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2. Sinfoniekonzert
Ernsthafte Scherze der neuen und alten Welt

Marco Comin, geboren in Venedig, studierte in seiner Heimatstadt Klavier und Komposition sowie Geschichte. Nach Abschluss seines Dirigierstudiums an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin wurde er als 2. Kapellmeister am Deutschen Nationaltheater in Weimar engagiert. 2008 wurde er 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Staatstheater Kassel, von 2012 bis 2017 war er Chefdirigent des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München, wo viele seiner Interpretationen mit der Rose der tz München und dem Stern der Münchner Abendzeitung prämiert wurden. Sein Opern- und Konzertrepertoire reicht von der Barockmusik bis zum 20. Jahrhundert. Gastengagements führten ihn an die Ungarische Staatsoper Budapest, die Oper Graz, die Komische Oper Berlin und die Staatsoper Stuttgart, wo er u. a. Verdis »Luisa Miller« und »Nabucco« sowie Brittens »Tod in Venedig« dirigierte und die Neuproduktion von Donizettis »Don Pasquale« leitete. Er arbeitete bereits mit zahlreichen berühmten Orchestern und Solisten wie der Pianistin Ragna Schirmer oder dem Tenor Klaus-Florian Vogt. 2014 führte ihn eine Konzerttournee mit dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz nach Mexiko.

 

 

 

Die Geigerin Sophia Jaffé, geboren in einer Musikerfamilie in Berlin, trat mit sieben Jahren erstmals öffentlich im Kammermusiksaal der Berliner Philharmoniker auf. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie erst bei ihren Eltern, dann bei Prof. Hermann Krebbers in Amsterdam und Prof. Stephan Picard an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin. Als Solistin konzertierte sie bereits europaweit mit renommierten Orchestern, arbeitete mit namhaften Dirigenten, war zu Gast bei etlichen Festivals und erhielt Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Zahlreiche Live- Mitschnitte und Rundfunkproduktionen dokumentieren ihr Spiel. Ihre Debüt-CD, aufgenommen mit ihrem langjährigen Kammermusikpartner Björn Lehmann, erschien 2009 mit Werken von Suk, Bach, Ysaÿe und Beethoven. Ihr breitgefächertes Repertoire mit Orchester umfasst 70 Werke vom 17. Jahrhundert bis heute – so spielte sie u. a. die Uraufführung des Violinkonzerts »Words of the cross« 2010. Neben der gängigen Konzertliteratur spielt sie auch Raritäten, etwa von Mysliveček, Rosetti oder Suk. Seit 2011 hat sie eine Professur an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main inne.

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung der Philharmonischen Gesellschaft/Lübecker Philharmoniker e. V.