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Biografien

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Herbert Adler, 1935 in Bochum geboren, besuchte die dortige Schauspielschule und erhielt sein erstes Engagement am »Jungen Studio Dortmund«. Es folgten Engagements in Gelsenkirchen, Würzburg, Kiel und Braunschweig. Ab 1964 spielte er am Schauspielhaus Bochum unter Intendant Prof. Hans Schalla und übernahm dort ab 1969 erste Regiearbeiten. Seit 1972 ist er als freischaffender Schauspieler und Regisseur tätig. Von 1975 bis 1977 war er künstlerischer Leiter am Stadttheater Hildesheim, danach folgten Gastregien und -rollen an Theatern in Kiel, Lübeck, Berlin, Saarbrücken, Kaiserslautern, Karlsruhe, Bern, St. Gallen, Hildesheim, Hamburg, Prag und Buenos Aires. Von 2002 bis 2015 war Herbert Adler leitender Regisseur beim Richard-Wagner-Festival Wels (Österreich). 2015 inszenierte er »Der Fliegende Holländer« am Teatr Wielki in Lodz, 2016 führte er Regie bei »Lohengrin« am Royal Opera House Muscat (Oman).

 


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Pierre Albert studierte an der Akademie des Théâtre National in Straßburg und war Assistent bei Patrice Cauchetier und Serge Marzolff. Als Kostüm- und Bühnenbildner arbeitete er für Kino, Theater und Oper und war bei Produktionen in ganz Europa tätig. Seit 1997 lehrt er an der École Supérieure d’Art Dramatique in Straßburg, wo er seit 2011 den Fachbereich Ausstattung leitet. Am Theater Lübeck hat er bereits »Peter Grimes«, »Thaïs« und »Wozzeck« ausgestattet. In der Spielzeit 2016/17 kehrte er für die Produktion »Ariodante« nach Lübeck zurück.

 


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Andrea Alexander studierte nach dem Abitur Pädagogik und Biologie und absolvierte parallel dazu eine private Gesangsausbildung. Seit 1992 ist sie Mitglied des Opernchores des Theater Lübeck. Neben anfänglicher gelegentlicher Aushilfstätigkeit im Chor des NDR übernahm sie zahlreiche kleinere Partien in »Le nozze di Figaro«, »Der Rosenkavalier«, »Im weißen Rössl«, »Madama Butterfly«, »Les Misérables«, »Evita« und »Anatevka«.

   


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Aniara Amos wurde in Chile geboren und wuchs in Heidelberg auf. Nach ihrem Tanzstudium in Heidelberg und Mannheim studierte sie in Berlin neben Musikwissenschaft und Philosophie an der Humoboldt-Universität auch Bühnenbild bei Prof. Achim Freyer an der Universität der Künste und Opernregie an der Hochschule für Musik »Hanns-Eisler«. Als Tänzerin und Choreografin arbeitete sie u.a. an der Los Angeles Opera, der Deutschen Oper Berlin, bei den Schwetzinger Schlossfestspielen und den Salzburger Festspielen. Als Regisseurin arbeitet sie mit Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Tito Cecherini, Antonio Papano, Paolo Carignani und Ivor Bolton und inszeniert u.a. an der Berliner Staatsoper, den Salzburger Festspielen, der Deutschen Oper Berlin, dem Königlichen Theater Kopenhagen oder der Volksoper Wien. Seit 2001 lebt sie in Berlin als freie Regisseurin und Ausstatterin.

 


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Geraldine Arnold, 1979 in Leverkusen geboren, studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Soziologie in Köln sowie Kostümbild bei Dirk von Bodisco und Reinhard von der Thannen in Hamburg. Seitdem arbeitet sie freiberuflich für Theater, Oper, Film und Medien. Ihre bisherigen Arbeiten führten sie an das Deutsche Theater Berlin, das Schauspiel Oberhausen, Oper und Schauspiel Heidelberg, das Staatsschauspiel Mainz, das Schauspiel Frankfurt, das Schauspiel Köln, das Schauspielhaus Bochum, Oper und Schauspiel Bremen, das Staatstheater Kassel, das Theater Augsburg, die Oper Luzern und die Staatsoper Hannover. Für das Theater Lübeck entwarf sie Bühne und Kostüme für die Produktion »Iwanow« in der Regie von Lilia Rupprecht.

 


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Carl Augustin studierte Gesang und Musiktheater an der Universität der Künste (UDK) Berlin und war sieben Jahre Mitglied der Neuköllner Oper in Berlin. Operngastspiele führten ihn nach Budapest, St. Gallen und Klagenfurt. Er trat auf Festivals wie den Berliner Festwochen, dem Bachfest Stuttgart, dem Schleswig-Holstein Festival und dem Festival für Alte Musik in Utrecht auf und arbeitete mit namhaften Ensembles, vor allem im Bereich Alte Musik, zusammen – u.a. Sequentia, Musicalische Compagney, Ensemble Palatino, Rheinische Kantorei, Cantus Cölln, Fiori Musicali und Lautten Compagney Berlin. Beim Bayerischen Rundfunk entstanden Einspielungen der Lieder von Leopold Schefer. Seit 1993 hatte Carl Augustin Lehraufträge an der UDK Berlin und der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« inne. Der Taschenoper Lübeck ist er nahezu seit ihrer Gründung als ihr Musikalischer Leiter verbunden.

   


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Charlotte Baumgart, geboren 1979 in Berlin, absolvierte ein Studium der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis an der Universität Hildesheim. Sie ist Gründungsmitglied und Teil der künstlerischen Leitung des Performance- und Theaterkollektivs »KOKO – Kompanie Kopfstand«. Von 2010 bis 2016 arbeitete sie außerdem als leitende Theaterpädagogin am Theater Strahl in Berlin. 2011 gründete sie das Berliner Kooperationsprojekt »TUKI – Theater & Kita«. Von 2006 bis 2010 war sie selbstständige Theatermacherin in der Schweiz und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Zürcher Hochschule der Künste, Departement Theater, wo sie das künstlerische Forschungsprojekt »Ästhetische Kommunikation im Kindertheater« leitete. Seit 2016 arbeitet sie als Theaterpädagogin bei mixed pickles e.V., einem Verein für Frauen und Mädchen mit und ohne Behinderung in Lübeck.

 


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Urs Benterbusch studierte an der HMT Rostock Konzert- sowie Rock-/Pop-/Jazz-Gitarre. Von 2004 bis 2015 gastierte er regelmäßig im Orchester der Hansestadt Lübeck. Neben den Produktionen »La Cage«, »Cabaret«, »Les Miserables«, »Evita«, »Anatevka« und »Der Mann von La Mancha« wirkte er bei weiteren Konzertproduktionen mit. Seit 2007 spielt Urs Benterbusch regelmäßig im Schauspiel des Theater Lübeck Akustik- und E-Gitarre, Mandoline und Banjo. » Hans Albers – Flieger, grüß mir die Sonne« bildete den Auftakt, gefolgt von »Walking down Abbey Road«, »The Black Rider«, »Johnny Cash – Die Reise des Orpheus «, »The Rocky Horror Show«, »Liebe und Rebellion«, »Willy Brandt – Die ersten hundert Jahre«, »Riders on the Storm«, »Leonard Cohen · I'm a hotel – songs of love and hate«, »Bob Dylan – No Direction Home« und »Monty Python’s Spamalot«. Neben dem Theater ist er mit dem Walter Martinez Trio und mit dem Sänger Jan Sievers unterwegs, mit dem er auch als Songwriter zusammenarbeitet.

         


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Anna Bergmann, geboren 1978 in Kläden bei Stendal, absolvierte ein Studium der Theaterwissenschaften, Philosophie und Anglistik an der FU Berlin. Als Regie- und Dramaturgie-Assistentin ging sie 1998 ans Staatstheater Darmstadt. Von 1999 bis 2003 studierte sie Regie an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin. Anna Bergmann lebt als freie Regisseurin in Berlin und inszenierte u.a. am Saarländischen Staatstheater, am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Theater Heidelberg, am Maxim Gorki Theater Berlin und am Hamburger Thalia Theater, am Schauspielhaus Bochum, am Münchner Volkstheater, am Oldenburgischen Staatstheater und an den Staatstheatern von Karlsruhe und Kassel. In den letzten Jahren inszenierte sie mit großem Erfolg am Wiener Burgtheater die Uraufführung von »Die Froschfotzenlederfabrik« von Oliver Kluck und Ibsens »Die Frau vom Meer«. Im September 2012 eröffnete sie mit der Oper »Der Freischütz« die neue Intendanz von Florian Scholz am Stadttheater Klagenfurt. Den Lübeckern ist Anna Bergmann seit Beginn der Direktionszeit von Pit Holzwarth durch ihre Inszenierungen von »Herbstsonate«, »Kasimir und Karoline« und »Yerma« bekannt. Zuletzt triumphierte sie mit »Szenen einer Ehe« nach Ingmar Bergman.

 


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Mirja Biel wurde 1977 in Kiel geboren. Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Theatermalerin am Theater Lübeck. Nach dem Studium der Literatur-, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft in Berlin studierte sie Theaterregie an der Theaterakademie Hamburg. Mirja Biel arbeitet seit 2008 als Regisseurin, wobei sie häufig auch das Bühnen- und Kostümbild für ihre Arbeiten realisierte. Bis 2013 arbeitete sie mit Joerg Zboralski als Regieduo Biel/Zboralski zusammen. Sie inszenierte u.a. am Theater Bremen, am Nationaltheater Mannheim, am DT Göttingen, am Schauspielhaus Leipzig und am Theater Bonn, wo sie von 2013 bis 2016 auch als Hausregisseurin arbeitete. Dem Lübecker Publikum stellte sie sich mit Fassbinders »Die Ehe der Maria Braun« vor, es folgte Kafkas »Amerika« und »Woyzeck« nach einem Fragment von Büchner. In der Spielzeit 2016/17 inszenierte sie »Der Spieler« von Dostojewskij.

 


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Jochen Biganzoli, geboren in Kaiserslautern, studierte Theater- und Musikwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg. Er war Regieassistent in Karlsruhe und Bremen – u.a. bei Uwe Wand, Christoph Loy und Peter Konwitschny –, unterrichtete an der Hochschule für Künste Bremen und war Oberspielleiter am Kleist Theater in Frankfurt (Oder). Seit 1999 ist er freiberuflich tätig, u.a. in Pforzheim, Augsburg und Detmold. 2010 eröffnete er die Schumann-Tage in Zwickau mit »Genoveva« und inszenierte zum Jubiläum der Oper Leipzig »Die Meistersinger von Nürnberg« sowie in Osnabrück »Simplicius Simplicissimus« und »Mörder, Hoffnung der Frauen – Das Nusch-Nuschi – Sancta Susanna«, das von der »Opernwelt« eine Nominierung zur Aufführung des Jahres erhielt. 2013 debütierte er mit »Der Meister und Margarita« an der Hamburgischen Staatsoper, wofür er den Rolf Mares-Preis erhielt. In der Spielzeit 2015/16 debütiert er mit »Mathis der Maler« an der Semperoper Dresden. Seine Inszenierung von »Lady Macbeth von Mzensk« am Theater Lübeck wurde 2016 für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie »Regie Musiktheater« nominiert.

 


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Lucia Bihler, 1988 in München geboren, studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. 2011 gründete sie die freie Kompanie »gold&hiebe«. Während des Studiums realisierte Lucia Bihler Projekte am Ballhaus Ost Berlin, am Maxim Gorki Theater Berlin und am Residenztheater München. Als Grundlage dienten Stoffe von Kafka, Kleist, Fleißer und Heiner Müller. Mit der Inszenierung »Biedermann und die Brandstifter« von Max Frisch am Deutschen Theater Göttingen belegte sie Platz 6 des Nachtkritik Theatertreffens 2016. Zuletzt war sie am Schauspielhaus Wien tätig. Am Theater Lübeck inszenierte sie 2015/16 »Die bitteren Tränen der Petra von Kant« von Rainer Werner Fassbinder und in der Spielzeit 2016/17 Kafkas »Der Bau«.

   


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Sebastian Börngen studierte Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig. Er hospitierte und assistierte u.a. bei René Pollesch an der Volksbühne in Berlin und am HAU bei Matthias Lilienthal. Eigene Regiearbeiten mit Jugendlichen am Schauspiel Leipzig folgten. Von 2013 bis 2015 war er Vorstand der freien Spiel- und Produktionsstätte Cammerspiele Leipzig. Dort inszenierte Börngen zahlreiche Theaterstücke, u.a. »Gotham City – Eine Stadt sucht ihren Helden« (R. Kricheldorf) oder »Sein oder Nichtsein« (nach dem Film von Ernst Lubitsch). Seit 2015 ist er fester Regieassistent am Theater Lübeck. In Lübeck arbeitete er u.a. mit Malte C. Lachmann und Lucia Bihler zusammen. Außerdem zeichnete er für mehrere szenische Lesungen verantwortlich, u.a. »Fear« von Falk Richter und »Mitleid – Die Geschichte des Maschinengewehrs« von Milo Rau. 2017 inszenierte er mit Jugendlichen vom Spielclub 4 das Stück »Me, my sex and I«.

 


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Rasmus Borkowski, geboren in Lübeck, spielte bereits als 14-Jähriger auf der Freilichtbühne Lübeck Theater. Er studierte an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München Schauspiel und Gesang und gewann 2003 den Bundeswettbewerb Gesang in Berlin sowie den Sonderpreis der Franz-Grothe-Stiftung. Während seiner Studienzeit war er u.a. im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und bei den Bregenzer Festspielen zu sehen. Weitere Engagements im Bereich Musiktheater führten ihn auf zahlreiche Bühnen (u.a. Vereinigte Bühnen Wien, Raimundtheater, Ronacher Theater, Apollo Theater Stuttgart, Theater St. Gallen). 2009 verlegte er seinen Schwerpunkt ins Sprechtheater – u.a. Theater in der Josefstadt Wien, Bad Hersfelder Festspiele (Hersfeldpreis 2016), Renaissance Theater Berlin, Wiener Kammerspiele und Volksoper Wien. Zudem stand er für die RTL-Serie »Doc meets Dorf« und für den Disney Channel in »Binny und der Geist« vor der Kamera. Am Theater Lübeck ist er als Joe Gillis in »Sunset Boulevard« zu erleben.

 


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Die italienische Mezzosopranistin und Kontra-Altistin Romina Boscolo studierte Musikpädagogik und Gesang in Turin. Weitere Studien führten sie an das Salzburger Mozarteum und an die Accademia Rossiniana in Pesaro. Sie gastierte u.a. in Genua, Turin, Bologna, Köln, Saarbrücken, Ankara, Sa~o Paulo in Partien wie Ramiro (»La Finta giardiniera«), Isabella (»L’Italiana in Algeri«), Adalgisa (»Norma«) und Ottavia (Monteverdis »L’Incoronazione di Poppea«) sowie als Ulrica (»Ein Maskenball«) in Saarbrücken. Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden war bzw. ist sie u.a. als Preziosilla (»Die Macht des Schicksals«), Suzuki (»Madama Butterfly«), Larina (»Eugen Onegin«) und Erda (»Das Rheingold«) zu erleben. Am Theater Lübeck debütierte sie in der Spielzeit 2014/15 als Sia Principessa in »Suor Angelica«; in der Spielzeit 2017/18 ist sie als Polinesso in »Ariodante« zu erleben.

 


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Nadine Boske wurde 1986 in Berlin geboren und ist dort aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte sie einige Semester Lehramt für Deutsch und Geschichte an der Moritz-Arndt-Universität in Greifswald. Von 2008 bis 2012 studierte sie Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« in Potsdam Babelsberg. Bereits während des Studiums spielte sie am Maxim-Gorki-Theater, an der Berliner Volksbühne und am Hans-Otto-Theater in Potsdam. Mit Beginn der Spielzeit 2012/13 trat Nadine Boske am Theater Junge Generation in Dresden ihr erstes Festengagement an. Nadine Boske arbeitet auch für Film und Fernsehen. 2014 war sie neben Christiane Hörbiger in dem Film »Auf der Straße« (Regie: Florian Baxmeyer) zu sehen sowie 2015 im Weimarer Tatort »Der treue Roy«. Eine Nebenfigur spielte sie in der deutsch-US-amerikanischen Produktion »A Cure For Wellness«, die 2017 in die Kinos kam. Von 2015 bis Ende der Spielzeit 2016/17 war sie festes Ensemble-Mitglied des Theater Lübeck und bleibt diesem als Gastschauspielerin erhalten.

     


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Ida-Marie Brandt erhielt schon früh Klavierunterricht und entdeckte ihre Begeisterung für Gesang und Schauspiel bei der Teilnahme an Kindermusicals. Während ihrer Schulzeit am Gymnasium Athenaeum Stade sang sie im Schulchor, spielte Violine in der Musikklasse und stand bei Aufführungen des Musicalensembles der KreisJugendMusikschule Stade sowohl in solistischen Rollen als auch im Ensemble auf der Bühne. Nebenher wurde sie in klassischem Ballett und Jazzdance ausgebildet. Nach dem Abitur 2013 beschloss sie, die Leidenschaft zur Musik zu ihrem Beruf zu machen. Sie absolvierte ein Vorstudium im Bereich Jazz/Rock/Pop an der Hamburg School of Music. Seit Oktober 2014 studiert Ida-Marie Brandt Pop- und Jazzgesang an der Musikhochschule Lübeck und ist am Theater Lübeck in mehreren Statistenrollen zu sehen.

   


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Ulf Brauner, 1983 in Berlin geboren, studierte dort Modedesign an der Universität der Künste. Prägende Stationen während des Studiums waren eine Hospitanz in der Kostümabteilung der Komischen Oper Berlin, ein Praktikum in der Musterentwicklung eines Herstellers für Couture-Stickereien in Bombay sowie ein Semester an der Tama Art University in Tokio. Mit seiner Diplomkollektion gewann er den ersten Preis des European Fashion Awards der Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie und arbeitete anschließend bei dem Berliner Label Bobby Kolade als Designer. Derzeit arbeitet er als freier Stylist und Kostümbildner.

 


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Werner Brenner studierte Bühnenbild und Kostüm bei Prof. Ekkehard Grübler an der Akademie der Bildenden Künste München (Meisterschüler) und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Theaters der Euphorischen Lustlosigkeit. Seit 1987 ist er freischaffend tätig, u.a. für die Städtischen Bühnen Nürnberg, die Opernfestspiele Heidenheim, das Mainfranken Theater Würzburg, das Staatstheater Braunschweig, das theatre des capucins in Luxemburg, das Hans Otto Theater Potsdam, das Pfalztheater Kaiserslautern und das Saarländische Staatstheater. Am Theater Lübeck stattete er u.a. alle Inszenierungen von Pit Holzwarth aus. Er wurde u.a. mit dem Oskar Schlemmer Förderpreis der Kulturgesellschaft Frankfurt und dem Kulturstipendium der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. Werner Brenner lebt in Fürth. Zuletzt stattete er am Theater Lübeck in der Spielzeit 2016/17 »Der Kaufmann von Venedig« und »In der Bar ›Zum Krokodil‹ · Die Comedian Harmonists« aus, beides in der Regie von Pit Holzwarth.

       


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Annette Breuer wurde 1960 in Köln geboren. Dort studierte sie Kunst und erhielt nach dem Studium ein DAAD-Stipendium in Wien. Anschließend Bühnenbildstudium bei Rolf Glittenberg. 1991 bis 1993 Bühnenbildassistentin am Thalia Theater Hamburg, Muziektheater Amsterdam und Opernhaus Zürich. Seit 1993 ist sie als Bühnen- und Kostümbildnerin tätig, u.a. am Thalia Theater, den Theatern Basel, Göttingen, Dresden, Weimar, Heidelberg und Bielefeld. Mit Andreas Nathusius verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit. Gemeinsame Arbeiten sind »Hedda Gabler« und »Ödipus« am Theater Heilbronn sowie am Theater Lübeck »Peer Gynt«, »Nathan der Weise«, »Verbrennungen«, »Warten auf Godot«, »Joseph und seine Brüder«, »Hamlet«, »Winterreise«, »Der blaue Engel«, »Immer noch Sturm«, »Die kleine Meerjungfrau«, »Kleiner Mann-was nun?«, »Die Nibelungen« von Friedrich Hebbel, »Geschichten aus dem Wiener Wald« und zuletzt in der Spielzeit 2016/17 »Die Blechtrommel«. Sie lebt mit Mann und Tochter in Hamburg.

   


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Der gebürtige Osnabrücker Fabian Broermann stand bereits im Alter von drei Jahren das erste Mal auf der Bühne. Mit achtzehn Jahren zog es ihn nach Hamburg, wo er seine Ausbildung zum Bühnendarsteller an der Stage School absolvierte. Bereits während seiner Ausbildung war er in mehreren Kindermusicals, u.a. als Prinz in »Der Froschkönig« und »Dornröschen« und als Tänzer in diversen Galas zu sehen. Nach Abschluss seiner Ausbildung im Jahr 2013 folgten Engagements im Kindertheater und als Tänzer im Disneyland Paris, zudem sammelte er Tanzerfahrungen als Choreographie-Assistent für die Familie Malente und in der Komödie am Altstadtmarkt in Braunschweig. Zuletzt war er als Swing und Cover Bernardo in »Zorro« (Freilichtspiele Tecklenburg), als Diesel in »West Side Story« (Theater Lübeck), als Olga von der Wolga in »La Cage aux Folles« (Comödie Fürth) und als Swing und Cover A-rab in »West Side Story« (Landestheater Schleswig-Holstein) zu erleben.

   


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Marie Bues studierte Schauspiel an der Staatlichen Hochschule in Stuttgart und war anschließend als Schauspielerin an der WLB Esslingen engagiert. Als Regieassistentin arbeitete sie von 2006 bis 2008 am Theater Basel. Seit 2008 inszeniert sie als freie Regisseurin u.a. am Theater Basel, Theater Osnabrück, Residenztheater München, Theater Plauen Zwickau, Theater Magdeburg, am Schleswig Holsteinischen Landestheater, dem Theater der Stadt Heidelberg und am Staatstheater Karlsruhe. 2009 war sie Stipendiatin der Berliner Festspiele beim Internationalen Forum junger Bühnenangehöriger. 2010 gründete sie gemeinsam mit Anna Gschnitzer das »Theaterkollektiv Bureau«, das als überregionales Label für junge Künstler an der Garage X in Wien, am Ballhaus Ost Berlin und am Theater unterm Dach Berlin arbeitet. Seit 2013 ist sie gemeinsam mit Martina Grohmann Intendantin des Theater Rampe, Stuttgart. Dort legt sie einen Schwerpunkt auf Gegenwartsdramatik und experimentelle zeitgenössische Theaterpraxis. Ebenfalls gemeinsam mit Martina Grohmann leitet sie seit 2015 das Festival »6 tage frei«, den Tanz-und Theaterpreis der Stadt Stuttgart und des Landes Baden Württemberg. In der Spielzeit 2016/17 inszenierte sie am Theater Lübeck »Ich distanziere mich von allem (und jetzt gut’ Nacht)« von Kat Kaufmann.

   


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Thomas Christ erhielt seine Ausbildung zum Musicaldarsteller an der Bayer. Theaterakademie »August Everding« in München (1996-2000). Erste Bühnenerfahrungen sammelte er während des Studiums in »The black Rider« im Metropoltheater (München). Nach dem Studium spielte er in »Tanz der Vampire« (Stuttgart) und »Elisabeth« (Essen). In Köln und Lübeck war er in »Jekyll und Hyde« zu erleben. Weitere Partien waren Valentin in »Kuss der Spinnenfrau«, Leopold und Siedler in »Im weißen Rössl«, Monostatos in »Die Zauberflöte«, Perón und Che in »Evita«, Valjean in »Les Misérables«, Herzog von Orléans in »Marie Antoinette« (EA) in Bremen, Joe/Josephine in »Sugar – Manche mögen’s heiß«, Mark in »Rent«, Vidal/Oscar in »Sweet Charity«, Erich und Harry in »Comedian Harmonists«, Frederick in »Chess«, Jonathan Harker in »Dracula«, die Titelpartie in »Sweeney Todd«, Riff in »West Side Story« und Aschenputtels Prinz/Wolf in »Ab in den Wald«. Bei den Uraufführungen von »Der Besuch der alten Dame« bei den Thunerseespielen und »Der Medicus« war er im Originalcast. Neben seiner Bühnentätigkeit ist Thomas Christ als Dozent für Gesang und Schauspiel tätig. In Kopenhagen am Complete Vocal Institute ließ er sich zum Authorised CVT Teacher ausbilden und hat seit dem Wintersemester 2016 einen Lehrauftrag für Gesang an der Hochschule in Osnabrück inne.

