Räume rasend schnell gewechselt werden. Vom Patientenraum ins Chefarztzimmer, vom Waschraum in die Gummizelle. Per Videoprojektion wird die Gummizelle vom kühlen, weißen Gefängnis zur Traumkulisse von Neuschwanstein, in die sich Donna Elvira mit ihrem verflossenen Liebhaber hineinphantasiert. Und an anderer Stelle erscheint ein Riesenrad am Horizont, von dem ein Karussell der erbeuteten Frauen dem Lebemann zuwinkt. [...] Andreas Wolf leitet die Musiker und Musikerinnen versiert und sicher durch das Stück. Großartig auch die Gesangsleistungen. Besonders beeindruckend die Stimmen von Evmorfia Metaxaki als Donna Anna, Andrea Stadel als Zerlina und Wioletta Hebrowska als eine auch spielerisch phantastische Donna Elvira.«

(Offener Kanal Lübeck)