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4. Sinfoniekonzert
Glückssuche und Schicksalsgewalt

Christoph Gedschold, in Magdeburg geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Leipzig und bei Christof Prick in Hamburg. 2001 ging er als Korrepetitor an das Internationale Opernstudio in Zürich. 2002 folgte ein Engagement als Kapellmeister in Luzern, beim Lucerne Festival arbeitete er mit Claudio Abbado und Mariss Jansons. 2005 wurde er Kapellmeister in Nürnberg, 2009 bis 2015 war er 1. Kapellmeister am Staatstheater Karlsruhe, 2013 bis 2015 dirigierte er am Theater Basel. Christoph Gedschold ist seit 2015 Kapellmeister an der Oper Leipzig und hat sich ebenso erfolgreich an der Semperoper Dresden und der Hamburgischen Staatsoper etabliert. Bei den Wiener Festwochen 2016 dirigierte er ein Gastspiel mit Weinbergs »Die Passagierin«, eine Produktion der Oper Frankfurt. Er debütierte beim Orchestre Symphonique de Montréal mit der 11. Sinfonie von Schostakowitsch und dirigierte die 7. Mahler-Sinfonie mit der Robert-Schumann-Philharmonie in Chemnitz. In der Saison 2017/18 dirigierte er in Leipzig, Hamburg und Dresden. 2018/19 folgt u. a. sein Konzertdebüt bei der Staatskapelle Dresden, »Ariadne auf Naxos« in Frankfurt, »Rusalka« in Köln und »Die Verkaufte Braut« in Leipzig.

 

   

 

Tzimon Barto, aufgewachsen in Florida, studierte Klavier an der Juilliard School in New York bei Adele Marcus. Bereits in dieser Zeit gewann er zwei Mal den Gina Bachauer Wettbewerb. Seinen internationalen Durchbruch feierte er, als er Mitte der 80er-Jahre auf Einladung Herbert von Karajans im Wiener Musikverein und bei den Salzburger Festspielen auftrat. Wolfgang Rihm widmete ihm sein zweites Klavierkonzert, das 2014 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt wurde. Bartos Diskographie umfasst Alben mit Werken von u. a. Haydn, Rameau, Schubert, Tschaikowsky, Schumann, Brahms, Bach, Liszt, Pfitzner, Lutosławski und Rachmaninoff. Die Förderung zeitgenössischer Musik liegt ihm sehr am Herzen – seit 2006 wird der von ihm ins Leben gerufene »Barto Prize« bei einem internationalen Kompositionswettbewerb für Klavier solo vergeben. Barto spricht fünf Sprachen, liest Altgriechisch, Latein sowie Hebräisch und lernt Mandarin. 2001 erschien sein erstes Buch »eine frau griechischer herkunft«, eine Bühnenversion wurde in Frankfurt und Wien aufgeführt. 2010 erschien seine Novelle »Harold Flanders«. Engagements führten Tzimon Barto zuletzt nach Mailand, Hong Kong, Malmö, Korea und Japan.

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung der Philharmonischen Gesellschaft/Lübecker Philharmoniker e. V.