 


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Ece Çinar, 1990 in Ludwigsburg als Tochter türkischer Eltern geboren, begann 1994 mit der tänzerischen Früherziehung mit Übergang zu klassischem Ballett. Dies brachte sie zu den urbanen Tanzstilen wie Hip-Hop und Breakdance, später zu zeitgenössischem Tanz und Tanztheater. Nach dem Abitur studierte sie ein Jahr an der Fontys Hogeschool voor de Kunsten, Dansacademie in Tilburg (NL), anschließend schloss sie ihre Ausbildung für zeitgenössischen Tanz an der Tanzakademie balance 1 in Berlin ab. Zu ihrem Abschluss choreographierte sie ein eigenes Stück, das zum SOS-Festival in Berlin eingeladen wurde, und tanzte im Crossover Projekt und in der Theresa von Hunoltstein Company in Hamburg, Berlin und Lübeck. Außerdem unterrichtet sie Tanz für (geflüchtete) Jugendliche an verschiedenen Einrichtungen in Berlin und choreographierte für diverse Tanz- und Musiktheaterprojekte der Montessori Gemeinschaftsschule Berlin. Im Januar 2017 begann sie als choreographische Assistentin bei der Faster Than Light Dance Company. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie am Theater Lübeck als Tänzerin tätig.

 


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Ariel Cohen, geboren in Massachusetts, USA, lebt und arbeitet in Europa seit 2010. Sie hat einen Bachelor in Englisch (University of Massachusetts Amherst) und einen Master in Tanz (Smith College, Massachusetts). Seit 2010 hat sie mit zahlreichen Künstlern gearbeitet, darunter Tino Sehgal, Micha Purucker, Nir de Volff/TOTAL BRUTAL, Karine Jost, Joshua Monten und Alexandra Pirici. In den letzten Jahren tanzte sie in Stuttgart mit der »backsteinhaus produktion« und war in gemeinsamen Arbeiten von »backsteinhaus produktion« und Theater Rampe (Marie Bues) involviert. Darüber hinaus gibt sie seit 14 Jahren Kurse für Pilates, Bewegungsschulung und Körperarbeit.

 


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Willy Daum, Komponist der Zeitoper »Carcrash« und Arrangeur von »Die Reise zum Mond«, studierte Klavier und Schlagzeug in Bremen. Als Interpret und Komponist experimenteller Musik gilt sein besonderes Interesse den Grenzbereichen zwischen den Künsten. So entstanden zahlreiche Projekte im Zusammenspiel mit Theater, Kunst, Video, Film und Tanz-Performance. Als darstellender Künstler war Willy Daum u.a. als Schlagzeugsolist in »Seiltanz« von Hans-Joachim Hespos und als Sprechakrobat der Lautgedichte von Kurt Schwitters zu sehen. Er erhielt Stipendien und Kompositionsaufträge für Kammermusik, Orchester, Theater, Tanz, Film und Hörfunk. Zahlreiche Konzertreisen in Europa, den USA und Zentralasien machten seine Musik bekannt. Am Theater Lübeck zeichnete er zuletzt in der Spielzeit 2016/17 für die musikalische Leitung bei »In der Bar ›Zum Krokodil‹ · Die Comedian Harmonists« und »Monty Python’s Spamalot« verantwortlich.

             


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Katia Diegmann absolvierte eine Ausbildung zur Damenschneiderin in einem Haute-Couture-Geschäft und schloss 2004 ihr Studium an der HfbK Dresden ab. Als freischaffende Ausstatterin, Ausstattungsassistentin, Kostümplastikerin und Gewandmeisterin war sie am Prinzregententheater München, Festspielhaus Hellerau, an der Oper Frankfurt, Oper Graz, Oper Gelsenkirchen, in Erlangen, Bremen und beim Musical Füssen tätig. Derzeit ist sie Kostümassistentin am Theater Lübeck, arbeitet weiterhin als Ausstatterin für verschiedene Theater und entwirft Inneneinrichtungen für Geschäfte und Institutionen. Regelmäßig ist Katia Diegmann für die Ausstattungen der Taschenoper Lübeck verantwortlich.

       


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Thomas Döll machte zunächst eine Ausbildung als Feinmechaniker und besuchte dann die Fachoberschule für Gestaltung in Gießen. Es folgten ab 2000 Tätigkeiten als Hospitant, Requisiteur, Beleuchter, Ausstattungsassistent und Regieassistent am Stadttheater Gießen sowie als Filmrequisiteur beim HR Frankfurt. Von 2002 bis 2005 war er am Theater Erfurt als Ausstattungsassistent beschäftigt, danach bis 2013 als Ausstattungsassistent am Stadttheater Gießen; seither ist er freiberuflich tätig. Gastengagements führten ihn an die Theater von Bern, Coburg und Erfurt, die Wagonhallen Marburg, die Komödie Kassel und die Kammerspiele Paderborn. Neben zahlreichen Assistenzen war er in Gießen beispielsweise für die Bühne und/oder Kostüme für »Mutter Courage«, »Hysterikon«, »True Dylan«, »Die fromme Helene«, »Norway.Today«, »Der kleine Prinz«, »Sonny Boys« und »Die 39 Stufen« verantwortlich.

 


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Thorsten Drücker, Geboren 1976, arbeitet seit 2004 als Komponist, Musikproduzent und Gitarrist u.a. am Staatstheater Kassel, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und Deutschen Theater Göttingen. Als Solist ist er regelmäßiger Gast bei vielen Orchestern, u.a. beim WDR-Rundfunkorchester Köln, Staatsorchester Kassel, bei der Neuen Philharmonie Westfalen und den Nürnberger Symphonikern. Seine zahlreichen Einspielungen erschienen u.a. bei BMG, SPV und Believe. Thorsten Drücker ist Dozent für Musikproduktion, Performance und Gitarre an der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold.

 


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Margrit Dürr wuchs in Berlin und Rom auf, studierte an der FU Berlin Publizistik sowie Gesang an der Hochschule für Musik Lübeck. Sie arbeitete sowohl als freie Rundfunkautorin als auch Sängerin. 2005 gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann Julian Metzger die Taschenoper Lübeck, die, in Kooperation mit dem Theater Lübeck, Opernbearbeitungen für Kinder und Jugendliche auf die Bühne bringt. Margit Dürr schreibt die Libretti und war in den letzten Produktionen u.a. als Konstanze (»Die Entführung aus dem Serail für Kinder«), Emmy Berkley (»Der Vampir«), Freia, Gutrune, Woglinde (»Siegfried für Kinder«), Waldvöglein (»Der Drachentöter«) und Gilda (»Rigoletto für Jugendliche«) zu erleben. In der Spielzeit 201718 singt sie u.a. die Leonore in »Fidelio für Kinder«.

   


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Katharina Faltner studierte Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Bereits während des Studiums entstanden zahlreiche eigene Bühnen- und Kostümbilder. Am Burgtheater Wien war sie nach dem Studium für mehrere Arbeiten als künstlerische Mitarbeiterin von Stéphane Laimé tätig unter der Regie von Jan Bosse und Matthias Hartmann. Sie entwarf das Bühnenbild für die österreichische Erstaufführung von »demut vor deinen taten baby« von Laura Naumann (Regie: Alexander Ratter) am Wiener Burgtheater. Am Schauspielhaus Zürich arbeitete sie mit Stefan Pucher und schuf gemeinsam mit Stéphane Laimé das Bühnenbild für »Woyzeck«. Die Zusammenarbeit mit der Regisseurin und Autorin Nora Abdel-Maksoud für die Uraufführung »Kings« führte sie ans Ballhaus Naunynstraße in Berlin. Mit Pedro Martins Beja arbeitete sie am Theater Bremen zusammen. Für »Homo Faber« nach dem Roman von Max Frisch (Staatstheater Braunschweig) arbeitete sie erstmals mit Anna Bergmann zusammen, mit der sie auch am Theater Lübeck »Szenen einer Ehe« nach dem Film von Ingmar Bergman realisierte.

 


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Mechthild Feuerstein wurde in Düsseldorf geboren und lebt in Berlin. Sie studierte Kostümbild bei Dirk von Bodisco in Hamburg und Bühnenbild an der TU Berlin. Ihre Assistenzzeit verbrachte sie an der Schaubühne Berlin unter Leitung von Andrea Breth. Seit 1997 arbeitet sie als freie Kostüm- und Bühnenbildnerin für Schauspiel und Oper, in den letzten Jahren mit dem Schwerpunkt Musiktheater. Sie schuf Ausstattungen für das Theater LuzernLucerne Festival, die Oper Bonn, die Komische Oper Berlin, das Opernhaus Bern, das Schauspiel Frankfurt, das Nationaltheater Mannheim und das Residenztheater München. Sie arbeitete u.a. mit den Regisseur*innen Jasmina Hadziahmetovic, Florian Lutz, Dominique Mentha, Stephan Müller, Stefan Nolte, Michael Heicks und Simone Blattner zusammen. Mehrfach wurden ihre Arbeiten in der Zeitschrift »Theater heute« als bestes Kostümbild des Jahres nominiert. Am Theater Lübeck zeichnete sie bereits für die Kostüme in den Inszenierungen »Tannhäuser« und »Hoffmanns Erzählungen« (Regie: Florian Lutz) verantwortlich.

   


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Frizzi Fiedler studierte an der Staatlichen Ballettschule Berlin und tanzte während dieser Zeit im Ensemble der Staatsoper Berlin und der Deutschen Oper Berlin. Mit 16 Jahren bekam sie ein Stipendium an der Joop van den Ende Academy in Hamburg, die sie 2009 erfolgreich abschloss. Seitdem war sie als Tänzerin in der Oper Don Giovanni und bei zahlreichen Galas in Polen, Gera, Hamburg und London zu sehen. Sie arbeitete als Choreographin für Kampnagel in Hamburg, für die Soulkitchen Halle, für das Scharlatan Theater Hamburg, für verschiedene Festivals und die Stage Entertainment Studios. Zudem tourte sie für das Theater Liberi und das Unternehmen Galadinner als Schauspielerin und Musicaldarstellerin durch Deutschland. Verschiedene Produktionen wie »No(n)sens« oder Musicalrevuen spielt sie derzeit im Fritz Theater Bremen und im Hamburger Volkstheater. Des Weiteren ist sie Dozentin für Jazz, Ballett, Theatre Dance und Stepptanz im Tybas Dance Center Hamburg und an der Stage School Hamburg.

 


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Romain Frequency wurde in Paris geboren. Er hat mit zahlreichen Musikern wie Peaches, Billie Ray Martin und Hanin Elias zusammengearbeitet. Derzeit tourt er mit seinem Soloalbum durch Europa. Er veröffentlichte zwei Studioalben: »Art Support Machine« (Electrosexual/Rock Machine Records) in 2014 und »Lonely Heroes« (Dear Strange/Out Of Line/Rough Trade) in 2015. Romain Frequency schrieb die Theatermusik für »Warteraum Zukunft« von Oliver Kluck am Ballhaus Ost Berlin und für »Bauern, Bonzen und Bomben« von Hans Fallada am Schleswig-Holsteinischen Landestheater – beide in der Regie von Marie Bues. Mit der Regisseurin Lilja Rupprecht verbinden ihn viele gemeinsame Arbeiten: »Lenz« von Georg Büchner und »Jules & Jim« von Henri-Pierre Roché, beide am Deutschen Theater, »Caligula« von Albert Camus und »Unschuld« von Dea Loher, beide am Münchner Volkstheater, sowie »Gross & Klein« von Botho Strauss am Schauspiel Köln. »Iwanow« war seine erste Arbeit am Theater Lübeck.

 


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Der Charakter-Tenor Michael Gniffke ließ sich in Zürich bei seinem Vater, dem Opernsänger Rudolf A. Hartmann, zum klassischen Sänger ausbilden. Es folgten Studien bei Alfred Muff, Stefan Haselhoff, Robert Schunk und Gudrun Bär. Sein Debüt gab er als Graf Zedlau in »Wiener Blut«. Neben dem Operettenfach sang er u.a. Alfredo (»La Traviata«), Tamino (»Zauberflöte«), Hoffmann (»Hoffmans Erzählungen«), Max (»Freischütz«), Faust (»Faust«) und Don José (»Carmen«). Gniffke spezialisierte sich auf deutsche Charakterpartien, das zeitgenössische Repertoire (Hauptmann in »Wozzeck«, Tenorpartie in Detlev Glanerts »Drei Wasserspiele«) sowie Rollen des deutschen Fachs wie Paul (»Die Tote Stadt«), Herodes (»Salome«), Loge (»Das Rheingold«), Kavalier (»Cardillac«), Hexe (»Hänsel und Gretel«), Mime (»Das Rheingold«, »Siegfried«) oder Aegisth (»Elektra«). Er trat u.a. in Magdeburg und am Staatstheater Kassel (»Elektra«), in Lübeck (»Hänsel und Gretel«) und in Dijon auf, wo er mit dem SWR Rundfunkorchester Baden-Baden und Freiburg den Hauptmann (»Wozzeck«) sang. 2017 sang er Alwa in Alban Bergs »Lulu« am Theater Ulm. 2018 und 2019 singt er in der Uraufführung von Alexander Raskatovs Oper »GerMANIA« (Nationaloper Lyon) und als 1. Edler in »Lohengrin« erstmals an den Bayreuther Festspielen. Höhepunkte seiner konzertanten Laufbahn stellen Lloyd-Webbers »Requiem«, Suters »Le Laudi« sowie Verdis »Requiem« dar.

 


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Jonathan Göring studierte Pauke und klassisches Schlagwerk an der Musikhochschule Lübeck und schloss Anfang 2012 sein Studium mit dem Diplom ab. Seit 2004 ist er Mitglied im Ensemble von »musica viva« in Bremen. In der Spielzeit 2006/07 absolvierte er ein Praktikum im Orchesterstudio des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck. Außerdem übernahm er Aushilfstätigkeiten in verschiedenen Orchestern (u.a. Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck, Konzerthausorchester Berlin). Seit der Spielzeit 2007/08 widmet er sich vermehrt auch der Schauspielmusik und wirkt seitdem regelmäßig in diversen Musikproduktionen (u.a. »Jesus Christ Superstar«, »The Rocky Horror Show«, »Riders on the storm«, »Leonard Cohen · I'm a hotel – songs of love and hate«) am Theater Lübeck, am Rheinischen Landestheater in Neuss, bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall u.a. mit.

       


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Jörg Gollasch (Jazz-, Rock- und Konzertgitarre, Gesang, Computer-Programming, Klavier), schloss 1996 sein Musikstudium an der Universität Hildesheim ab. Bereits während des Studiums übernahm er Leitung und Komposition für diverse Rock-, Jazz- und Klassikensembles. 1997 bis 1999 war er musikalischer Leiter an der Baracke am Deutschen Theater Berlin, wo er mit Thomas Ostermeier zusammen arbeitete (u.a. »Messer in Hennen«, »Shoppen und Ficken«, »Disco Pigs«). Diese Zusammenarbeit setzte er 1999 bis 2002 als Hauskomponist der Schaubühne Berlin fort (u.a. »Gier«, »Personenkreis 3.1«). Seit 2002 ist Jörg Gollasch freier Komponist, Arrangeur und Produzent im In- und Ausland (Burgtheater Wien, Schauspielhaus Hamburg, Berliner Ensemble, Deutsches Theater Berlin, Kammerspiele München, Residenztheater München, Schauspielhaus Bochum, Kretakör Theater Budapest, Berliner Ensemble u.a.). Er arbeitet mit Regisseuren wie Karin Beier, Claus Peymann, Dieter Giesing, Philip Tiedemann, Tom Kühnel, Thomas Langhoff und Arpad Schilling zusammen, darüber hinaus komponiert er für Hörspiel und Kurzfilm.

 


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Gertje Graef studierte Medizin, Philosophie und schließlich Regie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt. Von 2015 bis Ende der Spielzeit 2016/17 arbeitete sie als Regieassistentin am Theater Lübeck (u.a. für die Produktionen »Kinder der Sonne« in der Regie von Marco Štorman, für »Lehman Brothers · Aufstieg und Fall einer Dynastie« in der Regie von Gernot Grünewald oder für Pit Holzwarths Inszenierung »In der Bar ›Zum Krokodil‹ · Die Comedian Harmonists«). In der Spielzeit 2016/17 leitete sie den Spielclub »Rasende!«.

 


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Der in der Schweiz geborene Peter Grünig absolvierte sein Diplom 1977 an der Schauspielakademie in der Schweiz. Nach zahlreichen Engagements in Deutschland und der Schweiz übernahm er die Oberspielleitung am Westfälischen Landestheater. Verstärkt setzte er sich für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein: Dafür übernahm er die Kursleitung im Darstellenden Spiel in der Jugendkunstschule »ARTHUS«, gründete das »Theater Frapé« und leitete verschiedene Theaterprojekte für Jugendliche. Er wirkte in Film- und Fernsehproduktionen mit und übernahm die Regie bei der Jubiläumsgala des »Circus Fantasia«. Zudem unterrichtet Peter Grünig Tanz, Method-Acting, Atemtechnik und Stimmbildung, gab Fortbildungen und Workshops. Neben der Mitbegründung der »Darß-Festpiele« gründete er den Verein »KUNSTFABRIK LÜBECK e.V«. Nach einem Engagement am Volkstheater Rostock, wo er auch als Autor, Regisseur und Bühnenbildner tätig war, gehörte er von 2010 bis 2014 zum Ensemble des Theater Lübeck. In Andreas Nathusius’ Inszenierung »Die Blechtrommel« von Günter Grass spielt er die Rolle des Alfred Matzerath.

         


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Katja Grzam, 1975 in Gera geboren, studierte Tanzpädagogik an der Palucca Schule Dresden und der Hogeschool voor Muziek en Dans Rotterdam. Seitdem ist sie freischaffende Tänzerin, Choreographin und Tanzpädagogin und gestaltet mit Vorliebe zeitgenössische spartenübergreifende Projekte im In- und Ausland. Tänzerische Engangements führten sie u.a. zur Schaubühne Berlin, den Audio-Ballerinas, zu Tanz Ort Nord Lübeck, zur Constantin Film Produktion und seit vielen Jahren an das Theater Lübeck. Als Choreographin für Musiktheater und Schauspiel hat sie u.a. mit den Regisseuren Niklaus Helbling, Sascha Mink und Michael Wallner zusammengearbeitet und u.a. bei den Inszenierungen »Die kleine Zauberflöte« (Eutiner Festspiele), »Black Face. Die Villa« (Theaterhaus Jena), »Störtebeker« und »Die Schöpfung« (Kunst-am-Kai) sowie die »Rocky Horror Show« (Theater Lübeck) mitgewirkt. Sie gibt Tanzunterricht an der Musik- und Kunstschule Lübeck.

       


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Wolf Gutjahr (Bühne) studierte Szenografie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Er ist seit 1995 international als Szenograf, Bühnen- und Kostümbildner tätig, wurde 2012 und 2015 von der Zeitschrift »Theater heute« als Bühnenbildner des Jahres nominiert und war Exhibition-Finalist bei der World Stage Design 2013 in Cardiff. Seit 2013 lehrt Wolf Gutjahr als Professor für Szenografie / Szenischer Raum an der Hochschule Mainz. Für das Theater Lübeck entwarf er in der Spielzeit 2015/16 die Bühne zu »Lady Macbeth von Mzensk« (Regie: Jochen Biganzoli).

 


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Gitte Hænning wurde 1946 in Dänemark geboren. Ihr Vater, der Liedermacher Otto Johansson, führte sie bereits im Kindesalter ins Showgeschäft ein. Nach ersten Erfolgen als Kinderstar in Skandinavien widmete sie sich neben der Schlagermusik früh auch dem Jazz und arbeitete u.a. mit Oscar Pettiford und Stan Getz zusammen. Auf den Durchbruch mit dem Schlagerhit »Ich will ’nen Cowboy als Mann« im Jahr 1963 folgten zahlreiche Auszeichnungen und Preise, darunter die Goldene Schallplatte sowie Engagements für Schlager-Events und TV-Shows. Als Schlagersängerin war Gitte Hænning in den 60er- und 70er-Jahren mit verschiedenen Titeln in der Hitparade präsent, in Deutschland trat sie u.a. mit Rex Gildo im Duo auf. Später wandte sich Gitte Haenning zunehmend der Pop- und Jazzmusik zu und wurde als Darstellerin im Theater aktiv. So spielte sie 2010 in Shakespeares »Was ihr wollt« (Regie: Armin Holz; Renaissance-Theater Berlin, Ruhrfestspiele Recklinghausen) die Partie des Narren und agierte 2014 im Theaterhaus Stuttgart in »Love Letters« (Regie: Werner Schretzmeier). Aktuell tourt sie mit ihrem Konzertprogramm »All by Myself«. Am Theater Lübeck ist Gitte Hænning in Andrew Lloyd Webbers Musical »Sunset Boulevard« als Norma Desmond zu erleben.

 


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Tobias Hain begann seine Ausbildung in der Musikschule Syke und wechselte schnell nach Bremen an die Trompetenakademie, wo er bei internationalen Trompetensolisten Unterricht bekam. Nach einem einjährigem Stipendium an der Toho orchestra academy in Japan wurde er Berufsmusiker bei dem Wehrbereichsmusikkorps I. Während seines Musikstudiums in Lübeck absolvierte er Orchesterpraktika am Staatstheater Braunschweig und am Theater Lübeck. Seine Vielseitigkeit führte ihn u.a. zum SHMF, zum Rheingau Musik Festival, zum Oslo Jazz Festival, auf Konzertreisen nach Süd Korea, zum Hurricane Festival und regelmäßig zu den Eutiner Festspielen. Zudem machte sich Tobias Hain als Studiomusiker einen Namen – so ist er mit den letzten drei »Alestorm«-Alben international in den Charts vertreten. Mit verschiedenen Besetzungen ist er u.a Preisträger des Rheingau Musik Preises und mehrfacher Preisträger des Deutschen Rock & Pop Preises.

 


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Friederike Harmstorf studierte Kommunikationsmanagement in Berlin und war 2009 Gründungsmitglied einer offenen Bühne für Autoren und Komponisten, wofür sie von der Initiative »Deutschland – Land der Ideen« zu einer der »100 Frauen von morgen« gewählt wurde. Als Regieassistentin am Thalia Theater arbeitete sie von 2012 bis 2015 u.a. mit Dimiter Gotscheff, Johan Simons und Leander Haußmann. Sie war mitverantwortlich für die szenische Einrichtung der Urlesung »Die Schutzbefohlenen« von Elfriede Jelinek, inszenierte »Jahrhundertfrauen« wie z.B. Mata Hari, Anna Achmatowa, Gertrude Stein und Folgen der Thalia-Soap »Rennbahn der Leidenschaft«. Als freischaffende Regisseurin inszenierte sie im Thalia in der Gaußstraße Theresia Walsers »Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel« und Felicia Zellers »Kaspar Häuser Meer«. Weitere Arbeiten sind Jonas Hassen Khemiris »Ich rufe meine Brüder« am Schauspiel Kiel sowie Martin Crimps »In der Republik des Glücks« mit den Schauspielstudenten der Joop van den Ende Academy. Mit »Rückkehr nach Reims« inszeniert sie erstmalig am Theater Lübeck.

 


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Die gebürtige Österreicherin Katrin Hauptmann studierte Schauspiel am Konservatorium Klagenfurt. Nach ihrem Abschluss trat sie dem Ensemble des Vorarlberger Landestheaters bei, bevor sie von 2014 bis 2016 in das Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses wechselte. Hier spielte sie u.a. Mephisto in »Faust« (Regie: Georg Schmiedleitner) und Antoinette Stein in »Biografie – Ein Spiel« (Regie: Günther Beelitz). Danach führten sie Engagements ans Schauspiel Frankfurt, an das Theater Lübeck, an das Hans Otto Theater Potsdam und ans Berliner Ensemble. Katrin Hauptmann arbeitete u.a. mit Regisseurinnen und Regisseuren wie Oliver Reese, Günther Beelitz, Roberto Ciulli, Bernadette Sonnenbichler, Alexander Müller-Elmau, Dirk Diekmann und Hans Ulrich Becker. Außerdem ist sie als Sprecherin für Funk und Fernsehen tätig. 2010 und 2013 wurde Katrin Hauptmann mit dem Förderpreis für Kunst und Kultur des Landes Vorarlberg sowie mit der Fördergabe des Landes Kärnten für darstellende Kunst ausgezeichnet.

 


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Heinz Hauser studierte Grafik und Malerei in Innsbruck, Baden bei Wien und an der Akademie für Angewandte Kunst in Wien. Er wurde mehrmals von den Fachzeitschriften »Theater heute« und »Opernwelt« als »Bühnenbildner des Jahres« nominiert. 1997 erhielt er den »Bayerischen Theaterpreis«. Für Otto Schenk, Franz Xaver Kroetz, Mouchtar Samorai u.v.a. entwarf er Bühnenbilder u.a. in München, Stuttgart, Mannheim, Frankfurt, Bonn, Köln, Düsseldorf, Bochum, Hannover, Bremen, Hamburg, Berlin, Dresden, Wien, Salzburg, Zürich, Bern, Tel Aviv und Reykjavik. Am Theater Lübeck gestaltete er für Michael Wallner die Bühnenbilder »Der Zauberberg«, »Felix Krull«, »The Black Rider«, »Johnny Cash«, »The Rocky Horror Show«, »Willi Brandt – Die ersten hundert Jahre«, »Mephisto« und »Tod in Venedig«.

 


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Kati Heidebrecht schloss ihre Ausbildung an der Academy of Dance in Hamburg ab. Es folgten Engagements an Bühnen in Hamburg, Berlin, Wien, Bochum und Stuttgart. Sie arbeitete u.a. mit Roman Polanski, Carline Brouwer, Arlene Phillips, Anthony van Laast, Dennis Callahan, Dan Knechtges, Ulrich Wiggers, Werner Bauer, Wolf Widder und Perrin Manzer Allen. Als Musical-Darstellerin und meist als Dance Captain war sie u.a. in »Starlight Express«, »Tanz der Vampire«, »Hair«, »Sister Act«, »Der Schuh des Manitu«, »Freak out«, »Moby Dick« und »Hinterm Horizont« zu sehen. Kati Heidebrecht war Dozentin an der Joop van den Ende Academy und setzt sich für die Förderung junger begabter Menschen ein. Für die allgemeinen Auditions der Stage Entertainment war sie verantwortlich für den choreografischen Bereich. Seit 2009 arbeitet sie verstärkt als Choreografin und widmet sich seit 2015 ausschließlich der kreativen Seite.

   


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Stefan Heinrichs, geboren 1964 in Immenstadt im Allgäu, studierte Musikwissenschaft und Chemie in Stuttgart und Heidelberg. Ab 1990 war er Bühnenbildassistent von Marco Arturo Marelli bei Produktionen in Bonn, Hamburg, Zürich, Essen, Salzburg, Wien u.a., zudem arbeitete er mit Harry Kuper zusammen. Ab 1993 war er Mitarbeiter von Wolfgang Gussmann bei Inszenierungen u.a. von Willy Decker, Andreas Homoki, Johannes Schaaf und Jürgen Flimm an zahlreichen großen Opernhäusern, wie z.B. München, Hamburg, Dresden, Genf, Venedig, Rom, Madrid, Amsterdam, Paris, Kopenhagen, Tokyo u.a. Seit 1991 arbeitet Stefan Heinrichs als freier Bühnenbildner bei Produktionen in Dresden, München, Hamburg, Wien, Brüssel, Oslo, Aix-en-Provence u.a. Ab 2001 entstanden eigene Inszenierungen u.a. bei den Ludwigsburger Festspielen, in Brüssel, Bremerhaven und Turin. Seit 2008 hat er einen Lehrauftrag am Konservatorium in Antwerpen inne. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Lübecker Theater, »Der Räuber Hotzenplotz« ist die erste gemeinsame Arbeit mit dem Regisseur Jan Jochymski.

 


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Joshua Held ist ein italienischer Cartoonist, Illustrator und Animator. Er hat Satire-Cartoons, animierte Kurzfilme, Musikvideos, Werbeillustrationen und -animationen, Kinderbücher und zwei animierte Fernsehserien für Kinder (für das italienische Nationalradio RAI) verfasst. Zurzeit betreibt er eine Cartoon-Seite des Linus-Magazins. Er kreierte (eher unfreiwillig) einen der beliebtesten »viralen« Weihnachts-Cartoons im Internet, die Drifters-Version von »White Christmas«, gesungen von einem animierten Weihnachtsmann und seinem Rentier. In den letzten Jahren hat er zudem am Theater gearbeitet – als Co-Autor, in Zusammenarbeit mit dem Opernregisseur Pier Francesco Maestrini, gestaltete er Animationsfilme für Inszenierungen von Rossinis Opern »Barbier von Sevilla« (Brasilien und Verona) sowie »Die Reise nach Reims« (Theater Kiel und Theater Lübeck).

 


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Marcus Hering wuchs in Berlin auf. Nach dem Zivildienst, langen Reisen, Tourneetheater und einer angefangenen Tischlerlehre, studierte er Schauspiel am Mozarteum in Salzburg. Sein Erstengagement führte ihn von 2011 bis 2015 an das Theater Osnabrück. Seither lebt er als freischaffender Schauspieler in Berlin, spielte in Produktionen in Frankfurt (Oder), arbeitet für das Fernsehen und im Rundfunk sowie als Kellner in der gehobenen Gastronomie.

 


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Edgar Herzog ist Saxophonist, Flötist und Klarinettist. Er war beteiligt an Tourneen, Rundfunk-, CD-, TV-Produktionen u.a. mit den Big Bands von NDR, WDR, HR und RIAS, Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass, dem Glenn Miller Orchestra, dem Bob Brookmeyer New Art Orchestra, Ray Charles, Tony Bennet, Bobby McFerrin, Abdullah Ibrahim, Nils Landgren, Robby Williams (CD: »Sing When You’re Winning«), den Hamburger Philharmonikern, den Hamburger Symphonikern und dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra/Tokyo. Zudem war er an Theaterproduktionen u.a. in Hamburg (Thalia Theater, Deutsches Schauspielhaus, St. Pauli-Theater, Kammerspiele, Operettenhaus u.a.), Recklinghausen, Bremen, Berlin, Hannover, Kiel oder Schwerin beteiligt. Am Theater Lübeck ist Edgar Herzog seit einigen Jahren mit seinen Bandkollegen als Gast bei zahlreichen Produktionen aktiv, so etwa bei »The Rocky Horror Show«, »Tod in Venedig«, »The Black Rider« oder »Monty Python’s Spamalot«. Die musikalische Arbeit mit jungen MusikerInnen ist ihm sehr wichtig, er leitet Jugend Big Bands, Workshops und unterrichtet am Hamburger Konservatorium.

       


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Die Mezzosopranistin Annette Hörle studierte an der HfMT Köln und am Pariser Konservatorium. Sie gewann den Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2012 (Leutnant Katte in Matthus’ »Kronprinz Friedrich«) sowie den Sonderpreis beim Maritim Musikwettbewerb 2013 in Form eines Engagements bei den Neuen Eutiner Festspielen 2014 als Inez in Verdis »Il Trovatore«. Annette Hörle ist Stipendiatin des Richard Wagner-Verbandes Köln, des L'Istituto Italiano di Cultura Köln und des DAADErasmus. In den Spielzeiten 20132014 und 20152016 war sie Mitglied im Internationalen Opernelitestudio des Theater Lübeck (u.a. Hänsel in »Hänsel und Gretel«, Tisbe in »La Cenerentola«, Gräfin in »Der Wildschütz«). Von 2014 bis 2016 gastierte sie am Theater Lüneburg als Hänsel in »Hänsel und Gretel«. In Lübeck war sie mit dem Mezzopart in Beethovens 9. Sinfonie, als Dryade in »Ariadne auf Naxos« und mit Wagners Wesendonck-Liedern zu erleben. Konzerte führten sie nach Italien, Frankreich und in die Schweiz. Im Musée de l'Armée Paris sang sie Brahms’ Liebeslieder-Walzer. Meisterkurse besuchte sie bei Kammersänger Franz Grundheber, Regisseur Michael Hampe, Dirigent Laurent Pillot und Gesangspädagogin Prof. Sissel Høyem Aune.

 


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In Kiel geboren und auf Sylt aufgewachsen, studierte Dietger Holm Dirigieren bei Klauspeter Seibel an der HfMT Hamburg. Sein erstes Festengagement führte ihn als Kapellmeister ans Staatstheater Schwerin. Seit 2007/08 ist er 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater und Orchester Heidelberg, in der Spielzeit 2014/15 war er dort Kommissarischer Generalmusikdirektor. Neben dem Kernrepertoire (Gluck, Mozart, Verdi, Wagner, Richard Strauss u.a.) bildet zeitgenössisches Musiktheater einen Schwerpunkt seiner Arbeit. So leitete er u.a. die Deutsche Erstaufführung von »A Flowering Tree«, die Europäische Erstaufführung von »Ai-En« sowie die Uraufführungen von »Vom Meer«, »Der Tausendjährige Posten« und »Echnaton«. Ferner war er Co-Dirigent bei der Uraufführung von »Abends am Fluß/Hochwasser« (Regie: Peter Konwitschny). Opern- und Konzertdirigate führten ihn u.a. zu den Hamburger Symphonikern, zur Mecklenburgischen Staatskapelle, zum Konzert Theater Bern, zum Musikkollegium Winterthur, ans Ständetheater Prag und zum Theater Lübeck. In der Spielzeit 2017/18 leitet er in Heidelberg als deutsche Erstaufführung die Neuproduktion von »Writing to Vermeer« sowie Vorstellungen von u.a. »Don Giovanni«, »Die Zauberflöte« und »Faust«. Zudem debütiert er beim ORF Radio-Symphonieorchester Wien mit einem Stockhausen-Projekt.

 


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Felix Huber wurde 1964 in Lohne geboren und lebt seit 1985 in Hamburg, wo er Musikwissenschaft studierte. Er spielte und veröffentlichte in verschiedenen Bands (»Lovekrauts«, »Die Erde II«, »Plexiq«, »Veranda Music«) sowie als Studiomusiker u.a. für Ezio, Katia Werker, Heinz Hoenig, Billie Ray Martin und Ben Hamilton. Seit 2000 ist er auch in der technischen und musikalischen Gestaltung von Hörbüchern und Hörspielen aktiv. Seit 2003 hat Felix Huber Bühnenmusiken am Schauspielhaus Bochum, dem Thalia Theater Hamburg, den Hamburger Kammerspielen, dem Ernst Deutsch Theater Hamburg, dem St. Pauli Theater, dem Maxim Gorki Theater in Berlin, dem Schauspiel Frankfurt sowie dem Burgtheater in Wien produziert und teilweise auch live aufgeführt. Für das Theater Lübeck komponierte er Musik zu Inszenierungen von Niklaus Helbling und Andreas Nathusius, u.a. »Hamlet« von William Shakespeare, »Der blaue Engel« nach dem Roman von Heinrich Mann und zur Eröffnung der Spielzeit 2016/17 »Die Blechtrommel« von Günter Grass.

 


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Francis Hüsers studierte Germanistik, Soziologie und Anglistik in Köln sowie Sozialpädagogik in Mönchengladbach und veröffentlichte zunächst vor allem soziologische Arbeiten sowie Essays über Literatur und Oper. 1995 bis 2005 war er Referent der Intendanz und Künstlerischer Produktionsleiter an der Hamburgischen Staatsoper, von 2005 bis 2010 leitender Dramaturg der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und anschließend bis 2015 Operndirektor und Stellvertretender Intendant der Hamburgischen Staatsoper mit Simone Young als Intendantin und Generalmusikdirektorin. Zur Spielzeit 2017/18 übernimmt er die Intendanz am Theater Hagen. Als Librettist verfasste Francis Hüsers die Texte für zwei Musiktheaterstücke von Jörn Arnecke (»Das Fest im Meer«, UA 2003; »Drei Helden«, UA 2004), für eine Oper von Alexander Muno (»Vom Meer« nach Ibsens »Die Frau vom Meer«, UA 2011) sowie den Text für die Kinderoper von Benjamin Gordon »Die Hamburger Sindbadauken« (UA Hamburg 2015). Als Dramaturg zahlreicher Opernproduktionen arbeitete er in Berlin, Graz, Frankfurt, Bern, Köln, Hamburg, Oslo, Dresden, Lübeck, Sankt Gallen und Halle mit Regisseuren wie Luk Perceval, Dmitri Tcherniakov, Alexander Schulin, Nigel Lowery, Vincent Boussard, Petra Müller, Johannes Erath und Jochen Biganzoli. Gemeinsam mit Kerstin Schüssler-Bach konzipierte er die Reihe »Black Box 20_21« in der Opera Stabile der Staatsoper Hamburg, wo er 2014 bei der Produktion »Die Verzeihung« auch selbst Regie führte.

 


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Die Sopranistin Maida Hundeling wurde in Bizerta, Tunesien, geboren und erhielt ihre ersten Gesangsstunden bei Werner Schürmann. 1997 besuchte sie einen Meisterkurs des Kammersängers Walter Berry, ermöglicht durch ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes, und rundete ihre Gesangsstudien bei Olivera Miljakovic in Wien ab. Von 2001 bis 2003 war sie am Theater Eisenach engagiert (u.a. Agathe in »Der Freischütz«, Marta in »Tiefland« und Elisabeth/Venus in »Tannhäuser«). In der Saison 2016/17 war sie u.a. als Leonore in »Fidelio« und in Puccinis »Turandot« am Slowakischen Nationaltheater zu sehen und sang die Titelpartie in Strauss’ »Elektra« mit der Slowakischen Philharmonie. Zu ihrem Repertoire zählen außerdem die fremde Fürstin in Dvoráks »Rusalka«, die Titelrolle in Verdis »Aida«, Elsa in Wagners »Lohengrin«, Leonore in »Fidelio«, die Titelrollen in »Tosca«, »Jenufa«, »Aida« und »Turandot«. Ihr Konzertrepertoire umfasst u.a. Beethovens Neunte Sinfonie und Magna Peccatrix in Mahlers Achter Sinfonie, zudem sang sie Wagners Wesendonck-Lieder im Kammermusikprogramm in Passau und Landshut.

 


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Peter Imig studierte Musikwissenschaften, Ethnologie und Neue Kompositionstechniken an der Universität Hamburg und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (M.A.) und lebt als freiberuflicher Musiker in der Lüneburger Heide. Theaterproduktionen führten ihn an das Hamburger Schauspielhaus, die Kammerspiele Hamburg, das Theater Bremen, das Schauspielhaus Bochum, das Theater Oberhausen, das Theater Lübeck, das Theater Bremen, das Rheinische Landestheater in Neuss, die Freilichtspiele Schwäbisch Hall, die Burgfestspiele Jagsthausen und die Kreuzgangspiele Feuchtwangen. Außerdem wirkt er im Tourneetheater und bei verschiedenen freien Theatergruppen mit. Peter Imig entwickelt Kompositionen für Theater, Film, Fernsehen (ARTE), Hörfunk (NDR/ORF/DLR Kultur) und für die Deutsche Grammophon/Universal Music.

         


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Claudia Irro, 1985 in München geboren, studierte Kostümbild an der HAW Hamburg bei Prof. Reinhard von der Thannen. Nach Assistenzen bei Produktionen u.a. von Christoph Marthaler, Sebastian Baumgarten und Benedikt von Peter entstehen seit 2011 eigene Arbeiten als Kostümbildnerin am Staatsschauspiel Dresden, Nationaltheater Mannheim, Theater Rampe in Stuttgart, Volkstheater München und am Theater Basel in Zusammenarbeit u.a. mit Marie Bues, Simon Solberg, Jan Gehler und Alexander Eisenach. Mit Marie Bues verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit, die sie mehrmals als Ausstatterin u.a. ans Theater Rampe führte. Ebenso ist sie als Kostümbildnerin für Musiktheaterproduktionen tätig, dies führte sie für eine Opernproduktion (»Cosí fan tutte«) an die Biwako Hall nach Japan (2012), an die Kaserne Basel, für eine Film- und Opernproduktion ans ZKM in Karlsruhe (UA), zu den Schwetzinger SWR Festspielen (UA 2014) sowie an die BCV Hall nach Lausanne mit »Ulysse Exp. No 1« mit dem Kollektiv »AGORA«. Diese Zusammenarbeit setzte sich 2016/17 an der Bayerischen Staatsoper München fort, wo drei Abende und eine Festspielproduktion entstanden.

 


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Yaroslav Ivanenko wurde in Kiew geboren und erhielt seine Ausbildung am Nationalen Konservatorium der Künste Kiew. Nach seinem Abschluss wurde er ans dortige Nationaltheater verpflichtet. Es folgten Engagements in Tschechien und der Slowakei. Im Jahr 1998 kam Yaroslav Ivanenko zum Hamburger Ballett, wo er bis Ende 2010 in zahlreichen Solopartien zu sehen war. Seit der Spielzeit 201112 leitet er als Ballettdirektor und Chefchoreograph das Ballett Kiel. Für seine Choreographien erhielt er mehrfach Preise und Auszeichnungen, z. B. beim Internationalen Wettbewerb Serge Lifar in Kiew oder beim Prix Dom Pérignon. Als Choreograph und Tänzer ist er gern gesehener Gast in England, Portugal, der Ukraine, der Slowakei, Japan und den USA. In der Spielzeit 201617 war am Theater Lübeck das von ihm choreographierte Ballett »Romeo und Julia« zu erleben.

 


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André Janssen wurde in Lübeck geboren. Schauspielunterricht und Unterricht in Sprecherziehung erhielt er u.a. von Philipp Romann. Weitere Stationen seiner Ausbildung führten ihn an das Wiener Burgtheater, wo er bei Herman Scheidleder Rollenunterricht erhielt. Nach ersten Auftritten am Theater Lübeck (»Lohengrin«, »Reiher«) entdeckte er 2011 das Krimi-Genre für sich und spielte in den Produktionen von OstseeEntertainment u.a. Detective Sergeant Trotter (»Die Mausefalle«) und Sir Henry Baskerville (»Der Hund von Baskerville«), außerdem gehört das Stück »Oscar und die Dame in Rosa« zu seinem Repertoire. Am Theater Lübeck gastierte er u.a. in »Endstation Sehnsucht«, »Der blaue Engel«, als Piccolo in »Im weißen Rößl«, als Baby John in der »West Side Story«, als Pirat Wilit im Musical »Die Marzipanpiraten« und in der Spielzeit 2017/18 als Noah Claypole in »Oliver!«.

   


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Janessa Jenkins ist eine Tänzerin und Tanzpädagogin mit US-amerikanischen Wurzeln. Sie wurde in Frankfurt/Main geboren und lebt seit 2009 in Lübeck, wo sie ihre Ausbildung zur Gymnastik- und Sportlehrerin und Bühnentänzerin absolvierte. Seit 2013 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin mit diversen Engagements bei TanzOrtNord, Kunst am Kai Musikfestival (»Messias Superstar«), bei der Lübecker Sommeroperette und am Theater Lübeck, wo sie u.a. in »West Side Story« zu erleben ist. Sie unterrichtet Kinder und Erwachsene in verschiedenen Altersgruppen in Tanz und Sport. Zuletzt trat sie auch als Tänzerin in Videoclips und TV-Werbespots auf.

 


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Carsten Jenß war u.a. als Leitender Dramaturg und stellvertretender Operndirektor am Badischen Staatstheater Karlsruhe, Staatstheater Mainz und an der Deutschen Oper Berlin tätig. Freischaffend arbeitete er u.a. für die Bayreuther Festspiele und De Vlaamse Opera in AntwerpenGent (heute Opera Ballet Vlaanderen). Mit Komponisten wie Helmut Lachenmann und Aribert Reimann, Regie-Persönlichkeiten wie Tatjana Gürbaca, Sandra Leupold, Lorenzo Fioroni und Tilman Knabe verbinden ihn Austausch und kontinuierliche Zusammenarbeit. Impulse für Denken und Handeln verdankt er ferner WissenschaftlerInnen wie Sigrid Weigel, Wolfgang Kraushaar, Thomas Macho, Herfried Münkler, Joseph Vogl und Burkhardt Wolf, die u.a. Gäste seiner Gesprächsreihen in Berlin, Mainz und Bayreuth waren. Seine Wege führen ihn derzeit u.a. nach Lübeck und Kopenhagen.

 


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Der Tenor Daniel Jenz studierte an den Hochschulen Graz und Mainz und gehörte zum Jungen Ensemble des Mainzer Staatstheaters. Er ist Preisträger beim Bundeswettbewerb Gesang 2006 und wurde 2009 mit dem Franz-Völker-Preis für Nachwuchstenöre ausgezeichnet. Er gastierte u.a. an der Staatsoper Berlin, den Opern Frankfurt und Bonn, der Hamburgischen Staatsoper, am Nationaltheater Mannheim, am Landestheater Linz, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, in der Liverpool Philharmonic Hall und arbeitete mit René Jacobs, Sylvain Cambreling, Dennis Russell Davies, Vasily Petrenko, Stefan Blunier und Erik Nielsen zusammen. Daniel Jenz war Ensemblemitglied am Stadttheater Hildesheim; von 2013 bis 2017 gehörte er zum Ensemble des Theater Lübeck. Hier sang er u.a. Baron Kronthal (»Der Wildschütz«), Don Ramiro (»La Cenerentola«), Nemorino (»L'elisir d'amore«) und Ferrando (»Così fan tutte«). Seit Beginn der Spielzeit 2017/18 ist er Ensemblemitglied am Staatstheater Kassel.

   


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Jan Jochymski wurde 1969 in Leipzig geboren. Bereits während seiner Schulzeit betrieb er zunächst Amateurtheater und studierte später Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Noch während des Studiums gründete er den Verein für freies Theater »TheaterschaffT«, gewann 1993 den Max-Reinhard Preis und den Ensemblepreis auf dem Schauspielschultreffen in Wien sowie 1994 den Solopreis auf dem Schauspielschultreffen in Hannover. Nach dem Studium war er von 1994 bis 1997 am Theaterhaus Jena als Schauspieler und Regisseur engagiert. Ab 1997 arbeitete er als freischaffender Regisseur, 2001 gewann er den Dr. Otto Kasten-Preis und den Preis der deutschen Intendantengruppe. Nach seiner Tätigkeit als Schauspieldirektor am Theater Magdeburg arbeitet er seit 2015 als freischaffender Regisseur. Jan Jochymski inszenierte an Theatern in Dresden, Berlin, Leipzig, Meiningen, Stuttgart, Rostock, Bielefeld, Schwerin und Osnabrück. Zudem war er als Gastdozent an Hochschulen in Leipzig, Potsdam, Stuttgart und Rostock tätig.

 


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Maike Jüttendonk studierte Schauspiel an der HMTM Hannover und war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie arbeitete mit Regisseur Herbert Fritsch am Theater Bremen und Schauspiel Köln und trat 2012 am Theater Münster ihr erstes Festengagement an (Amalia in »Die Räuber«, Ophelia in »Hamlet«, Titelrolle in »Maria Stuart« u.a.). 2015 wurde sie Ensemblemitglied am Theater Bonn (Luise in »Kabale & Liebe«, Marie in »Woyzeck«). In der Spielzeit 2016/17 spielte sie am Schauspielhaus Bochum in »Weekend im Paradies« (Regie: C. Brey) sowie am Schauspiel Frankfurt in »4.48 Psychose« (Regie: D. Foerster). 2013 sowie 2016 war sie in der Kritikerumfrage von »Theater heute« als Beste Nachwuchsschauspielerin nominiert. In der Spielzeit 2017/18 ist Maike Jüttendonk in der Titelrolle in »Die heilige Johanna der Schlachthöfe« (Bonner Kammerspiele, Regie: L. Linnenbaum) zu sehen. Sie ist regelmäßig als Sprecherin für den WDR-Hörfunk sowie für Film- und Fernsehproduktionen tätig (Agentur: Ahoi Agency).

 


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Konrad Kästner wurde 1984 in Leipzig geboren. Nach einigen Erfahrungen in Film- und Theatergruppen war er nach dem Abitur als Regiehospitant am Leipziger Schauspielhaus tätig. 2003 ging er nach Südafrika, wo er als Regieassistent und Kameramann für Serien und die Dokumentarfilmfirma iKhayaFilms arbeitete. Ein weiteres Mal Südafrika, von 2007 bis 2008, führte ihn als Regieassistent in die Werbebranche zu Velocity Africa. Neben dieser Tätigkeit arbeitete er weiter an eigenen Filmprojekten. Von 2005 bis 2011 absolvierte er sein Regiestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« in Potsdam-Babelsberg. Zurzeit ist er als freier Regisseur für Dokumentarfilme und als Videoregisseur für diverse Deutsche Theater tätig – am Theater Lübeck etwa in der Spielzeit 2014/15 für »Der blaue Engel«.

   


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Der Bariton Michele Kalmandy schloss im Alter von 24 Jahren seine Ausbildung an der Musikakademie Gheorghe Dima in Cluj-Napoca, Rumänien, ab. Seine internationale Karriere startete mit der Rolle des Nabucco in Verdis gleichnamiger Oper im Teatro Giuseppe Verdi Triest. Es folgten Einladungen an Opernhäuser, zu Festivals und in Konzerthallen in ganz Europa, den USA, Brasilien, Australien, Neuseeland, China und Südkorea. Gleichzeitig war er mit einem breiten Repertoire an der Ungarischen Staatsoper in Budapest zu erleben. Er arbeitete mit Dirigenten wie Tiziano Severini, Pier Giorgio Morandi, János Ács, Ervin Lukács, Kent Nagano und Pinchas Steinberg sowie Regisseuren wie Gianfranco De Bosio, Beppe De Tommasi, Bernard Broca und Olivier Tambosi. Er sang zusammen mit Künstlern wie Éva Marton, Edita Gruberova, Patrizia Ciofi, Plácido Domingo, José Cura, Piotr Beczala, Ferruccio Furlanetto und Yevgeny Nesterenko. 2013 wurde Michele Kalmandy der Ehrentitel »Kammersänger« verliehen.

   


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Clara Kalus stammt gebürtig aus Münster und schloss 2011 ihr Studium der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim ab. Bereits seit 2005 war sie u.a. an den Opernhäusern in Bonn und Chemnitz, am Theater Heidelberg und am Theater an der Wien als Regie- und Produktionsassistentin engagiert und arbeitete mit Regisseuren wie Dietrich Hilsdorf, Florian Lutz, Eva-Maria Höckmayr und Lorenzo Fioroni. Ihr Regiedebüt gab sie 2012 mit Porporas »Polifemo« am Theater und Orchester Heidelberg beim Winter in Schwetzingen. Bei den Heidelberger Schlossfestspielen setzte sie 2013 Bizets Oper »Carmen« als lebhaftes Raumspektakel im Schlosshof in Szene. Gemeinsam mit Wolfgang Katschner und der Lautten Compagney Berlin entstand für die Händelfestspiele Halle 2014 Händels Oper »Riccardo Primo«, die u.a. bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen gastierte. 2014 hatte am Theater Heidelberg ihr Kammeropernabend »In meiner Nacht«, der drei Kurzopern von Mark-Antony Turnage, Christian Jost und Arnold Schönberg vereint, Premiere. Weitere Arbeiten führten Clara Kalus zuletzt an das Theater Osnabrück und erneut an das Theater Heidelberg.

 


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Der Münchner Bassbariton Otto Katzameier, regelmäßiger Gast der Salzburger Festspiele, des Lincoln Center Festival New York, der Wiener Festwochen, Festivals in Tokyo, Oslo, London, Aix en Provence, der Opernhäuser von Paris, Lyon, Bologna, Rom, Madrid, Berlin, Hamburg, München etc., hat sich international vor allem im zeitgenössischen Repertoire einen Namen gemacht. Zahlreiche Opern wurden und werden speziell für ihn komponiert. Salvatore Sciarrino hat bereits drei Opern und einen Orchesterliederzyklus für ihn geschrieben. 2017 gab der vielseitige Künstler sein Debut als Regisseur und Videoartist an der Staatsoper Berlin mit einer Inszenierung der »Gespenstersonate« von Aribert Reimann. Von seinem Debut an der Mailänder Scala kommend, gibt er nach seinem Gastspiel in Lübeck Konzerte in Paris, Rom, Palermo, Köln und Wien mit Werken von Gustav Mahler, Bernd Alois Zimmermann und Olga Neuwirth und ist dann an den Salzburger Osterfestspielen und der Hamburgischen Staatsoper sowohl als Librettist, als auch als Sänger der männlichen Hauptrolle in der Uraufführung der Oper »Thérèse« von Philipp Maintz zu erleben.

 


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Kat Kaufmann, geboren 1981 in Leningrad, heute in Berlin lebend, ist Komponistin für Film und Theater, Schriftstellerin und Fotografin. Anfang der 1990er-Jahre emigrierte ihre Familie nach Deutschland, wo Kat Kaufmann ein Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« in Potsdam abschloss. Für ihren Debütroman »Superposition« erhielt sie 2015 den aspekte-Literaturpreis. 2017 erschien mit »Die Nacht ist laut, der Tag ist finster« ihr zweiter Roman. Am Theater Lübeck stellte sich Kat Kaufmann in der Saison 2016/17 mit »Ich distanziere mich von allem (und jetzt gut’ Nacht)« dem Publikum vor – Text und Musik stammen von ihr.

   


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Jens Ketelsen wurde 1959 als Sohn eines Musikerehepaares geboren. Während der Kindheit nahm er Klavier-, Flöten- sowie Trompetenunterricht und nahm an zahlreichen Konzerten als Chorsänger und Instrumentalist teil. Nach dem Abitur studierte er 1977-1981 an der Musikhochschule Lübeck. Seit 1979 arbeitet er als Keyboarder, Sänger, Arrangeur und Komponist bei diversen Bands sowie Studio- und Theaterproduktionen in Lübeck, Hamburg und Berlin. Mit »Mama Betty’s Band« und »The Nightline Orchestra« ist Jens Ketelsen auf Galas und Kreuzfahrten zu erleben. 1988 feierte sein Musical »Das Mietshaus« im Theater Combinale Premiere, 1991 gründete er die Band »Vis à vis«. Auch in der Lübecker »Grölgruppe« ist er als Musiker aktiv. Seit 1992 ist Jens Ketelsen zudem als singender Akkordeon-Entertainer, Improvisationstheater-Musiker und Gitarrist aktiv.

 


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Aleksandra Kica absolvierte ihre Ausbildung im Fach Mode-Design an der Mode Schule Wiener Herbststraße. Noch vor ihrem Abschluss entstanden erste Kostümbilder am Wiener Max Reinhardt Seminar. Seit 2007 arbeitet sie als freie Kostümbildnerin und hat bereits über 55 Theaterstücke und Projekte ausgestattet, u.a. am Burgtheater Wien, Theater in der Josefstadt, Linz09 Kulturhauptstadt, Theater Regensburg, Wuppertal, Düsseldorfer Schauspielhaus, bei den Wiener Festwochen, in Kaiserslautern, Chicago und Edinburgh. Dabei hat sie mit RegisseurInnen wie Stefanie Mohr, Aida Karic, Cush Jung, Alexander Kubelka, Charlotte Koppenhöfer, Steffen Jäger, Felicitas Braun, René Medveskek, Sebastian Sommer, Günther Beelitz und Joachim Schlömer gearbeitet.

 


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Christian Kiehl studierte Bühnenbild an der Universität der Künste bei Einar Schleef und Hartmut Meyer. Er erarbeitete mit Marco Štorman »Bambiland« von Elfriede Jelinek am Nationaltheater Weimar und mit Hannah Rudolph »Das Versprechen« am Theater Bremen. Mit Sebastian Schug realisierte er Bühnenbilder am Theater Bremen für »Früchte des nichts« (Bruckner) und »Hedda Gabler« (Ibsen), sowie am Staatstheater Kassel für »Peer Gynt« (Ibsen), »Drei Schwestern« und »Lulu«. Außerdem entwickelte er am Schauspiel Hannover die Bühnenbilder für Schugs Inszenierungen von »Yerma« (Lorca) und »Don Juan« (Moliere) sowie am Nationaltheater Mannheim für »Glasmenagerie«, »Viel Lärm um nichts« und »Leonce und Lena«. Außerdem war Christian Kiehl Kostümbildner am Theater Oberhausen (»Bezahlt wird nicht« und »Der nackte Wahnsinn«, Regie: Sarantos Zervolakos), am Schauspielhaus Wien (u.a. »Ich bin wie Ihr, ich liebe Äpfel«), am Residenztheater München und am Wiener Burgtheater. Am Theater Lübeck zeichnete Christian Kiehl in der Spielzeit 2016/17 für das Bühnenbild für »Orpheus steigt herab« verantwortlich.

   


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Sina Kießling wurde 1979 in Altenburg geboren. Sie studierte von 1999 bis 2003 an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Danach ging sie für vier Jahre an das Theater Heilbronn. Im Anschluss war sie von 2007 bis 2009 am Theater Lübeck engagiert. Seitdem arbeitet sie freiberuflich und war u.a. an der Volksbühne Berlin, Maxim Gorki Theater Berlin, Schauspielhaus Bochum, Volkstheater München oder 2016 am Stadsteater Malmö als Gast engagiert. Wichtige Arbeiten verbinden sie mit den Regisseur*innen Anna Bergmann, Mirja Biel und Andreas Nathusius. 2004 wurde Sina Kießling mit dem Kilian-Preis des Theatervereins Heilbronn als beste Darstellerin ausgezeichnet; 2010 erfolgte eine Nominierung als beste Nachwuchsschauspielerin in NRW.

   


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Theresa Klement wuchs am Fuße der Schwäbischen Alb auf. Nach dem Abitur studierte sie Kunst in Großbritannien. Ab 2005 besuchte sie das Studium »Szenografie und Kostüm« und legte 2011 ihren Master in Design und Medien ab. Später war sie als Kostümassistentin am Staatstheater Hannover, im Bereich Schauspiel und Oper, tätig. Als freischaffende Ausstatterin arbeitete sie mit Regisseuren wie Jan Jochymski, Nils Münter und Ruth Messing zusammen. Zudem verbindet sie mit dem Choreografen Felix Landerer eine langjährige enge Zusammenarbeit.

 


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Ines Koehler, geboren 1984 in Düsseldorf, absolvierte in ihrer Heimatstadt ihre Ausbildung zur Damenschneiderin. 2005/06 war sie Kostümassistentin an der Deutschen Oper am Rhein. Des Weiteren war sie als Assistentin und Schneiderin bei Daphne Kitschen für die Produktion »La Bohème« im Rahmen des Opernfestivals in Belgien/Alden Biesen aktiv. Zudem betreute sie bei den Bad Hersfelder Festspielen in den Sommern 2006 bis 2008 diverse Produktionen (u.a. Torsten Fischers »FAUST I und II«). Von 2007 bis 2010 war sie auf den Kreuzfahrtschiffen der AIDA-Flotte als Costume Supervisor and Make Up Artist kreativ. In den Jahren 2010 bis 2015 war sie Kostümassistentin am Theater Oberhausen. Seitdem kreierte sie Kostümbilder am Theater Oberhausen für diverse Produktionen, u.a. »Jackie B – ein Leben in Extremen« (Regie: Heike Scharpf), »Jimi Hendrix – Are You Experienced?« (Regie: Jürgen Sarkiss), »Atmen« (Regie: Bastian Kabuth), unter der Regie von Lily Sykes »Der geheime Garten«, »Die Schöne und das Biest«, »Sturmhöhe«, »gefährliche Liebschaften« sowie für »Orlando« am Staatstheater Darmstadt. Im Sommer 2013 entwarf sie das Kostümbild für den Film »Weiter« (Regie: Eike Weinreich) und für einen Kinospot für »B.A.D.S.«. Seit 2016 arbeitet sie freiberuflich als Kostümbildnerin.

 


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Jörn Kolpe, geboren in Gummersbach (NRW), studierte ab 2003 Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie in München. Schon während der Ausbildung war er als Gast am Bayerischen Staatsschauspiel engagiert und arbeitete als Sprecher, u.a. für das Institut français München und mit dem Bayerischen Rundfunkorchester. Von 2007 bis 2013 war er festes Schauspielensemblemitglied des Theater Lübeck, wo er u.a. als Felix Krull, Werther, Joseph und als Zettel in Shakespeare’s »Sommernachtstraum« zu sehen war. 2010 wurde er mit dem Jürgen-Fehling-Förderpreis der Theaterfreunde Lübeck bedacht. Seit 2013 arbeitet er freiberuflich als Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge. Als Schauspieler ist er regelmäßiger Gast am Stadttheater Ingolstadt und war auch weiterhin in verschiedenen Produktionen des Theater Lübeck zu erleben. Außerdem ist er mit verschiedenen Lesungen in den Lübecker Museen zu Gast gewesen und tourt mit seiner Lesereihe »Prima Vista Social Club« durch die Kneipen Lübecks und Ingolstadts.

 


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Harald Kratochwil absolvierte seine Ausbildung zum Tänzer und Tanzpädagogen am Iwanson in München. Als Darsteller spielte er in zwanzig Jahren verschiedene Rollen in Musicalproduktionen (u.a. »West Side Story«, »Grease«, »Titanic« / »Mamma Mia« in Hamburg). Seit 1999 lebt er in Hamburg und arbeitet als freier Choreograf, Regisseur, Dozent und Coach. Er unterrichtet an Musicalausbildungsschulen und Tanzstudios im In- und Ausland. Die Choreografie und/oder Regie übernahm er u.a. für die Joop van den Ende Academy (u.a. »Edges«, »Tick Tick Boom«), die Freilichtbühne Coesfeld (u.a. »Footloose«, »Studio 54«, »Der kleine Horrorladen«), das Theater Regensburg (»Jesus Christ Superstar«) und das Staatstheater Mainz (»Im Weißen Rössl«). Zuletzt führte er die Regie für »Im Weißen Rössl« an der Freilichtbühne Coesfeld.

 


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Bernd Reiner Krieger begann seine Regielaufbahn an den Schauspielhäusern in Bremen, Frankfurt/Main und Bielefeld, bevor er Anfang der 90er-Jahre als Betriebsdirektor nach Schwerin ging und sich vornehmlich der Musiktheaterregie zuwandte. Werke des klassischen Opernrepertoires (u.a. »Madama Butterfly«, » La Traviata«, »Rusalka«, »Hoffmanns Erzählungen«), moderne Kammeropern (»Der Leuchtturm«, »Gespenstersonate«) und große Festspielinszenierungen (»Nabucco«, »Un ballo in maschera«) bestimmten dort seine Arbeit. Daneben schrieb er das Libretto zu einer Kinderoper sowie im Auftrag der Schlossfestspiele eine großangelegte Dramatisierung des Dumas-Romans »Die drei Musketiere«, beides in Schwerin uraufgeführt. Dem Volkstheater widmete er sich mit einer Reihe von Arbeiten für die Fritz-Reuter-Bühne Schwerin, darunter eine vielbeachtete »Faust«-Inszenierung, die er für Radio Bremen und den NDR auch als Hörspiel inszenierte, sowie die Jubiläumsinszenierung zum 90-jährigen Bestehen der Bühne in der Spielzeit 2016/17, eine Bearbeitung des Versepos ihres Namenspatrons Fritz Reuter mit dem Titel »Kein Hüsung«. 2006 wurde Bernd Reiner Krieger als Chefdisponent an das Theater Lübeck berufen. Dem Lübecker Publikum ist er als Regisseur der Inszenierungen »Andrea Chenier« und »Der Zwerg/Eine florentinische Tragödie« bekannt.

 


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Alice Krimmel, geboren 1980, spielte schon während ihres Schauspielstudiums am Staatstheater Mainz, den Kammerspielen Mainz und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Durch ihre enge Zusammenarbeit mit der Filmhochschule Mainz entstanden einige Film- und Fernsehproduktionen, u.a. »Elfie ans Meer«, der mit dem Publikumspreis des Tübinger Kurzfilmfestes ausgezeichnet wurde und »Carnevale-Fasnacht der toten Seelen«, der auf dem Mainzer Filmfestival ebenfalls den Publikumspreis erhielt. Sie nahm bei den Wormser Nibelungenfestspielen an Workshops mit Mario Adorf teil und trainierte bei Klaus Figge den Faust- und Schwertkampf. Nach einigen Hörspielproduktionen und Gastengagements bei den Burghoffestspielen Eltville, dem Theater Bremen, dem Schauspiel Stuttgart und der Komödie im Marquardt Stuttgart zog sie mit ihrer Familie nach Lübeck. Am Theater Lübeck spielte sie in »Die Schneekönigin«, »Der blaue Engel«, »Edith Piaf« und zuletzt in »Tom Sawyer, Huckleberry Finn und die gute Fee vom Mississippi«. Seit der Spielzeit 2014/2015 ist sie als Janet in der »Rocky Horror Show« zu sehen.

 


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Jan-Michael Krüger wurde 1982 als Sohn einer Musikerfamilie geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er an der Musikschule Potsdam. Er nahm mehrfach am Wettbewerb »Jugend musiziert« teil, erhielt Sonderpreise als Klavierbegleiter auf Landesebene sowie mehrere Preise auf Bundesebene. Von 2003 bis 2005 studierte er am Kirchenmusikinstitut der Universität Greifswald und wurde 2002 Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2005 schloss er ein Dirigierstudium an der HMT Rostock bei Prof. Christfried Göckeritz an. Nach seinem Erstengagement am Theater Aachen ist er seit der Spielzeit 2011/12 am Theater Lübeck engagiert, erst als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung, dann als Kapellmeister und Repetitor sowie als Assistent des GMD. Seit der Spielzeit 2015/16 leitet er den Chor des Theater Lübeck und dirigiert hier regelmäßig Musiktheateraufführungen (in der Spielzeit 2016/17 u.a. »Tosca«, »Mass« oder »Der fliegende Holländer«) und Kinderkonzerte. Zudem übernimmt er die musikalische Leitung von Wiederaufnahmen (in der Spielzeit 2016/17 u.a. »Hänsel und Gretel« oder »Romeo und Julia (I Capuleti e i Montecchi)«).

                       


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Till Kuhnert, geboren in Mannheim und aufgewachsen in Saarbücken, Ulm und Bonn, absolvierte eine Ausbildung zum Hochbauzeichner in Zürich. Darauf folgte ein Studium der Architektur an der HTL Winterthur. Nach Bühnen- und Kostümbildassistenzen am Theater Bonn und am Theater Bremen folgte eine langjährige Bühnenbildmitarbeit mit Johann Kresnik, welche ihn an die Volksbühne Berlin, das Staatstheater Saarbrücken und das Gran Teatro Nacional Mexico führte. Seit 1998 ist Till Kuhnert freier Bühnen- und Kostümbildner und freischaffender Innenarchitekt. Er lebt in Berlin und arbeitet als Bühnenbildner in Bern, Rotterdam, Coburg und Dresden sowie als Szenograph für das Museum der Kulturen in Basel.

 


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Martin Kukulies studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Karl Kneidl. Während des Studiums assistierte er für Kneidl am Schauspielhaus Hamburg, an der Oper Frankfurt, am Theatre National Populaire Lyon und am Schauspielhaus Bochum, wo auch erste eigene Arbeiten entstanden. Nach dem Abschluss seines Studiums mit der Auszeichnung des Meisterschülers war er für zwei Jahre Bühnenbildassistent am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und betreute Inszenierungen von Peter Zadek. Seit 1986 ist er freier Bühnenbildner für Schauspiel- und Opernproduktionen an mehr als vierzig Theatern u.a. in Hamburg, Berlin, Dresden, München, Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Düsseldorf, Bonn, Wien, Basel und Zürich. Dabei arbeitete er u.a. mit den Regisseuren Lore Stefanek, Klaus Weise, Harald Clemen, Johannes Lepper, Holger Schultze, Wolfgang Engel, Florian Lutz, Matthias Kaschig, Thomas Bischoff und Anna Badora. Von 2004 bis 2011 hatte er einen Lehrauftrag für Bühnenbild an der Akademie der Künste Maastricht in den Niederlanden, 2016 war er nochmals für eine Arbeit mit Studenten dort tätig. In der Spielzeit 2015/16 gestaltete er die Bühne für »Hoffmanns Erzählungen« am Theater Lübeck.

 


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Malte C. Lachmann, geboren 1989 in Marburg, studierte 2008 bis 2012 Regie für Sprechtheater und Oper an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Cornel Franz. Er war Stipendiat des Cusanuswerks und gewann mit seiner Inszenierung von 'Schwarze Jungfrauen' von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel das Körberstudio Junge Regie 2012. 2013 wurde seine Hamburger Inszenierung ‚Die Protokolle von Toulouse’ zum Radikal Jung Festival nach München eingeladen. Seine Arbeiten bewegen sich immer wieder an der Schnittstelle zwischen Sprechtheater, Oper und Musical. Inzwischen arbeitet er als Regisseur an der Semperoper Dresden, am Thalia Theater Hamburg, Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspielhaus Bochum, Staatsschauspiel Dresden, Staatsschauspiel Hannover, Staatstheater Karlsruhe und Nationaltheater Timisoara (Rumänien), Staatstheater Oldenburg, Theater Trier, Theater an der Rott, Theater Osnabrück, Stadttheater Gießen, Theater Hof und am Theater Lübeck. Seit 2017 hat er außerdem einen Lehrauftrag an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn inne. Weitere Informationen auf www.malte-lachmann.de

 


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Sybille Lambrich, ausgebildet an der Bayerischen Theaterakademie »August Everding«, wurde bereits im zweiten Studienjahr von Christian Stückl für die Rolle der Polly Peachum in »Die Dreigroschenoper« engagiert und war in dieser Produktion über 100 Mal am Münchner Volkstheater zu erleben. Weitere Bühnenerfahrung sammelte sie als Käthchen in »The Black Rider« am Münchner Metropoltheater und bei diversen Studienprojekten und Liederabenden, u.a. bei der Produktion »Schwarze Jungfrauen«, die 2012 beim Körberstudio für junge Regie mit dem Jurypreis ausgezeichnet wurde. 2013 erhielt sie bei der International Singing Competition »Singing Mask« in St. Petersburg den 1. Preis. Sie war u.a. am Grenzlandtheater Aachen als Hexe in »Into The Woods« zu sehen, als Ensemble und Cover Fiona Teil der deutschsprachigen Erstaufführung von »Shrek – Das Musical«, bei den Schlossfestspielen Ettlingen die Anne Egermann in »Das Lächeln einer Sommernacht« und am Theater Trier die Mimi Marquez im Rockmusical »Rent«. Zuletzt war sie im Ensemble und als Cover Nannerl/Cover Aloysia mit »Mozart! Das Musical« sowohl im Theater am Marientor in Duisburg als auch am Shanghai Culture Square zu sehen.

 


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Katja Lebelt studierte in Pforzheim und Hamburg Modedesign, Kostüm- und Bühnenbild. Seit 1992 ist sie freiberuflich tätig als Kostüm- und Bühnenbildnerin für Theater und Film. Sie arbeitet als Ausstatterin in den Bereichen Oper, Musical, Schauspiel und Tanz u.a. am Deutschen Theater Berlin, den Kammerspielen München, dem Residenztheater München, den Wiener Festwochen, dem Hans-Otto-Theater Potsdam, dem Schauspiel Leipzig, der Opera de Rhin in Straßbourg mit den Regisseuren Wolfgang Engel, Boris von Poser, Irina Pauls, Konstanze Lauterbach, Hans-Ullrich Becker u.a. zusammen. Seit 2006 betreibt sie mit ihrem Mann Dirk Lebelt den Lehnschulzenhof in Viesen. Sie ist Initiatorin und Mitbegründerin der LehnschulzenHofbühne Viesen e.V. Am Theater Lübeck stattete sie in der Spielzeit 2011/12 »Die Entführung aus dem Serail« aus und kehrte in der Saison 2015/16 für »West Side Story« nach Lübeck zurück.

 


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Hyungseok Lee, geboren 1988 in Korea, erhielt 2003 bis 2006 seine musikalische Ausbildung an der Chungnam Highschool of Art in Korea. 2006 studierte er an der Korea National University of Art, wo er 2013 sein Bachelor-Studium absolvierte. Währenddessen war er u.a. als Alfred (»Die Fledermaus«) und als Isajong in der koreanischen Oper »Hwang Jinlee« zu erleben und sang im Rahmen eines Soloabends Schuberts Liederzyklus »Die schöne Müllerin«. Nach seinem Abschluss 2013 kam er an die Musikhochschule Lübeck, wo er seitdem bei Franz-Josef Einhaus sein Masterstudium absolviert. Er war mit den Lübecker Philharmonikern als Solist in Puccinis »Messa di Gloria« in Travemünde, als Rodolfo (»La Bohème«) und in Tchaikowskys »Pique Dame« in Projekten der Musikhochschule zu erleben. In der Spielzeit 2014/15 gastierte er als Heinrich der Schreiber (»Tannhäuser«), Dänischer Ritter (»Armide«) und als Kapellmeister (»Der Operndirektor«) am Theater Lübeck. In der Spielzeit 2015/16 spielt er Jaquino (»Fidelio«) , Spalanzani (»Hoffmanns Erzählungen«) ,Schäbiger (»Lady Macbeth von Mzensk«) und 2016/17 Spoletta (»Tosca«). Seit 2015/16 ist Hyungseok Lee Mitglied des Internationalen Opernelitestudios.

   


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Der italienische Bass-Bariton Eugenio Leggiadri-Gallani studierte Gesang bei Cecilia Fusco und gab sein Debut 1995 in Tarragona (Spanien) als Colline in »La Bohème«. Sein Repertoire umspannt vor allem Partien der italienischen Opera buffa wie Bartolo in »Der Barbier von Sevilla«, Dulcamara in »Der Liebestrank« und die Titelpartie in »Don Pasquale«. Aber auch Partien wie Sharpless in »Madame Butterfly«, Ferrando in »Il Trovatore« und Zuniga in »Carmen« gehören zu seinem Repertoire. Er war in vielen italienischen Theatern sowie auf Bühnen u.a. in Manchester, Istanbul, Valencia, Athen und St. Gallen präsent. In Deutschland gastierte er u.a. am Theater Dortmund (Don Magnifico in »Aschenputtel«), am Staatstheater Cottbus (Sacrestano in »Tosca«) sowie bei den Opernfestspielen Heidenheim (Titelpartie von »Don Pasquale«). Im Juli 2017 sang er den »Don Magnifico« beim Piccolo Festival del Friuli Venezia Giulia. 2018 folgt sein Debut am Theater Lübeck als Bartolo in Rossinis »Der Barbier von Sevilla«. In der Saison 2018/19 wird er am Theater Koblenz den Don Magnifico singen.

 


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Sandra Leupold, geboren in der Schweiz, studierte Musikwissenschaft in Berlin bei Carl Dahlhaus sowie Opernregie bei Peter Konwitschny und Ruth Berghaus, arbeitete mit Hans Neuenfels, George Tabori und Jürgen Rose zusammen und inszenierte bereits in Deutschland, Italien, Großbritannien, der Schweiz und Kroatien; Schwerpunkte bilden dabei die Barockoper und die Neue Musik. Für »Don Giovanni« am Theater Heidelberg, »Così fan tutte« in Montepulciano und am Theater Lübeck, »Pelléas et Mélisande«, »Parsifal« und »La Gerusalemme liberata« am Staatstheater Mainz, »Carmen« am Staatstheater Darmstadt und »Freischütz« am Theater Heidelberg wurde sie zwischen 2001 und 2017 etliche Male als »Regisseurin des Jahres« bzw. für die »Produktion des Jahres« nominiert. Weitere Arbeiten sind u.a. »Die Zauberflöte« (Theater Erfurt), »Lucia di Lammermoor« (Hamburgische Staatsoper), »Tannhäuser« (Staatstheater Mainz), »Erwartung« mit Deborah Polaski (Oper Leipzig) und »Pique Dame« (Oper Kiel), »L’Oracolo/Le Villi« sowie »Ariane et Barbe-Bleue« in Frankfurt, »Das schlaue Füchslein« (Theater Freiburg), »Orfeo ed Euridice« (Theater Chur), »Gianni Schicchi/Trouble in Tahiti« (Theater Luzern) und »Tosca« (Staatstheater Wiesbaden). Für ihre Inszenierung des »Don Carlo« am Theater Lübeck wurde sie 2014 als erste Frau überhaupt mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST für die beste Musiktheaterinszenierung ausgezeichnet.

 


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Tanja Liebermann wurde 1978 in Baden-Württemberg geboren und lebt nun in Berlin. Nach ihrem Modedesignstudium war sie als Kostümassistentin, seit 2004 dann als freischaffende Kostümbildnerin, hauptsächlich in Deutschland, der Schweiz und Österreich, sowie zuletzt auch in Italien und Frankreich engagiert. Sie arbeitet spartenübergreifend nicht nur für Schauspiel und Oper, Musical und Tanz, sondern auch für verschiedene Film- und Kinoproduktionen. Ihre Arbeiten führten sie u.a. an das Deutsche Theater Berlin, Berliner Ensemble, Volkstheater sowie an die Volksoper Wien, ans Düsseldorfer Schauspielhaus, an das Staatstheater am Gärtnerplatz München, das Opernhaus Zürich und an die Staatstheater Karlsruhe, Saarbrücken, Braunschweig, Wiesbaden sowie des Weiteren an die Theater- und Opernhäusern der Städte Freiburg, Lübeck, Wuppertal, Bern, St. Gallen, Bozen und Montpellier.

   


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Thomas Lippick wurde in Hannover geboren und studierte Kunst und Kunsttherapie an der Hochschule für Künste im Sozialen in Ottersberg in Niedersachsen. Seit 1989 lebt und arbeitet er in Bremen als freischaffender Künstler in den Bereichen Malerei und Videoinstallationen mit Ausstellungen im In- und Ausland. Seit 1992 ist er auch als Cutter, Kameramann und Realisator für verschiedene Produktionsfirmen und Fernsehanstalten tätig. Thomas Lippick arbeitet außerdem als Videokünstler am Theater und entwarf u.a. die Videokonzeptionen für »La Bohème« am Landestheater Eisenach, »Orpheus in der Unterwelt« in Augsburg, »Genoveva« am Theater Plauen-Zwickau und »Tannhäuser« am Theater Bielefeld. In der Saison 2015/16 arbeitete Thomas Lippick mit Jochen Biganzoli an der Semperoper Dresden und am Theater Lübeck für die Produktion »Lady Macbeth von Mzensk« zusammen. In der Spielzeit 2016/17 wirkte er an der Inszenierung »Die Blechtrommel« im Großen Haus des Theater Lübeck mit.

   


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Nicki Liszta studierte Tanztheater an der Hogeschool voor de Kunsten Tilburg, Niederlande. Seit ihrem Abschluss 2006 arbeitet sie als Choreographin in der zeitgenössischen Tanzszene. 2005 gründete Nicki Liszta die Company »backsteinhaus produktion« und kreiert unter diesem Namen eigene Stücke. Mit ihrer ersten abendfüllenden Produktion »zwischen haüten« gewann sie den Stuttgarter Theaterpreis 2008 für die beste Tanzproduktion aus Baden Württemberg. Ebenfalls nominiert waren in den folgenden Jahren »avatar«, »Superbia« und »Absent«. 2010 erhielt die junge Company die Konzeptionsförderung der Stadt Stuttgart und realisierte damit die Projektreihe »Das Leben ist kein Ponyhof – die 7 Todsünden«. 2013 bekam sie erneut die Förderung für die Reihe »Text und Tanz«. Außerhalb ihrer Tätigkeit in ihrer eigenen Company arbeitet Nicki Liszta regelmäßig als Gastchoreografin an verschiedenen Stadttheatern und Tanzhochschulen.

 


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Imke Looft wurde in Itzehoe geboren und wuchs in Glückstadt an der Elbe auf. In Lübeck studierte sie zunächst Querflöte und später parallel dazu Gesang. Schon während ihres Studiums übernahm sie immer wieder Rollen am Theater Lübeck und war bis 2008 ständiger Gast. Sie gehört zum Chor des Theater Lübeck und übernimmt immer wieder auch Solorollen, darunter Valencienne in »Die lustige Witwe«, Gretel in Humperdincks Märchenoper »Hänsel und Gretel«, Eliza in »My Fair Lady oder Schäferin/Dämon in Glucks Oper »Armide«. Große Erfolge feierte sie in den Studioproduktionen »Vom täglichen Wahnsinn des weiblichen Daseins« und »Lieber ein halber Mann als gar kein Problem«. In der Uraufführung des Musicals »Die Marzipanpiraten« ist sie, wie schon zuvor bei der Hörspielproduktion der »Marzipanpiraten«, als Hedwig Holstein zu erleben.

           


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Der Tenor Alessandro Luciano wurde in Rom geboren. Im Alter von 7 Jahren begann er mit dem Klavierspielen, später studierte er Komposition, Dirigieren und Gesang in seiner Heimatstadt und besuchte Meisterkurse bei Giuseppe Sabbatini, Ernesto Palacio und Raul Gimenez. Sein Operndebüt gab er als Ecclitico in »Mondo della luna« in Prato. Sein Weg als Tenor führte ihn neben Italien (Neapel, Mailand, Rom, u.a.) nach Estland, Österreich, Tschechien, Deutschland, in die Schweiz und in die Türkei, nach Polen, Frankreich, Rumänien, Spanien, Israel, in den Libanon, nach Monaco, Großbritannien, Mexiko, Kalifornien, Argentinien, Kanada und Südkorea. Er arbeitete bereits mit Dirigenten wie Dmitri Jurowski, Daniel Barenboim, John Eliot Gardiner, Paolo Olmi und Gianluigi Gelmetti und sang zahlreiche wichtige Partien seines Fachs (u.a. Tamino in »Die Zauberflöte«, Ramiro in »Aschenputtel«, Alfredo in »La Traviata« oder Rodolfo in »La Bohème«).

 


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Pier Francesco Maestrini wurde 1965 in Florenz geboren. Sein Vater Charles Maestrini war Operndirektor, seine Mutter Cesarina Riso eine erfolgreiche Pianistin. Pier Francesco Maestrini studierte Geisteswissenschaften, Gitarre und Komposition an der Universität von Florenz. Sein Regiedebüt erfolgte 1993 mit Rossinis »Barbier von Sevilla« in Tokio. Seitdem inszenierte er mehr als hundert Werke, von Barock über den Verismo bis zu zeitgenössischer Oper. Neben seiner Regiearbeit übernahm er Lehraufträge an der Akademie der bildenden Künste in Palermo (2005), dem Italienischen Kulturinstitut der Yale University (2007) und der Arturo-Toscanini-Stiftung in Parma. 2013 inszenierte er Verdis »Otello« in Modena, 2012 spürte er in Sao Paulo den Parallelen von Mozarts »Don Giovanni« und Bram Stokers »Dracula« nach. Donizettis »Liebestrank«(2012, Maribor) interpretierte er in Western-Manier. Sein Inszenierung von Verdis »Macht des Schicksals« (2011, Maribor) wurde zwei Jahre später nach Belgien (Liege) eingeladen. Im Jahr 2016 arbeitet er u.a. in Verona (Verdis »Macht des Schicksals«), Cagliari (Respighis »La campana sommersa«) und Rio de Janeiro (Gomes’ »Lo schiavo«). 2010 verwandte er für seine Inszenierung von Rossinis »Barbier von Sevilla« zum ersten Mal animierte Cartoons, die mit den Sängern agieren. Als Produktion der »Companhia Brasileirade de Opera« erlebte dieser »Barbier« über 100 Vorstellungen in Brasilien. Seitdem war Maestrinis »Barbier«-Konzeption auch in Beijing (2013) und Verona (2015) zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 inszenierte er am Theater Lübeck »Die Reise nach Reims«.

 


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Josa David Marx, 1985 in Suhl geboren, absolvierte eine Ausbildung zum Damenmaßschneider bei Elise Topell in Wiesbaden und studierte Kostümbild an der Universität der Künste in Berlin. Von 2010 bis 2013 war er Stipendiat des Aufstiegsstipendiums vom Ministerium für Bildung und Forschung. Kostümhospitanzen führten ihn an das Staatstheater Meiningen; 2008 ging er für ein Praktikum bei Vivienne Westwood nach London. Er arbeitete als freier Schneider und Stylingassistent (u.a. für Shakira, MTV Music Awards) sowie als Kostümassistent (»Hotel Hollywood«, Ballhaus Ost) in Berlin. Seit 2004 ist er als freier Kostümbildner tätig, u.a. für »This Unfortunate Thing Between Us« (Regie: Phil Collins) am HAU 1 in Berlin. Mit den Regisseurinnen Lucia Bihler und Agathe Chion verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit, u.a. entstanden mit ihnen Arbeiten am BAT-studiotheater Berlin, Ballhaus Ost Berlin und Stadttheater Bremerhaven (»Feldpost«, Regie: Agathe Chion). 2012 entwarf er die Kostümskulpturen für »Dancing About« von Gob Squad an der Volksbühne Berlin und 2014 die Kostüme für »Kings« (Regie: Nora Maksoud) am Ballhaus Naunystraße Berlin. Am Theater Lübeck wirkte er bei den Produktionen »Die bitteren Tränen der Petra von Kant« und zuletzt in der Spielzeit 2016/17 »Der Bau« mit.

   


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Mark McConnell ist erst nach einem Studium und einer Karriere in der Chemiebranche zum Sängerberuf gekommen. Er hat am Royal Northern College of Music in Manchester bei Anthony Roden studiert und arbeitete weiter mit Stephan Drakulich in Hamburg. Seit 2002 singt er im Chor des Theater Lübeck, wo er auch verschiedene Solorollen übernommen hat, u.a. Triquet, Yamadori, Conte Carnero und Glad Hand (»West Side Story«). Zu seinem Repertoire gehören auch die Partien Bardolfo, Basilio/Don Curzio und Loge.

   


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Alexander Meier-Dörzenbach hat nach seiner Juniorprofessur für Amerikanistik an der Hamburger Universität und nach Lehraufträgen an mehreren Kunst- und Musikhochschulen kurzzeitig als Chefdramaturg am Aalto-Theater Essen gearbeitet. Er kooperiert seit Langem fest mit dem Regisseur Stefan Herheim (u.a. Bayreuth, Salzburg, London, Amsterdam, Oslo, Berlin, Kopenhagen, Hamburg, Paris) und öfters mit der Regisseurin Karoline Gruber (u.a. Leipzig, Düsseldorf, Wien) und ist nun als Dramaturg und Kulturlehrender freischaffend tätig.

 


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Effi Méndez, in Halle/Saale geboren, studierte in Hamburg bei Jürgen Flimm Schauspieltheaterregie. Nach ihrem Diplom studierte sie Musik- und Literaturwissenschaft an der Martin-Luther-Universität in Halle. Anschließend arbeitete sie zunächst im Schauspiel als Regieassistentin am Nordharzer Städtebundtheater. Seit 2004 ist sie Regieassistentin am Theater Lübeck. Hier inszenierte sie u.a. »Wenn Du mich«, eine Kurzoper nach Hugo Wolfs »Italienischem Liederbuch«, »Mein Lied geht weiter«, eine musikalisch-textliche Hommage an Mascha Kaléko, »Pierrot lunaire« von Arnold Schönberg, die Operettenrevuen »Der Hochzeitstag« und »Vom täglichen Wahnsinn des weiblichen Daseins« sowie das Musiktheaterstück für Kinder »Zu Besuch bei der kleinen Meerjungfrau«. In der Spielzeit 2015/16 hatte ihre musikalische Collage »Lieber ein halber Mann als gar kein Problem« Premiere.

   


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Michaela Meyer, 1982 geboren in Sachsen, begann ihre tänzerische Laufbahn im Extraballett des Stadttheater Zwickau. Bis zu ihrem Abitur erhielt sie Unterricht in Ballett und Jazztanz. Anschließend führte ihr Weg nach Norddeutschland, um eine Ausbildung zur Bühnentänzerin und Tanzpädagogin zu absolvieren. Diese schloss sie 2006 erfolgreich ab, worauf Engagements in verschiedenen Theater-und Tanztheaterprojekten folgten. Für Musicalproduktionen bildet sie sich auch gesanglich weiter. Seit 2007 ist sie durchgehend am Lübecker Theater als Tänzerin in den Sparten Musiktheater und Schauspiel tätig. Auch die Arbeit als choreographische Assistentin und Dance Captain zählten zu ihren Aufgaben. In der Spielzeit 2017/18 ist sie in »Rocky Horror Show« und »Spamalot« zu sehen und zu hören.

   


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Der Regisseur, Dramaturg und Autor Sascha Mink studierte Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis mit den Schwerpunkten Theater und Musik. In dieser Zeit entstanden seine ersten Inszenierungen, Texte und interdisziplinären Projekte (v.a. im Zusammenspiel von Chor, Schauspiel, Musiktheater und Tanz). In der Spielzeit 2005/06 kam er als Musik- und Konzertdramaturg an das Theater Lübeck. Seit 2008 ist er freischaffend tätig. Neben den oben genannten Bereichen arbeitet er als Dozent, Theaterpädagoge und im Figurentheater. Inszenierungen und Projekte führten ihn u.a. nach Braunschweig, Neustrelitz, Berlin, Schwerin, Schwetzingen, Hamburg, Bern, Klosterneuburg, zu den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik, zum Schleswig-Holstein Musik Festival und zum Rheingau Musik Festival. Er inszeniert regelmäßig für die Taschenoper Lübeck, u.a. »Der Ring für Kinder«, »Rigoletto für Jugendliche« und zuletzt »Odysseus«. Mit der Taschenoper erhielt Sascha Mink 2010 den renommierten Rheingau-Musikpreis und war 2011 als stellvertretender künstlerischer Leiter der Eutiner Festspiele tätig.

         


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Die in Moskau geborene Tatarin Jana Mishenina studierte zunächst am Konservatorium ihrer Geburtsstadt sowie an der Sweelinck Musikhochschule Amsterdam. Sie war Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie, dem Concerto Grosso Frankfurt und der Philharmonie der Nationen. Heute verfolgt sie einen persönlichen Weg zwischen Zigeunerfolklore, italienischen Canzione, Tango Argentino sowie slawischen Einflüssen.

 


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Heiko Mönnich begann seine Theaterlaufbahn als klassischer Tänzer, wurde anschließend an der Düsseldorfer Rheinoper in Theaterschneiderei und Malerei ausgebildet und studierte Theaterwissenschaft an der Universität zu Köln. Während seiner Assistenzzeit in Klagenfurt und Nürnberg entstanden erste eigene Ausstattungen; es folgten Festengagements als Bühnen- und Kostümbildner am Städtebundtheater Hof und am Staatstheater Braunschweig. Seit 2006 freischaffend in allen Sparten tätig, arbeitete Heiko Mönnich bislang u.a. am Theater Augsburg, Theater Bonn, Staatstheater am Gärtnerplatz München, Staatstheater Nürnberg, Pfalztheater Kaiserslautern, Theater Krefeld/Mönchengladbach und Theater Oberhausen. Für das Theater Lübeck entwarf er Kostüme und Bühnenbild für »Schwanensee« sowie für das Ballett »Romeo und Julia«.

 


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Heike Mondschein, geboren in Zwickau, studierte Architektur an der Bauhaus-Universität in Weimar. Währenddessen erfolgten ein einjähriger Studienaufenthalt in Wien sowie Ausstattungsassistenzen in Weimar und Leipzig. Seitdem arbeitet sie freiberuflich als Bühnen- und Kostümbildnerin für inzwischen über 70 Inszenierungen in Oper, Ballett, Schauspiel, am Kinder- und Jugendtheater sowie für freie Produktionen, u.a. an der Oper Leipzig, am Staatstheater Cottbus, am Schauspielhaus Magdeburg, am Volkstheater Rostock, am Schauspiel Chemnitz, am Theater Halle, an den Landesbühnen Esslingen, am Theater Plauen-Zwickau, für die Opernfestspiele Heidenheim, die Opera Factory Freiburg und am Theater Rampe Stuttgart. Mit der Regisseurin Marie Bues verbindet sie eine über 10-jährige Zusammenarbeit. Letzte gemeinsame Produktionen waren »Spam« von Raphael Spregelburd am Theater Rampe in Stuttgart und »Metamorphosen oder die Struktur der mittleren Jahre« am Schlachthaus Theater in Bern.

 


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Seokhoon Moon stammt aus Korea und studierte an der KyungHee Universität Seoul sowie von 2012 bis 2014 im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Francisco Araiza. Bei Produktionen der Opernschule Stuttgart sang er u.a. den Mephisto (»Faust«) und den Figaro (»Le nozze di Figaro«). Er gewann zahlreiche Preise (3. Preis beim Franz Schubert-Wettbewerb in Korea, 2. Preis und Publikumspreis beim 5. Internationalen Lions Gesangswettbewerb des Opernfestivals Gut Immling) und gehörte von 2014 bis 2016 zum Internationalen Opernelitestudio des Theater Lübeck mit Partien wie Capellio in Bellinis »Romeo und Julia«, Pope in »Lady Macbeth von Mzensk« sowie Papst Leone in »Attila«. In der Spielzeit 2016/17 war er Ensemblemitglied am Theater Lübeck.

 


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Der Spanier Daniel Morales Pérez studierte Tanz und Choreografie am Institut del Teatre Dansa in Barcelona. Es folgten verschiedene Gastengagements in Spanien und Festengagements beim Ballett am Theater Vorpommern, im Tanztheaterensemble des Tiroler Landestheaters Innsbruck und beim Landestheater Linz. Seit 2015 arbeitet er als freischaffender Choreograf und ausgebildeter Tanzdozent. Bisher entstanden Choreografien u.a. für das Ballett Vorpommern, das Tiroler Tanztheater und das Ballett Linz. Er choreografierte u.a. die Tanzabende »Bluthochzeit«, »Eine Carmen« oder »Der Nussknacker« am Theater an der Rott. Mit seinem selbstgegründeten Verein »Tanz bei mir« entwickelt er zudem immer wieder Produktionen auch in der freien Szene, wie u.a. »Bei mir sind wir drei«, »Nicht ganz mein Schatz« und »Ohne Schlüssel«. Außerdem gestaltete er zahlreiche Choreografien für Musicals wie z.B. »Jekyll & Hyde« (Landestheater Linz), »Song and Dance« (Posthof Linz), »Das Phantom der Oper«, »Jesus Christ Superstar«, (Koproduktionen unter der Kuration des Landes Oberösterreich) oder »Rent« (Staatstheater Trier) sowie »Frühlingserwachen« und »Evita« (Theater an der Rott).

 


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Dominik Müller, geboren in Berlin, absolvierte seine Ausbildung zum Musicaldarsteller an der Joop van den Ende Academy in Hamburg. Während der Ausbildung war er bereits in zahlreichen Produktionen wie »The Fantasticks«, »Richard O´Brien´s Rocky Horror Show«, »Godspell«, Michael John LaChiusa’s »Hello Again« oder »Noir« sowie in einer Bühnenadaption des Kultfilms »I Hired A Contract Killer« zu erleben. Nach seiner Ausbildung ging er mit dem Theater Liberi auf Deutschlandtournee (Meereskönig in »Die kleine Meerjungfrau«), spielte am Altonaer Theater (»Oliver Twist«) und beim Hamburger Stadtgeflüster. In der Spielzeit 2016/17 war er u.a. am FRITZ Bremen als Sir Lancelot in »Spamalot« und bei den Gandersheimer Domfestspielen als Hofmarschall von Kalb in »Kabale und Liebe« zu sehen. Wie bereits dort, verkörpert er zum zweiten Mal Robert Biberti in »Comedian Harmonists 2« am Theater Pforzheim. Am Theater Lübeck war er bereits als Pirat Wik im Musical »Die Marzipanpiraten« zu sehen und ist in der Saison 2017/18 erneut in »Sunset Boulevard« zu erleben.

   


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Der Musicaldarsteller Chris Murray arbeitete u.a. mit Götz Friedrich, Harry Kupfer, Loriot, Achim Freyer, Hans Neuenfels, Wolfgang Wagner, Robert Wilson, Stephen Schwartz, Frank Wildhorn, Alan Menken, Cameron Macintosh und James Lapine zusammen. 1997 debütierte er bei »Das Phantom der Oper« in Hamburg und wirkte 1999 bei der Uraufführung von Disney’s »Der Glöckner von Notre Dame« in Berlin mit. Weitere Rollen waren u.a. Jean Valjean und Javert in »Les Misérables«, Jesus und Judas in »Jesus Christ Superstar«, Chauvelin in »The Scarlet Pimpernel«, Cervantes/Don Quixote in »Mann von La Mancha«, Scrooge in »Vom Geist der Weihnacht«, Konrad von Marburg in »Elisabeth – Die Legende einer Heiligen«, Jekyll & Hyde, Frederick Trumper in »Chess«, Inspektor X in »ChristO«, Ché in »Evita«, Vater in »Children of Eden« (DE), Radames in Elton Johns »Aida«, Shylock im gleichnamigen Stück, Friedrich der Große in »Friedrich – Mythos und Tragödie«, Wildhorns »Dracula«, Siegmund in Wagners »Walküre«, RiffRaff in der »Rocky Horror Show«, »Der große Houdini«, Johannes in »Paradise of Pain«, »Einstein« oder Alberich in Frank Nimsgerns »Ring«. Als CD erschienen »Musical Hits« (2005), »A Very Murray Christmas« (2011) und »Chris Murray – Musical Times« (2014). Murray wurde für »Dracula« 2014 von den Lesern der Musicalzeitschrift Da Capo zum »Besten Darsteller« gewählt.

 


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Jelena Nagorni, 1980 geboren, studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und an der University of Art and Design in Helsinki. Bereits während des Studiums realisierte sie erste Projekte in der freien Szene in München und Stuttgart. Nach Assistenzen am Bayerischen Staatsschauspiel und am Schauspiel Stuttgart ist sie seit 2009 als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. In den letzten Jahren waren ihre Arbeiten u.a. am Deutschen Theater Berlin, Schauspielhaus Zürich, Schauspielhaus Graz, Staatstheater Dresden, Staatstheater Darmstadt, Schauspiel Stuttgart, Staatstheater Karlsruhe, Theater Aachen sowie an der Jungen Oper Stuttgart zu sehen.

 


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Andreas Nathusius ist freier Regisseur und lebt in Berlin. Aufgewachsen in Baden-Baden, studierte er an der Schauspiel-Akademie in Zürich und war anschließend drei Jahre Regieassistent am Deutschen Theater in Göttingen. Seit 1998 ist er freischaffend tätig, u.a. am Theater Osnabrück, am Theater Krefeld- Mönchengladbach, am Deutschen Theater in Göttingen, am Staatstheater Wiesbaden, am Staatstheater Darmstadt, am Staatstheater Braunschweig, den Städtischen Bühnen Augsburg und am Staatstheater Nürnberg. 2003 bis 2006 war er leitender Regisseur und Mitglied der künstlerischen Leitung am Theater Heilbronn. Dem Lübecker Publikum ist Andreas Nathusius bekannt durch seine Inszenierungen »Peer Gynt«, »Nathan der Weise«, »Verbrennungen«, »Warten auf Godot«, »Joseph und seine Brüder«, »Hamlet«, »Winterreise«, »Der blaue Engel«, »Immer noch Sturm«, »Die kleine Meerjungfrau«, »Kleiner Mann-was nun?«, »Die Nibelungen« von Friedrich Hebbel und »Geschichten aus dem Wiener Wald« sowie zuletzt in der Spielzeit 2016/17 »Die Blechtrommel«.

   


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Indra Nauck studierte Bühnenbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und arbeitet seit 2004 freischaffend als Bühnen- und Kostümbildnerin für Theater und Film. Sie arbeitet u.a. an Häusern wie dem Staatstheater Hannover, dem Saarländischen Staatstheater (»Ich, dein großer analoger Bruder, sein verfickter Kater und du«, UA, Regie: Marie Bues), Staatstheater Karlsruhe (»Ich rufe meine Brüder«, Regie: Marie Bues), dem Luzerner Theater (»Svetlana in a favela«, Regie: René Pollesch), dem Theater Osnabrück, dem Theater Plauen/Zwickau (»Die Weber«, Regie: Marie Bues), der Württembergischen Landesbühne Esslingen (»Obwohl«, UA, Regie: Wolfram Apprich), dem Schleswig-Holsteinischen Landestheater (»Kaspar Häuser Meer«, »Bauern, Bonzen und Bomben«, Regie: Marie Bues), dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden, dem Staatstheater Stuttgart (»LSD« von René Pollesch), dem Ballhaus Ost (»Warteraum Zukunft«, Regie: Marie Bues), dem Theater Rampe in Stuttgart (»Die Hölle ist auch nur eine Sauna«, »Der Hund des alten Mannes«, UA, Regie: Marie Bues) sowie für diverse Filmprojekte. Indra Nauck lebt mit ihrer Familie in Stuttgart.

 


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Anthony Negus studierte Klarinette und Klavier am Royal College of Music London und schloss seine Ausbildung an der Oxford University ab. Als Assistent war er von 1970 bis 1974 in Wuppertal sowie 1972/73 bei den Bayreuther Festspielen tätig. Er arbeitete mit Dirigenten wie Sir Charles Mackerras, Pierre Boulez, Sir Reginald Goddall, Vladimir Jurowski, Erich Leinsdorf, Heinrich Hollreiser, Horst Stein und Eugen Jochum zusammen. Nach einer Zeit an der Staatsoper Hamburg ging er an die Welsh National Opera, wo er sich ein breites Repertoire erarbeitete, u.a. Beethoven, Gluck, Richard Strauss und vor allem Mozart (»Idomeneo«, »La Clemenza di Tito«, »Die Zauberflöte« u.a.). Zuletzt dirigierte er »Die Hochzeit des Figaro« für die Welsh National Opera, Alban Bergs »Lulu« in Bozen, einen walisischen »L’Elisir d’Amore« für die Opra Cymru sowie Bizets »Carmen« an der Lyric Opera Dublin. Sein Konzertrepertoire umfasst Beethoven, Mendelssohn, Schubert, Richard Strauss, Weber, Gershwin, Copeland sowie Charles Ives und konzentriert sich auf die sinfonischen Hauptwerke von Brahms, Bruckner und Mahler. Als langjähriger Musikdirektor der Longborough Festival Opera etablierte er sich als Wagner-Dirigent mit u.a. dem gesamten »Ring«-Zyklus, »Tristan und Isolde«, »Tannhäuser«, »Parsifal«, »Die Meistersinger von Nürnberg«).

 


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Karin Nennemann studierte Schauspiel in Lübeck und Hamburg. Bereits während ihres Studiums spielte sie am Theater Lübeck, studierte dann jedoch Pädagogik für Deutsch und Geschichte in Heidelberg und unterrichtete autistische Kinder in Hannover. Doch das Theater ließ sie nicht los und so gastierte sie am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg, am Staatstheater Nürnberg und am Theater Heidelberg, war anschließend in Essen engagiert und wechselte schließlich mit der Regisseurin Elke Lang an das Theater am Turm nach Frankfurt. Es folgten Engagements an den Staatstheatern in Stuttgart und Kassel sowie den Hamburger Kammerspielen, in Hamburg arbeite sie auch mit Wilfried Minks am Thalia Theater. 1996 ging sie mit den Regisseuren Thomas Janßen, Thomas Krupa und David Bouchehrie an das Staatstheater Darmstadt, wo sie u. a. in Thomas Krupas Inszenierung »Chroma« von Werner Fritsch spielte, die 2001 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde. Von 2001 bis 2004 gastierte sie regelmäßig am Schauspiel Essen und gehörte anschließend erneut zum Ensemble des Staatstheaters Kassel, dem sie bis heute als Gast verbunden ist. Hier war sie u.a. als Deborah in »Hiob« und Vivien in »Lucky Happiness« (Regie: Thomas Bockelmann) zu erleben. Neben ihrer Arbeit für das Theater steht Karin Nennemann für Film und Fernsehen vor der Kamera und ist als Schauspieldozentin tätig.

 


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Ausgebildet an der Toho Gakuen School of Music in Tokyo, wurde Ryusuke Numajiri Assistent von Seiji Ozawa und setzte sein Studium an der Universität der Künste in Berlin fort. Er war Chefdirigent des Japan Shinsei Symphony Orchestra, gründete die Tokyo Mozart Players, war Chefdirigent des Tokyo Philharmonic Orchestra und des Nagoya Philharmonic Orchestra. Seit 2003 ist er Chefdirigent des Japan Philharmonic Orchestra, seit 2007 Musikdirektor der Biwako Oper Japan, wo er seit dem Jahr 2017 den Zyklus »Der Ring des Niebelungen« musikalisch leitet. In Europa ist er Gast u.a. beim London Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Düsseldorfer Symphonikern, der Staatskapelle Weimar, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Orchestre philharmonique de Radio France und dem Bayerischen Staatsorchester. Seine Diskographie umfasst u.a. Gubaidulinas Cellokonzert mit dem London Symphony Orchestra und Mstislav Rostropowitsch, Werke von Toru Takemitsu und Olivier Messiaens »Turangalîla«-Symphonie. Ryusuke Numajiri war von 2013 bis Ende der Spielzeit 2016/17 Generalmusikdirektor am Theater Lübeck und ist dort ab der Spielzeit 2017/18 weiterhin als Erster Gastdirigent zu erleben.

   


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Zoltán Nyári, geboren in Budapest, studierte Schauspiel für Theater an der Universität für Theater- und Filmkunst in Budapest und ergänzte seine Ausbildung durch Gesangsunterricht bei Magda Nádor. Anschließend entschied er, sich auf seine Gesangskarriere zu konzentrieren. Als Ensemblemitglied des Operetta Theatre Budapest tourte er mit zahlreichen Musicals und Operetten durch Deutschland, die Niederlande, Japan sowie die USA und wurde anschließend Mitglied des Ensembles der Ungarischen Staatsoper, Budapest. Beim Mezzo Television Opern-Wettbewerb in Szeged gewann er 2009 den 1. Preis als bester männlicher Darsteller sowie den Publikumspreis. Zu seinem Repertoire zählen Don José in »Carmen«, Prinz in »Rusalka«, Paul in »Die tote Stadt«, Erik in »Der fliegende Holländer«, Froh in »Das Rheingold«, Edgar Aubry in »Der Vampyr«, Mister X in »Die Zirkusprinzessin« oder Tristan in »Tristan und Isolde«. Sein Weg als Tenor führte ihn u.a. nach Dresden, Frankfurt, Berlin, Szeged, Graz, Wien und Kopenhagen sowie an die Metropolitan Opera in New York. In der Spielzeit 2017/18 ist er als Fritz in »Der ferne Klang« am Theater Lübeck zu erleben und darüber hinaus in Inszenierungen der »Walküre« und »Siegfried« in Oldenburg und Chemnitz.

 


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Die Tänzerin und Tanzpädagogin Shiao Ing Oei wurde 1962 in Köln geboren. Sie studierte Modernen Tanz an der Deutschen Sporthochschule in Köln und arbeitet seit 1987 als freischaffende Choreografin, Produzentin, Tänzerin und Pädagogin im In- und Ausland. Neben eigenen Tanztheaterproduktionen mit der Gruppe TanzOrtNord – zuletzt die Tanztheaterstücke »Soufflé« und »Memory« im Theater Combinale und diverse solistische Arbeiten – entwickelte sie zahlreiche spartenübergreifende Großprojekte, darunter »Lara Lachs« und »Annas Alltag« im Theater Lübeck. 2003 übernahm sie die Leitung der Tanzwerkstatt der Musik- und Kunstschule Lübeck. 2007 erhielt sie den Kulturpreis der Kulturstiftung der Musik- und Kunstschule.

 


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Katrin Ötting wurde 1978 in Wuppertal geboren. Sie studierte Kulturwissenschaften und Germanistik (MA) in Bremen und arbeitete als Regieassistentin, musikalische Assistentin, Dramaturgieassistentin, technische Assistentin und im Bereich Organisation am Bremer Theater, vor allem am dortigen moks. Als Teil des moks-Ensembles erhielt sie 2004 den Kurt-Hübner-Preis (für Klaus Schumacher und das moks-Ensemble). Seit 2006 ist Katrin Ötting in der Theaterpädagogik des Theater Lübeck tätig und qualifizierte sich berufsbegleitend zur Theaterpädagogin BuT ©. Im Rahmen dieser Tätigkeit leitet sie u.a. Fortbildungen für Lehrer*innen und seit 2008 alljährlich die Theater-Sommerakademie und in der Spielzeit 2016/17 erstmals das Sommercamp. Sie inszeniert Stücke mit Kindern und auch altersübergreifend mit Kindern und Jugendlichen. Außerdem übernimmt sie regelmäßig die Dramaturgie bei Spielclubs und Kinderopern. 2013/14 war Katrin Ötting Jurymitglied des 4. Norddeutschen Kinder- und Jugendtheaterfestivals »Hart am Wind«. Ihre Inszenierung von »Ein Schaf fürs Leben« war 2014 als eine von sechs herausragenden Inszenierungen von Theatern mit Kindern in Deutschland zum 6. Deutschen Kindertheaterfest ans Junge Ensemble Stuttgart eingeladen.

                     


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Elena Otten, geboren in Leverkusen, studierte MusicalVokalpädagogik an der Hochschule Osnabrück. Schon während des Studiums stand sie auf der Bühne – z.B. als Wendla Bergmann in »Spring Awakening«, als Amanda McKenny in »In Arbeit« (DUA) oder als Mimi in »Rent«. Zudem unterstützte sie 201213 das Tanz- und Gesangsensemble des Stadttheaters Osnabrück in der Operette »Orpheus in der Unterwelt«. 2014 war sie an der Seebühne in Walenstadt (Schweiz) im Ensemble von »My Fair Lady« engagiert. 20142015 stand sie als Soulgirl in »Jesus Christ Superstar« am Theater Hagen auf der Bühne. Weitere Gastengagements sind Anne in »Ein Käfig voller Narren« (Comödie Fürth), Solistin bei »Radbod Klassik« (Zeche Radbod, Hamm), Ensemblemitglied in »Evita« und »Der kleine Horrorladen« (Burgfestspiele Bad Vilbel), Paule in »Die spanische Fliege« (Comödie Fürth), Tänzerin bei »Sunset Boulevard« (Theater Lübeck) sowie Ensemblemitglied bei »Die drei Musketiere« (Freilichtbühne Altusried).

 


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Elisa Pape absolvierte ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der Hamburg School of Entertainment. Schon währenddessen war sie Teil des Ensembles von »Dracula« beim Jahrmarkttheater Wettenbostel und choreografierte das Kay Ray Late Night Showensemble im Schmidts Tivoli Hamburg. Es folgten Engagements bei der Krimödie Hamburg (»Hossa«, »Der Froschkönig«). Beim Freilandtheater Bad Windsheim spielte sie in »Vollgas« (UA), mit dem Theater Liberi tourte sie 2016/17 mit »Aschenputtel – das Musical« durch Deutschland und ist dort aktuell als Grille in dem Stück »Pinocchio« zu sehen. Am Theater Lübeck spielte sie die Anybody’s in »West Side Story« und bei der Wiederaufnahme von »Sunset Boulevard« ist sie in verschiedenen Rollen mit der Funktion des Dance Captains zu sehen. Sie arbeitet freiberuflich als Tänzerin und Sängerin, u.a. für die Helene Fischer Tribute Show und die Lady Gaga Cover Show, und feierte im Oktober 2017 Premiere mit der Gruppe »Eat The Beat« und ihrem eigenen Musiktheaterstück »Heaven Can Wait«.

 


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Im Sommer 2017 absolvierte Hannah Moana Paul ihre Ausbildung an der Joop van den Ende Academy in Hamburg. Dort war sie u.a. als Cinderella in »Into the woods«, Großmutter in der »Republik des Glücks« und Theaterdirektorin in »Shockheaded Peter« zu sehen. Noch während ihrer Ausbildung trat sie am Schauspielhaus Kiel in der Rolle der Joanie Lish in »The Full Monty« ihr erstes professionelles Engagement an und verkörperte im Sommer die Irene Adler in der Musicalproduktion »Sherlock«. Seit der Spielzeit 2017/18 ist sie wieder in Kiel und ab Dezember als Dance Captain, Swing und Cover Gerster/Charlie bei »Fack Ju Göhte – Se Mjusicäl« in München tätig.

 


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Adrian Pavlov, geb.1979 in Bulgarien, studierte Klavier, Komposition und Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin. Nach Engagements als Solorepetitor in Gießen, Osnabrück und Kassel ist er seit der Spielzeit 2017/18 2. Kapellmeister am Theater Lübeck. Als Dirigent stand Pavlov u.a. am Pult des Konzerthausorchesters Berlin, der Jungen Philharmonie Brandenburg, der Gießener Philharmoniker, der Brandenburger und Osnabrücker Sinfoniker sowie des Staatsorchesters Kassel. Daneben leitete er diverse Ensembles für Neue Musik. Pavlovs Tätigkeit als Dirigent und Pianist wurde mehrfach ausgezeichnet. Er leitete und spielte mehr als 30 Ur- und Erstaufführungen zeitgenössischer Komponisten. Zusammenarbeit verbindet ihn mit Persönlichkeiten des internationalen Musiklebens wie Annette Dasch, Dietrich Fischer-Diskau, Gidon Kremer, Ingo Metzmacher, Julia Varady, Sebastian Weigle. Pavlovs Werke erklangen konzertant und wurden bei Festivals der Neuen Musik europaweit vertreten.

       


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Geboren wurde Lars Peter 1964 in Bad Homburg, machte 1983 sein Abitur und studierte bei Prof. Wilfried Minks an der HfbK Hamburg Bühnenbild. Er war Assistent bei Wilfried Minks und Raimund Bauer und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Seit 1993 arbeitet Lars Peter als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner für Theater, Oper und Ballett mit verschiedenen Regisseuren an unterschiedlichen Theatern, zuletzt in Hannover, Kiel und Hamburg. In den Jahren 2014 und 2015 hat er als Gastreferent an der HfbK Hamburg in der Bühnenraum-Klasse von Prof. Raimund Bauer unterrichtet. Zuletzt entstanden in Kiel mit dem Intendanten Daniel Karasek und dem Ballettdirektor Jaroslav Ivanenko mehrere Schauspiel-, Opern- und Ballettproduktionen, u.a. »Die Zauberflöte«, »Richard III« und »Dornröschen«.

 


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Janne Marie Peters ist gebürtige Hamburgerin und schloss ihre Musicalausbildung 2013 ebenfalls in Hamburg ab. Nachdem sie während ihrer Ausbildung bereits Mitglied im Ensemble des Jahrmarkttheaters war, folgte nach ihrer Ausbildung ein Engagement als Solistin an Bord der AIDA-Flotte. Anschließend verkörperte sie ab 2014 bei der Welttournee von »Elisabeth – das Musical« u.a. die Rolle der Elisabeth. Bei den Burgfestspielen Bad Vilbel spielte sie dann die Prinzessin Li Si in »Jim Knopf« sowie die Mistress in Andrew Lloyd Webber’s »Evita«. Es folgten Engagements als Ann Darrow in dem Musical »King Kong« und als Solistin in diversen Rollen in der Uraufführung von »Alles Märchen«. Am Theater Lübeck übernahm sie bereits vereinzelte Vorstellungen im Ensemble von »Sunset Boulevard« sowie als Anybody’s in »West Side Story«, in der Spielzeit 2016/17 war sie auch in »Mass« zu erleben.

   


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Der gebürtige Augsburger Ludwig Pflanz studierte Orchester- und Chorleitung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. In dieser Zeit fungierte er auch als Assistent des künstlerischen Leiters beim Wiener Jeunesse-Chor. Nach Anfängerjahren kam er 1981 als Zweiter Kapellmeister ans Theater Lübeck, wo er bis 2016 die musikalische Leitung in Operette und Musical innehatte und regelmäßig Opern dirigierte. Von 2013 bis 2016 war Ludwig Pflanz zudem Studienleiter am Theater Lübeck. Seit 1985 versah er an der Lübecker Musikhochschule einen Lehrauftrag für Korrepetition und später auch für Partiturspiel. Neben seiner Tätigkeit in Lübeck gastierte er an verschiedenen Theatern in Deutschland, Finnland, der Schweiz, Österreich und Japan. Mit der Spielzeit 2016/17 trat Ludwig Pflanz in den Ruhestand. Er wurde zum Ehrenmitglied ernannt und bleibt dem Theater Lübeck als Gastdirigent verbunden.

 


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Kaja Plessing absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Es folgten Gastverträge an der Staatsoper Hannover, am Stadttheater Hildesheim und am Theater Bielefeld sowie Festengagements an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf sowie am Theater Bielefeld. 2004 wurde die Mezzosopranistin mit dem Bielefelder Operntaler ausgezeichnet. Seit 2008 freischaffend tätig, gastierte sie an den Nationaltheatern Mannheim und Weimar und konzertierte u. a. mit den Bochumer und Bielefelder Symphonikern. Als Konzert- und Liedsängerin trat sie u. a. in Paris, St. Petersburg und New York auf. Seit 2010 ist Kaja Plessing Gesangslehrerin an der Otto-Falckenberg-Schule München. Am Theater Lübeck singt sie die Mutter in »Hänsel und Gretel« und die Gräfin im »Wildschütz«.

 


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Gabriele Pott ist eine vielseitig ausgebildete und vielfach aktive Musikerin. Neben 15-jähriger Tätigkeit an verschiedenen Opernhäusern in Deutschland hat sie sich zunehmend den großen Werken der Chormusik gewidmet. In ihrer Arbeit mit verschiedenen Konzertchören verwirklichte sie Projekte mit geistlicher und weltlicher Chormusik in verschiedenen Formaten. Erfolgreich waren auch ihre veranstalteten Mitsingkonzerte mit bis zu 400 ChorsängerInnen. Die Arbeit mit Studenten und Berufsanfängern ist ihr durch ihre Tätigkeit als Dozentin besonders ans Herz gewachsen. In ihrer pädagogischen Tätigkeit kann sie auf eine Fülle von Erfahrungen mit Profi-Chören, LaiensängerInnen, Ensembles sowie Kinder- und Jugendchören zurückgreifen. Ihr seit 2014 initiiertes Musikfestival KUNST am KAI setzt den künstlerischen Schwerpunkt auf Uraufführungen von Jugendopern und innovativen Konzertformaten in einem historischen Hafenspeicher und wurde von den Lübecker Nachrichten 2017 mit dem LN-Kulturpreis ausgezeichnet.

 


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Gastverpflichtungen führten Per Håkan Precht an die Opernhäuser in Düsseldorf, Nürnberg, Halle, Linz, Osnabrück, Detmold, Oslo, Bergen, Stockholm, Göteborg, Helsinki, zu den Eutiner Festspielen und den Festspielen Schloss Stålboga mit Rollen wie dem Lenski, Don Ottavio, Ferrando, Alfredo, Prinz (Rusalka), Werther, Erik, Desportes, Slavoj, Don José uvm. Per- Håkan Precht studierte Gesang in Stockholm und am Konservatorium in Oslo. Besonders gefragt ist der schwedische Tenor als Konzertsänger und singt u.a. regelmäßig mit dem Stockholm Symphony Orchestra, dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem Norrköping Orchester uvm. Neben Auftritten in Mahlers 8. Sinfonie und Beethovens 9. Sinfonie sang er zudem den Gudmund Alfson, die Tenorhauptrolle in Wilhelm Stenhammers »Gillet pa Solhaug«. 2017 erschien die Gesamtaufnahme beim Label Sterling.

 


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Nach Engagements an den Theatern in Bremen, Schwerin, Flensburg und Bremerhaven wurde Cornelia Ptassek an das Nationaltheater Mannheim engagiert, wo sie von 2005 bis 2016 festes Ensemblemitglied war. Dort sang sie u.a. die Titelpartie in Cherubinis »Medée«, Strauss’ »Salome«, Grete in Schrekers »Der ferne Klang« sowie Glucks Alceste. In der Spielzeit 2015/16 hat ihr Debüt als Elektra in Mozarts »Idomeneo« für große Aufmerksamkeit gesorgt. Ihr umfangreiches Repertoire umfasst neben lyrischen Partien ebenso das jugendlich-dramatische Fach sowie musikalische Wiederentdeckungen und neue Musik. Sie gastierte u.a. an der Staatsoper Stuttgart, an den Theatern in Freiburg und Mainz, am Teatro de la Maestranza in Sevilla, am Theatre des Champs Elysées in Paris, am Theater Basel, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, am Gärtnerplatztheater München, beim Festival du radio France Occitanie Montpellier sowie den Schwetzinger Festspielen und arbeitete mit Dirigenten wie Sylvain Cambreling, Kurt Masur und Thomas Hengelbrock. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie freiberuflich tätig. Am Theater Lübeck gastiert sie als Grete in Schrekers »Der ferne Klang«.

 


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Alina Rank, 1981 in Rumänien geboren, wirkte schon während ihrer Schulzeit am Jungen Schauspiel Essen mit und absolvierte ihre Schauspielausbildung an der HfMDK in Frankfurt a.M.. Neben ihrem Studium übernahm sie mehrere Rollen am Schauspiel Frankfurt als Elevin. Ihr Erstengagement erhielt sie am Kasseler Staatstheater (u.a. Wendla in »Frühlings Erwachen«, Alison Porter in »Blick zurück im Zorn«, Nina in »Die Möwe«, Solveig/Anitra in »Peer Gynt«, Mascha in »Drei Schwestern«, Marry Warren in »Hexenjagd«, Portia/Belario/Olivia in »Der Kaufmann von Venedig und sein Traum von Was ihr wollt«), 2012 wurde ihr dort der Nachwuchspreis der Fördergesellschaft verliehen. Es folgten Rollen wie Julie in »Dantons Tod«, alle Frauenfiguren in »Anatol«, »Fräulein Julie«, Helen in »Waisen«, Sonja in »Drei Mal Leben«, Wassilissa in »Nachtasyl« und Stella in »Endstation Sehnsucht«. Sie arbeitete mit RegisseurInnen wie Patrick Schlösser, Marco Štorman, Gustav Rueb, Sebastian Schug, Eva Lange, Martin Nimz, Maik Priebe, Martin Schulze und Schirin Khodadadian. Seit 2015 ist sie Wahlberlinerin und arbeitet freischaffend.

 


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Helena Ratka wurde 1983 in Hamburg geboren. Von 2005 bis 2011 studierte sie Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Film an der HfbK Hamburg. Zwischen 2004 und 2017 realisierte sie verschiedene längere und kürzere Filmprojekte zwischen Dokumentation, Fiktion und Musik. Ihre filmischen/künstlerischen Arbeiten beschäftigen sich vorwiegend mit dem Thema Individuum und Gruppe innerhalb der Gesellschaft. Parallel zum Studium gründete und leitete sie die Galerie Pow in Altona, die einen Schwerpunkt auf interdisziplinäre Kunstprojekte legte sowie Happenings, Konzerte, Lesungen und Filmabende beherbergte. Die kuratorische und vernetzende Arbeit setzte sich ab 2011 zusammen mit Nika Breithaupt fort in der Kuration der Galerie des Golden Pudel Clubs Hamburg unter dem Namen »Next Time...«.

 


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Ramona Rauchbach, geboren 1979 in Naumburg an der Saale, studierte Szenenbild an der Fachhochschule Hannover (Design und Medien) und war von 2006 bis 2008 als Bühnenbildassistentin am Staatstheater Hannover engagiert. Hier ist eine ihrer ersten Ausstattungsarbeiten für »hamlet ist tot. keine schwerkraft« (Regie: David Brückel) entstanden. Als freischaffende Bühnenbildnerin war sie an Theatern in Hannover, Frankfurt, Düsseldorf, Zürich, Karlsruhe, Dresden und München tätig. Neben gemeinsamen Arbeiten mit David Brückel, Marco Štorman und Hannah Biedermann verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit Nils Zapfe, Christopher Rüping und Malte C. Lachmann. Zuletzt hat sie beim Audiowalk »Bonsai Bielefeld« durch die Innenstadt Bielefeld mitgewirkt. Sie lebt in Hannover.

 


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Anna Silke Reichwein erhielt ihren ersten Cellounterricht mit sechs Jahren. Nach dem Abitur studierte sie an der Musikhochschule Lübeck. Neben der Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen arbeitete sie regelmäßig mit den Professoren Radu Aldulescu und Walter Levin. Orchestererfahrung sammelte sie durch Praktika, Aushilfen und Zeitverträge in den Philharmonischen Orchestern Rostock, Bremen, Kiel und Lübeck. Mit verschiedenen Ensembles sowie der Taschenoper Lübeck konzertiert sie regelmäßig u.a. beim Schleswig Holstein Musik Festival und beim Rheingau Musikfestival. Ihre künstlerische Vielseitigkeit spiegelt sich auch in Bühnenengagements wider (Kieler Theater im Werftpark, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Theater Lübeck). Dies alles ergänzt und bereichert ihre langjährige Unterrichtstätigkeit.

   


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Der Bühnen- und Kostümbildner Stefan Rieckhoff stammt aus Oldenburg und studierte an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Karl Kneidl. Er arbeitete mit Wilfried Minks und Wolfgang Gussmann in Berlin, Stuttgart, Wien, Edinburgh, Amsterdam und Venedig zusammen. Als Bühnen- und Kostümbildner wirkte er u.a. an den Theatern in Bern, Heidelberg, Krefeld, Freiburg, Halle, Saarbrücken, Luxemburg sowie am Berliner Ensemble, Nationaltheater Prag, an der Oper Bonn, Volksoper Wien und bei den Bregenzer Festspielen. 2004 und 2008 nominierten ihn die Zeitschriften »Opernwelt« und »Die Deutsche Bühne« als »Bühnenbildner des Jahres«. 2006 erhielt er den Theaterpreis der Mitteldeutschen Zeitung. Seine Ausstattungen zu »Tristan und Isolde« sowie »Hänsel und Gretel« liegen als DVD-Einspielungen vor (Arthaus Musik, 2008). Am Theater Lübeck zeichnete er für die Ausstattung in den Inszenierungen »The Fairy Queen«, »Romeo und Julia (I Capuleti e i Montecchi)« und zuletzt »Mass« verantwortlich.

 


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Axel Riemann, 1970 in Hamburg geboren, absolvierte eine Ausbildung zum Klavierbauer und studierte Jazzklavier an der Bremer Hochschule der Künste. Er arbeitet als Musiker, Dozent für Klavier, Keyboards und Studiotechnik, Chorleiter, Komponist und Arrangeur, ist als Keyboarder und Pianist in verschiedenen Bands und Kleinkunstprojekten tätig und hat bereits diverse CDs produziert sowie Musik für das Fernsehen komponiert. Als Theatermusiker ist er seit 1999 am Schauspiel Kiel engagiert, u.a. auch als musikalischer Leiter für Liederabende sowie für die Sommer-Open-Air-Produktionen »Romeo & Julia – Das Musical« und »Die Räuber – Eine Rockoper«.

 


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Christian Rohrbach ist Dirigent, Countertenor und Liedpianist. An der HfM Mainz lehrt er als Korrepetitor und betreut den Exzellenzstudiengang BAROCK VOKAL, wo er mit Künstlern der »Alten Musik« wie Andreas Scholl, Ton Koopman, Masaaki Suzuki, Michael Hofstetter, Konrad Junghänel, Wolfgang Katschner, Jaap ter Linden, Andrea Marcon und Michael Form arbeitet. Als Dirigent und Chorleiter war er u.a. an der Oper Frankfurt, der Oper Köln, den Staatstheatern Braunschweig, Mainz und Wiesbaden, bei den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Rheingau Musik Festival und den Wiesbadener Bachwochen engagiert. In der Spielzeit 2016/17 dirigierte er u.a. Glucks »Orfeo« (HfM Mainz), Scarlattis »La Giuditta« (Hessisches Staatstheater Wiesbaden) und Gieshoffs »Mirliton« (WDR, UA). Als Konzertsänger trat er u.a. bei den Händelfestspielen in Göttingen und Halle, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Telemanntagen Magdeburg, den Würzburger Bachtagen und den Wiesbadener Bachwochen auf und arbeitet mit Dirigenten wie Jörg Straube, Ralf Otto, Michael Hofstetter, Michael Schneider und Christian Kabitz. Am Staatstheater Mainz sang er die Titelpartie in Scarlattis »Il Primo Omicidio overo Cain«. Am Theater Lübeck ist er in der Spielzeit 2017/18 als L’Ospite in »Luci mie traditrici« zu erleben.

 


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Philipp Romann wurde 1974 in der Schweiz geboren und schloss nach Ausbildungen zum kaufmännischen Angestellten und zum Krankenpfleger das Schauspielstudium an der Hochschule der Künste Bern ab. Nach dem Diplom besuchte er Workshops bei Susan Patrick Benson, Kay Voges und Prodromos Antoniadis. Er stand in den Theatern Basel, Bern, Biel/Solothurn und Lübeck sowie im Theater des Westens in Berlin auf der Bühne und spielte in Off-Projekten sowie in diversen Fernseh- und Filmproduktionen. Neben seiner Arbeit als Schauspieler leitet, inszeniert und entwickelt er seit vielen Jahren Theaterprojekte mit Jugendlichen sowie Bühnenkampf- und Schauspielworkshops, außerdem coacht er Entscheidungsträger in Auftrittssituationen.

 


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Geboren 1983 in Ludwigshafen am Rhein, studierte Michael Ruchter zunächst Germanistik und Soziologie in Würzburg, bevor er 2006 seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig begann, die er 2010 als Mitglied des Schauspielstudios am Schauspiel Chemnitz abschloss. Es folgten Festengagements am Volkstheater Rostock, Theater Magdeburg und dem Landestheater Tübingen. Während dieser Zeit arbeitete er u.a. mit den Regisseuren Sascha Hawemann, Bruno Cathomas, Jo Fabian, Dominik Günther, Jan Jochymski, Gernot Grünewald und Martin Nimz. Michael Ruchter steht regelmäßig als »Fritz Streuner« auf der Bühne, spielt »WohlstandsPunkChansons« aus der eigenen Feder und engagiert sich in zahlreichen musikalischen Projekten. Bis heute ist er Sänger, Gitarrist und Songwriter der Rockband »The jumpin’ Beats«. In den Sommermonaten liebt er es, mit dem Rucksack zu verreisen und mit Straßenmusik die Welt kennenzulernen. Am Theater Lübeck begleitet er in der Spielzeit 2017/18 die Produktion »Der Räuber Hotzenplotz« als musikalischer Leiter, Komponist und Bühnenmusiker.

 


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Martin Ruppel tanzt seit seiner Jugend Turniere in Standard und Latin, unterrichtete schon früh selbst Hip Hop und Jazz und absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung als Musical-Darsteller am California Pacific College of Performing Arts. Er tourte mit den »Young Americans« als Sänger, Tänzer und als Lehrer und Coach durch die Niederlande, Schweden und Kalifornien. Daran schloss sich eine Ausbildung an der Stage School Hamburg. Er choreographierte zahlreiche Stücke für die Stage School, die Burgfestspiele Meißen und das Musical »Der kleine Horrorladen«. Während seiner Ausbildung stand er im Deutschen Schauspielhaus (»Krabat«) auf der Bühne, gehörte mehreren Dance Companies an und wirkte in verschiedenen Werbespots mit. In den letzten Jahren war Martin Ruppel als »Allrounder« und Dance Captain für die AIDA-Flotte tätig und unterrichtete in Hamburger Tanzschulen Jazz, Modern und Hip Hop. Bei den Burgfestspielen Bad Vilbel war er Dance Captain und Ensemblemitglied bei »Flashdance« und »Singing in the Rain« und spielte den Big Deal in »West Side Story« in Wuppertal. Am Theater Lübeck gastiert er als Snowboy und Action in der »West Side Story« und ist in »Ariodante« als Tänzer zu erleben.

   


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Lilja Rupprecht, geboren 1984, arbeitete von 2005 bis 2009 als Regieassistentin am Thalia Theater Hamburg v.a. mit Stephan Kimmig, Andreas Kriegenburg und Nicolas Stemann. Hier inszenierte sie »Juni, Juli, August« von Luise Rist (2007) und »Harold und Maude« von Colin Higgins (2009). Sie studierte Theaterregie an der HfS »Ernst Busch« in Berlin. Mit ihrer Regiearbeit Goethes »Clavigo« wurde sie 2012 zum Körber Studio Junge Regie nach Hamburg eingeladen. Ihre Diplominszenierung »Ich war nie da« von Lukas Lindner hatte 2013 am Schauspielhaus Wien Premiere. Am Deutschen Theater Berlin inszeniert sie u.a. »Die Legende von Paul und Paula. Ein Liederabend nach Ulrich Plenzdorf« (2010), »Lenz« von Georg Büchner (2012), »Jules und Jim nach Henri-Pierre Roché« (2013) und »Hundeherz nach Michail Bulgakow« (2016), am Theater Göttingen 2014/15 »Tom Sawyer und Huckleberry Finn nach Mark Twain« (UA) mit der Musik von Kurt Weill, am Volkstheater München »Caligula« von Albert Camus (2015) und 2016/17 »Unschuld« von Dea Loher, am Schauspiel Köln »Groß und klein« von Botho Strauss. Als Teil des Berliner Künstlerkollektivs »Like A Wild Beast‘s Fur« wurde sie 2016 mit dem interdisziplinären Kurzfilm »Black Mountain« zum International Shortfilm Contest in Shanghai, zum Atlanta Film Festival, zum European Shortfilm Festival Berlin (winner best experimental short), zur Film Week in New York (winner best narrative short) und zur Film Week in Venedig eingeladen. »Iwanow« war ihre erste Regiearbeit am Theater Lübeck.

 


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Tom Ryser, in Basel geboren, ist ausgebildeter Schauspieler und seit 1996 freischaffend als Regisseur, Schauspieler und Choreograf in Berlin, Frankfurt, Leipzig, Dresden, Brest, Zürich, London, New York, Basel, Aargau und Venda (Südafrika) tätig. Er inszeniert genreübergreifend Tanz, Theater, Zirkus, mit wenigen oder mit mehreren Hundert Darstellern, schuf ein Ballett mit Baumaschinen und die »Raketensymphonie«, ein Stück für 16 Solisten, ein Feuerwerk und Chor zur Eröffnung der Kulturhauptstadt »Linz 09«. Darüber hinaus ist er Hausregisseur von Ursus & Nadeschkin. Mit dem Komiker- und Kabarett-Duo erhielt er 2008 den Hans-Reinhart-Ring, die höchste Theaterauszeichnung in der Schweiz. Als Theaterregisseur war er zuletzt in Freiburg (»Rinaldo«, »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«), Kassel (»Evita«, »Kiss me, Kate«), Saarbrücken und Oldenburg (»Falstaff«, »Ein Sommernachtstraum«) tätig. In der Spielzeit 2015/16 inszenierte er »Die Entführung aus dem Serail« in Lausanne und »Un ballo in maschera« in Saarbrücken. Am Theater Lübeck entstanden unter seiner Regie bereits die Produktionen »The Fairy Queen« und »Mass«.

 


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Stephanie Schadeweg verbrachte ihre Kindheit in Wittenberge an der Elbe und zog nach der Wende mit ihren Eltern nach Bremen. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg Schauspiel und spielte währenddessen bereits auf Kampnagel sowie am Thalia Theater. 2004 bis 2008 war sie Ensemblemitglied am Münchner Volkstheater und arbeitete dort u.a. mit Regisseuren wie Jorinde Dröse, Florian Fiedler, Simon Solberg und Frank Abt. Mit Frank Abt arbeitete sie außerdem als Gast am Hamburger Thalia Theater sowie am Bochumer Schauspielhaus. 2011 bis 2016 war Stephanie Schadeweg Ensemblemitglied am Theater Osnabrück. Regie führten dort u.a. Marco Štroman, Alexander Charim, Gustav Rueb, Laura Linnenbaum und Annette Pullen. Seit 2016 arbeitet sie wieder als freie Schauspielerin.

 


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Korbinian Schmidt, 1984 in München geboren, studierte bis 2009 Bühnen- und Kostümgestaltung bei Prof. Herbert Kapplmüller an der Universität Mozarteum in Salzburg. Seit 2010 lebt er in Berlin, wo er als Bühnen- und Kostümbildner arbeitet und an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Regie studierte. Mit seiner Horváth-Inszenierung »Kasimir und Karoline« wurde er zum »International Theatre Festival, dedicated to the 150th anniversary of Konstantin Stanislavsky 2012« nach Moskau eingeladen, seine Umsetzung von Thomas Bernhards »Ein Kind« war auf dem »PREMIERÈS Festival für junge europäische Regie 2013« am Badischen Staatstheater in Karlsruhe zu sehen. Bühnenbilder entwarf er u.a. für das Burgtheater Wien, das Schauspielhaus Wien und das Staatstheater Mainz. Für das Theater Lübeck entwarf er für »Iwanow« zum ersten Mal Bühne und Kostüme.

 


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Heiko Schnurpel, geboren in Dresden, absolvierte eine Ausbildung zum Modelltischler und Bühnentechniker an der Semperoper. 1988 reiste er aus der DDR aus und arbeitete als Inspizient und Regieassistent, später als Regisseur in Hannover und Celle. In dieser Funktion folgten Arbeiten u.a. am Altenburg-Gera-Theater, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, dem Theater Krefeld/Mönchengladbach und dem Volkstheater Rostock. Seit 2003 arbeitet Heiko Schnurpel als Sounddesigner hauptsächlich mit der Regisseurin Anna Bergmann zusammen. Inszenierungen führten die beiden u.a. ans Schauspielhaus Bochum, Maxim Gorki Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg und Burgtheater Wien. Heiko Schnurpel arbeitete u.a. am Volkstheater München, mit Nicole Oder und Silke Enders am Heimathafen Neukölln (»Arabqueen« – Preisträger beim Festival »radikal jung« München 2011) sowie mit Gustav Rueb an der Neuköllner Oper. Am Theater Lübeck zeichnete er für die Musik in »Yerma« (Regie: Anna Bergmann) verantwortlich und hatte die musikalische Leitung für »Im Dickicht der Städte« und »Nora« (Regie: Gustav Rueb). Bei Anna Bergmanns »Szenen einer Ehe« war er ebenfalls für das Sounddesign verantwortlich.

 


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Jan Schöwer studierte an der FHK Tilburg Gitarre und Gesang. Er lebt in Berlin und ist freischaffender Komponist, Gitarrist und Sänger (u.a. in den Niederlanden mit Danny Vera sowie eigener Band »Rang Gang«; Veröffentlichung des Albums »Jewels in a box«, Label: Vulcano Music; Kompositionen und Studioarrangements mit Sabrina Ma). Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind von ihm entwickelte aleatorische Klangkunst-Kompositionen mit einer eigens zu diesem Zweck entwickelten Software mit dem Musiker, Programmierer und Klangkünstler Christof Schnelle, Arrangements bzw. Kompositionen im Bereich Theatermusik (Staatstheater Meiningen, ETA Hoffmann Theater Bamberg, Theater Oberhausen, Schaubude Berlin) sowie Filmmusik-Kompositionen (zuletzt für »Blueberry Spirits«, Regie: Astra Zoldnere). Zwischenzeitliche Tätigkeiten als Gastdozent an der Schauspielschule »Ernst Busch« in Berlin, Musikkompositionen für die Ausstellungen des Pergamonmuseums Berlin in Riad.

 


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Gudrun Schröder, geb. 1969, studierte Violoncello an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold (Prof. I. Güdel), an der Guildhall School of Music ( Prof. W. Pleeth) sowie an der Musikhochschule Lübeck (Prof. K. Stoppel). Ihre Chorleitungsausbildung erhielt sie bei Prof. A. Wagner, Detmold, und T. Holland-Moritz. Seit 1994 ist sie als Dozentin für Violoncello an der Musik- und Kunstschule tätig und leitet dort seither auch die Kinder- und Jugendchöre (Singschule ab 5 Jahren, Kinder- und Jugendchor »Vocalino« ab 10 Jahren). Sie unterrichtet in überregionalen Fortbildungen und in Lehraufträgen für die Musikhochschule Lübeck. Der Kinder- und Jugendchor »Vocalino« unterstützt seit über 10 Jahren die Musiktheaterproduktionen des Theater Lübeck. In der Spielzeit 2016/17 war sie in den Produktionen »Tosca« und »Mass« sowie in den Wiederaufnahmen »Attila« und »Hänsel und Gretel« beteiligt.

   


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Sebastian Schug, geboren 1979 in Leverkusen, absolvierte sein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. Seine Diplominszenierung von Federico García Lorcas »Sobald fünf Jahre vergehen« (bat-Studiotheater Berlin) wurde 2005 zum internationalen Theaterfestival in Warschau eingeladen und bei der Bensheimer Woche Junger Schauspieler mit dem Ensemblepreis ausgezeichnet. 2006 ehrte ihn die Akademie der Darstellenden Künste als Nachwuchsregisseur des Jahres. An den Sophiensælen in Berlin waren seine ersten Inszenierungen »rebel, rebel« und »Außer Atem« von Jan Friedhoff zu sehen. Von 2007 bis 2009 war Sebastian Schug Hausregisseur in Heidelberg, wo er u.a. »Idioten« von Lars von Trier und »Iwanow« von »Tschechow« inszenierte – beide Stücke wurden nominiert für das Theatertreffen in Berlin. Es folgten Inszenierungen in Kassel (u.a. »Drei Schwestern«, »Lulu«), Dresden, Bremen, Hannover, Karlsruhe, Graz, Mannheim (u.a. »Viel Lärm um nichts«, »Leonce und Lena«) und St. Pölten. Am Schauspielhaus Wien zeichnete er für zahlreiche Inszenierungen verantwortlich, u.a. die Uraufführung von »wohnen. unter glas« von Ewald Palmetshofer, die deutsche Erstaufführung »Invasion!« von Jonas H. Khemiri, die Österreichische Erstaufführung von »Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel« von Theresia Walser. In der Spielzeit 2016/15 inszenierte er u.a. am Theater Basel und am Volkstheater Wien. In der Spielzeit 2016/17 inszenierte Schug mit »Orpheus steigt herab« erstmals am Theater Lübeck.

   


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Tobias Schuster, geboren 1983 im Ruhrgebiet, studierte Theaterwissenschaft, Politik und Arts Administration in Bochum und Zürich. Von 2006 bis 2009 war er Dramaturgieassistent an der Berliner Schaubühne. Danach arbeitete er zunächst als freier Dramaturg u.a. am Schauspielhaus Graz und für das Theaterkollektiv »copy&waste« sowie 2010 als Künstlerischer Leiter des Festivals »unithea« in Frankfurt (Oder). 2009 und 20 10 war er Koordinator und Jurymitglied des Kleist-Förderpreises für junge Dramatiker*innen. 2011 bis 2013 gestaltete er am Staatstheater Karlsruhe den Start der Intendanz von Peter Spuhler mit. Danach wurde er Leitender Dramaturg am Theater Lübeck. Wichtige Arbeitsbegegnungen verbinden ihn u.a. mit den Regisseur*innen Jan-Christoph Gockel, Gernot Grünewald, Thomas Bo Nilsson, Falk Richter, Patrick Schlösser, Tomas Schweigen und Marco Štorman. Von 2013 bis 2015 war er leitender Schauspieldramaturg am Theater Lübeck, seit 2015 ist er Leitender Dramaturg am Schauspielhaus Wien. Zuletzt veröffentlichte er mehrfach Texte zur zeitgenössischen Dramatik und war als Lektor in literarischen Jurys tätig u.a. für das Bundeskanzleramt und die literar mechana.

 


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Tom Semmler, geboren 1988, debütierte als 13-Jähriger am Theater Plauen-Zwickau. Bevor er 2012 sein Schauspielstudium in Hannover aufnahm, arbeitete er bereits als Darsteller in der freien Theaterszene von Berlin. Mit der von Somaini und Georgi inszenierten Bühnenfassung von Dostojewskis Weltroman »Verbrechen und Strafe« wurde er mit dem Ensemble des Studio Theaters Hannover 2015 zum internationalen Theaterfestival der Jugend »Twoj Chans« am Na Strastnom Theater Moskau eingeladen. Seither hat er eine besondere Beziehung zum russischen Theater und verfasste über dieses auch seine Diplomarbeit. Dafür lebte er 2016 für mehrere Monate in Moskau und portraitierte die Arbeit des russischen Schauspielers und Regisseurs Dmitrij Brusnikin und dessen Ensemble der Masterskaya Brusnikina. Im letzten Jahr seines Studiums wurde Tom Semmler am Altonaer Theater Hamburg engagiert. 2016 spielte er dort den Mario in der Inszenierung »Am kürzeren Ende der Sonnenallee«, eine Bühnenadaption und musikalische Weiterentwicklung des Romans von Leander Haußmann. Tom Semmler steht regelmäßig für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera, so auch in Dominik Galizia's Kinofilm »Figaros Wölfe« und dem NDR-Fernsehfilm »Der Gigant des Nordens«.

   


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Wolfgang Siuda arbeitet seit Mitte der 80er-Jahre als freischaffender Komponist. Neben einigen Partituren für Ballett und Fernsehen ist der Schwerpunkt seiner Arbeit das Theater. Er gastierte an zahlreichen großen Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn seit 1993 mit Jossi Wieler, für den er nahezu sämtliche Theaterarbeiten musikalisch begleitete, so am Hamburger Schauspielhaus, den Münchner Kammerspielen, den Salzburger Festspielen, dem Schauspielhaus Zürich, der Schaubühne Berlin und dem Nationaltheater Athen. Weitere Regisseure waren Karin Beier (u.a. Hamburger Schauspielhaus, Burgtheater Wien, Schauspiel Köln), Stephan Kimmig (u.a. Thalia Theater Hamburg, Deutsches Theater Berlin, Burgtheater Wien), Anselm Weber (u.a. Residenztheater München, Schauspiel Frankfurt) und Peter Wittenberg (Burgtheater Wien, Landestheater Linz, Theater Luzern). Die von ihm betreuten Produktionen »Wolkenheim« und »Mittagswende« (Regie: Jossi Wieler) sowie »Nora« (Regie: Stephan Kimmig) wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Seit einigen Jahren ist er regelmäßig am Theater Lübeck tätig. Neben Arbeiten mit Patrick Schlösser (»Ein Sommernachtstraum«, »Wie es euch gefällt«, »Clavigo«, »Der Sturm«) ist »Labor – Mutter Courage« nach der »Winterreise«, »Immer noch Sturm«, »Die kleine Meerjungfrau« und »Geschichten aus dem Wienerwald« die fünfte Produktion mit Andreas Nathusius.

 


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Grzegorz Sobczak, geboren 1987 in Slubice (Polen), studierte Gesang an der Musikhochschule Poznan (Polen) und an der HMT Rostock. Im Rahmen seines Studiums war er an der Oper Poznan, an der HMT Rostock sowie an der Opera Nova in Bydgoszcz als Papageno (»Die Zauberflöte«), Graf Almaviva (»Le nozze di Figaro«), Figaro (»Il barbiere di Siviglia«) sowie in der Titelpartie von »Gianni Schicchi« zu erleben. 2012 debütierte er an der Philharmonie in Poznan. Er gewann den 3. Preis und den Förderpreis beim Maritim Wettbewerb in Timmendorf und ist Preisträger des Internationalen Festivals junger Opernsänger an der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2015, wo er Baron Douphol (»La traviata«) sang. In den Spielzeiten 2015/16 und 2016/2017 war er Mitglied des Internationalen Opernelitestudios des Theater Lübeck. 2016 war er zu erleben als Morales (»Carmen«) bei den Neuen Eutiner Festpielen. Seit Dezember 2017 ist er Ensemblemitglied des Volkstheaters in Rostock (u.a. Zar in Lortzings »Zar und Zimmermann«, Dandini in Rossinis »La Cenerentola«).

 


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Femke Soetenga, geboren in Steinheim und aufgewachsen in den Niederlanden, studierte zunächst Kommunikationswissenschaften, bevor sie an der Musikhochschule Rotterdam ihre Ausbildung in Musik und Tanz mit Schwerpunkt Musiktheater absolvierte. Sie stand in zahlreichen Musicalproduktionen auf der Bühne, darunter am Theater Neue Flora in Hamburg, am Aalto Theater Essen, an der Staatsoperette Dresden, am Theater Pforzheim sowie am Palladium Theater Stuttgart. Sie wirkte u.a. mit in »Peer Gynt« (Aase), »Tanz der Vampire« (Magda/Ensemble), »Chess« (Florence), »Jekyll & Hyde« (Lucy), »Cats« (Grizabella), »Crazy for you« (Polly Baker), »Jesus Christ Superstar« (Maria), »Rebecca« (Mrs Danvers), »Aida« (Amneris), »Der Schuh des Manitu« (Uschi), »Graf von Monte« (Luiza Vampa), »Sweeney Todd« (Mrs Lovett), »Singin‘ in the rain« (Kathy Selden). Für ihre Milady de Winter in »Drei Musketiere« auf der Freilichtbühne Tecklenburg erhielt sie 2010 den DaCapo Musicalaward, gewann 2013 den DaCapo Award für die schönste weibliche Musicalstimme sowie 2014 den DaCapo Award für die beste weibliche Hauptrolle (Mina Murray in »Dracula«). Parallel zu ihren Bühnenengagements ist sie als Dozentin für Gesang, Schauspiel und Musical tätig.

 


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Frieda Stahmer absolvierte eine Ausbildung zur Erzieherin, ein Studium der Sozialpädagogik in Hamburg und eine Ausbildung zur Psychodramatischen Theaterpädagogin in Münster. Parallel zu ihrer pädagogischen Arbeit initiierte und leitete sie diverse Theatergruppen, Workshops und Theatercamps, u.a. mit Menschen mit Behinderungen sowie mit Kindern, Jugendlichen und Senioren in Zusammenarbeit mit Theatern und soziokulturellen Einrichtungen in Köln und Bonn. Seit September 2012 lebt und arbeitet sie in Lübeck und hat seitdem u.a. eine Theatergruppe für Frauen mit und ohne Behinderungen bei dem Kreisverband AWO e.V. geleitet. Am Theater Lübeck hat sie als Dozentin für die Sommerakademie gearbeitet, als Regisseurin die Bürgerbühnenproduktionen »Wir sind hier« und »Hier & Anders« realisiert und ist aktuell zuständig für das Projekt »Kultur für alle«. In der Spielzeit 2017/18 zeichnet sie zudem verantwortlich für die Bürgerbühnenprojekte »Herstory« in Kooperation mit Frauen helfen Frauen e.V., Lübeck und »Nur am Rande« mit Lübecker BürgerInnen aus St. Lorenz Nord.

   


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Leif Stawski wurde 1968 in Flensburg geboren und ist in Nordfriesland aufgewachsen, wo ihn der friesische Wahlspruch »Leever duad as slaaw« nachhaltig prägte. Nach einigen Ausflügen durch die Welt der Berufsfelder entschied er sich spät aber noch zeitig für ein Schauspielstudium in Hamburg. Sein erstes Theaterengagement führte ihn auf die Ostalb ins schwäbische Ländle nach Aalen. Darauf folgten Theaterjahre in Tübingen. Nach sieben Jahren im Festengagement lockte die Freiheit mehr als die Sicherheit. Und so ist es auch noch heute. Seitdem war er in unterschiedlichen Rollen am Lübecker Theater zu sehen. Außerdem wirkte er in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit.

 


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Lillian Stillwell lebt und arbeitet in Europa seit 2007 (u.a. Theater in Basel, Mannheim, Lu¨beck, Kassel, Saarbru¨cken, Kaiserslautern, Philharmonie Luxembourg, Oper Graz). Nach ihrer klassischen Ausbildung (Ballet Arts Minnesota und Milwaukee Ballet) schloss sie Ihren Bachelor in zeitgenössischem Tanz (University of Minnesota) ab. Sie tanzte in ihrer Heimatstadt Minneapolis und in New York mit Emily Johnson, Pam Tanowitz, Gerald Casel, Alexandra Beller, Shapiro & Smith, Scott Rink und Johannes Wieland, mit dem sie 2007 an das Staatstheater Kassel ging, wo sie bis 2012 im Tanzensemble war und mit dem Choreographieren begann. 2013 choreographierte sie ihr erstes Musical »Evita« (2013) mit Regisseur Tom Ryser, mit dem sie seither eine enge Zusammenarbeit verbindet. Sie hat Choreographien für Chöre, Schauspieler, Sänger, Kinder, Laien und professionelle Tänzer auf die Bu¨hne gebracht, vom klassischem Ballett über Hip Hop bis hin zum Clubtanz und Showgirl-Nummern. Ihr besonderes Interesse gilt Choreographien fu¨r großen Gruppen mit Tänzern und Sängern. In Bernsteins »Mass« am Theater Lu¨beck (2017) waren ihre Choreographien für vier Ballett-Tänzer, 100 Sänger und 35 Kinder zu sehen. In der Saison 2017/18 präsentiert sie ihren ersten Tanzabend (»Dornröschen«, Philharmonie Luxembourg); weitere Arbeiten sind am Nationaltheater Mannheim (»Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«), an der Oper Graz (»Il Trovatore«) und am Theater Lu¨beck (»Sunset Boulevard«) zu sehen.

 


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Der Bass-Bariton Tim Stolte absolvierte sein Gesangsstudium sowie sein Klavierstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, ergänzte sein Studium durch ein Konzertexamen an der Hochschule für Musik Saar und nahm an mehreren Meisterkursen, u.a. bei Charles Spencer und Wolfram Rieger, teil. Nach mehrjähriger Ensembletätigkeit arbeitet er seit 2013 freischaffend als Sänger. 2015 gab er sein Debüt als Dreieinigkeitsmoses in »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« unter der Regie der Brecht-Enkelin Johanna Schall am Volkstheater Rostock und sang Escamillo am Staatstheater Cottbus. Auf Einladung der Französischen Stiftung Fondation Royaumont wird er 2018 in Zemlinskys »Eine Florentische Tragödie« die Partie des Simone an der Oper von Rennes übernehmen. Dem Theater Lübeck ist er seit mehreren Spielzeiten als regelmäßiger Gast verbunden, so etwa als Reinmar von Zweter in Wagners »Tannhäuser« (Regie: Florian Lutz) und als Probencover für den »Fliegenden Holländer« (Regie: Aniara Amos).

   


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Jacob Suske, geboren 1980 bei Graz, studierte zunächst Jazz in Bern und Luzern. Als Bassist spielte er u.a. mit »Bonaparte«, Julian Sartorius oder Sophie Hunger. Zudem spielt und veröffentlicht er verspulte elektronische Musik als sein Alter Ego Zachov. Als Theaterkomponist arbeitete er bereits u.a. am Deutschen Theater Berlin, der Schaubühne Berlin, dem Schauspiel Frankfurt und dem Staatsschauspiel Dresden sowie am Residenztheater München, Thalia Theater Hamburg, Staatstheater Hannover und Theater Basel. Außerdem inszeniert Suske am Theater Bonn, dem Luzerner Theater und am Schauspielhaus Wien, wo er als Dramaturg und Musiker auch Teil des künstlerischen Leitungsteams ist. Mit Lucia Bihler verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit.

 


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Lily Sykes, geboren 1984 in London, studierte Germanistik und Philosophie in Oxford, 2006 bis 2008 war sie Studentin bei Philippe Gaulier in Paris. Ihre erste Inszenierung, Brechts »Der Kaukasische Kreidekreis«, realisiert sie 2005 im Oxford Playhouse. 2007 gründet sie mit Künstlern aus Japan, Deutschland, Österreich, England, den USA und Italien das Internationale Theatre Ensemble Aitherios. Die erste gemeinsame Produktion »The Fish is Open« reüssiert in ihrer Regie in Berlin, London, Cambridge und im Iran. Nach Assistenzen und eigenen Regiearbeiten am Schauspiel Frankfurt arbeitet sie seit 2012 als freie Regisseurin u.a. für das Deutsche Theater Berlin, das Schauspiel Frankfurt, das Theater Oberhausen, das bat Studio Theater, Berlin, das Junge Theater Göttingen, das Theater Baden Baden, das Staatstheater Darmstadt sowie die Schauspielhäuser Graz, Münster und Zürich (»Dogtooth« von Yorgos Lanthimos). Für das Theater Oberhausen adaptierte und inszenierte sie den Roman »Sturmhöhe« von Emily Brontë. Für ihre Frankfurter Inszenierung von »Die Bürgschaft« wurde sie in der Kritikerumfrage 2011 von »Theater heute« zur Nachwuchsregisseurin des Jahres nominiert. Mit ihrer Oberhausener Inszenierung von »Der geheime Garten« wurde sie zum Westwind Festival 2013 eingeladen und mit dem 3. Preis bei der Verleihung des Oberhausener Theaterpreises ausgezeichnet.

 


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Timo Tank wurde 1969 in Kiel geboren. Nach einer angefangenen Ausbildung als Hörgeräteakustiker und der Überlegung, Koch zu werden, besuchte er die Schauspielschule in Kiel. Es folgten Engagements an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel, den Städtischen Bühnen Münster und am Landestheater Tübingen sowie von 2002 bis 2013 am Staatstheater Karlsruhe, wo er u.a. Berdoa in Grabbes »Herzog Theodor von Gothland« (Regie: Martin Nimz), Robespierre in »Dantons Tod« (Regie: Simone Blattner) und Stephan von Sala in Schnitzlers »Der einsame Weg« (Regie: Dominique Schnizer) spielte. 2013 wurde er zum Staatsschauspieler des Landes Baden-Württemberg ernannt und erhielt eine Nominierung als »Schauspieler des Jahres« in »Theater heute« für seine Darstellung in Falk Richters »My secret garden« (DE, Regie: Pedro Martins Beja). Timo Tank arbeitet als Sprecher für Funk und Fernsehen und macht unter dem Namen Sloopianek Musik, u.a. vertonte er Schlagertexte, die sein Vater als Jugendlicher in den 50er-Jahren schrieb und die er ab und an mit dem »Hulamädchentrio« darbietet. Von 2013 bis Ende der Spielzeit 2016/17 war er festes Ensemble-Mitglied am Theater Lübeck, mit der Saison 2017/18 ist er Mitglied des Ensembles am Staatstheater Karlsruhe.

   


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Rebecca Teem stammt aus Atlanta, Georgia, und lebt in New York. Sie sang Tosca, Aida, Eboli, Elektra und Santuza mit der Operngesellschaft »New York Opera Forum Concerts«. Zudem sang sie in Otto Nicolais »Die lustigen Weiber von Windsor« mit dem Brevard Music Center (North Carlina), Puccinis »Gianni Schicchi« und »Suor Angelica«, Gian Carlo Menottis »The Consul« und »The Medium«, »Die Zauberflöte« sowie in vielen Konzerten und Galakonzerten. Sie nahm teil an einer Tournee durch Norditalien mit der Capitol City Opera (Atlanta). Im Huntsville Opera Theater (Alabama) sang sie in »Il Trovatore«, in Beethovens 9. Sinfonie das Alto-Solo mit dem Walton County Symphony Orchestra (Georgia). Mit den Capitol Chamber Players führte sie Argentos »Letters of the Composers« sowie »Zwei Lieder für Contralto« und »Viola« auf. Rebecca Teem studierte Musik in der Kennesaw State University, wo sie auch der Sigma Alpha Iota angehörte. Ihre Mentorin ist Evelyn Lear. Rebecca Teem gehört zum Emerging Singers Program der Wagner-Gesellschaft, Washington D.C.

 


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Die dramatische Sopranistin Elisabeth Teige schloss ihre Ausbildung an der Musikhochschule in Trondheim und an der Opernakademie in Oslo ab. Anschließend war sie für zwei Spielzeiten Mitglied im »Young Artist Program« des Opernhauses Oslo. 2015 sang sie dort ihre erste Wagner-Partie als Senta in »Der fliegende Holländer«. Zudem sang sie die Rolle der Elsa in »Lohengrin« am Theater St. Gallen. Zu ihren jüngsten bzw. aktuellen Engagements zählen Senta in »Der fliegende Holländer« an der Oper Frankfurt, der Nationaloper Estonia und der Nationaloper Bergen; beim International Spring Orchestra Festival auf Malta singt sie Beethovens »Neunte« sowie die Partie der Leonore in »Fidelio« am Opernhaus Oslo.

 


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Die australische Mezzosopranistin Katharine Tier absolvierte ihre Gesangsausbildung am Sydney Conservatory of Music und im Rahmen des San Francisco Opera's Merola Opera Program. Von 2007 bis 2008 war sie Mitglied des Adler Fellowship Programs der San Francisco Opera und trat ebendort u.a. als Dritte Dame in »Die Zauberflöte«, Suzy in »La Rondine« und Brigitta in »Die tote Stadt« auf. Es folgten Engagements als Mary in »Der fliegende Holländer« an der State Opera of South Australia und als Carmen an der Opera North (USA). Zudem coverte sie die Charlotte in »Werther« an der Opera Australia. Katharine Tier vertrat ihr Heimatland 2009 bei »BBC Cardiff Singer of the World«, sang die Titelpartie von Rossinis »Tancredi« an der Oper in Rom, gab ihr Japan-Debüt als Page in »Salome« unter der Leitung von Seiji Ozawa, gastierte als Dorabella in »Così fan tutte« an der Virgina Opera und gehört seit der Spielzeit 2011/12 zum Ensemble des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Hier war sie u.a. als Didon in »Les Troyens«, Octavian in »Der Rosenkavalier«, Grand Vestale in »Die Vestalin«, Mrs. Sedley in »Peter Grimes«, in den Titelpartien von »Carmen« und »Iphigénie en Tauride«, als Waltraute und Zweite Norn im »Ring des Nibelungen«, Kitty Oppenheimer in »Doctor Atomic«, Brangäne in »Tristan und Isolde«, Fricka in »Die Walküre«, Juno in »Semele« sowie Fricka in »Das Rheingold« zu erleben. In der Spielzeit 2017/18 singt sie zudem die Erda in »Siegfried«.

 


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Jennifer Toelstede, in Wiesbaden geboren, wuchs in Köln auf und studierte Musikwissenschaften in Bonn und Köln. Im Laufe zahlreicher Assistenzen in Amsterdam, Dresden, an der Oper Köln, an der Hamburgischen Staatsoper und am Teatro Colon de Bogotà hatte sie Gelegenheit, mit Regisseuren wie Karen Stone, Claus Guth sowie wiederholt mit Willy Decker und Anthony Pilavachi zu arbeiten. Seit 1998 ist sie als Regieassistentin und Abendspielleiterin am Theater Lübeck beschäftigt. Zusammen mit Ansgar Haag führte sie Regie bei »Un ballo in maschera«. 2011 inszenierte sie in der Musik- und Kongresshalle Lübeck Wolfram Eickes Musical »Der kleine Tag«, das sie auch im Herbst 2015 im Rahmen eines Projektes der Lübecker Knabenkantorei in Szene setzte. Am Theater Lübeck inszenierte sie in der Spielzeit 2015/16 die Uraufführung des Musicals »Die Marzipanpiraten«.

 


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Die aus Osnabrück stammende Mezzosopranistin Simone Tschöke studierte zunächst Musikwissenschaft und absolvierte anschließend an der Hochschule für Musik in Detmold ihr Gesangsstudium, das sie 2002 mit Auszeichnung abschloss. Sie war Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes und nahm an verschiedenen Meisterkursen u.a. bei Thomas Quasthoff teil. Neben ihrer Konzerttätigkeit führten sie Engagements an das Landestheater Coburg, das Stadttheater Bern, das Theater Bielefeld, als ständigen Gast an das Landestheater Detmold (1999-2004) und an das Theater Lübeck. So war sie u.a. als Venus (»Orpheus in der Unterwelt«), als Norma (»Viktor/Viktoria«), als Cherubino (»Le nozze di Figaro«), als Fantine (»Les Misérables«) und als Dorabella (»Cosi fan tutte«) zu sehen. Am Theater Lübeck stand sie als Tatjana in Rautavaaras »Rasputin« und in »Der göttliche Tivoli« von Per Ndrgärd auf der Bühne. Simone Tschöke war Stimmbildnerin in der Lübecker Knabenkantorei und ist seit 2015 Mitglied im Chor des Theater Lübeck.

   


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Inessa Tsepkova wurde in Moskau geboren und studierte dort am Konservatorium Klavier. Ihr Konzertexamen sowie Lehrfach und Korrepetition schloss sie mit Auszeichnung ab. Es folgte ein Lehrauftrag am Tschaikowsky-Konservatorium. Seit 2003 hat sie einen Lehrauftrag an der Musikhochschule in Lübeck. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie in Musicalproduktionen und am Lübecker Theater tätig.

   


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Vincenz Türpe, geboren 1987 in Karl-Marx-Stadt, nahm vor seiner Ausbildung Unterricht im Improvisationstheater und gewann 2006 den ersten Platz der Improvisationstheater-Weltmeisterschaft in Hamburg. 2012 absolvierte er sein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin. Während seiner Ausbildung spielte er u.a. am Theater im Palais, am Maxim-Gorki Theater und am HAU 2 in Berlin. Neben der Ausbildung besuchte er verschiedene Masterclasses, u.a. bei Kirill Serebrennikov (Moskauer Künstlertheater), Graham Whybrow (Royal Court Theatre) und Falk Richter. Selber gibt er seit 2009 Fortbildungen und Workshops für Improvisationstheater und Schauspielgrundlagen. Er ist Gründungsmitglied der Theatergruppe »Die Achse«, deren Stücke in Berlin, Brandenburg und Leipzig gastieren. 2012 spielte er Jago in Shakespeares »Othello« am Stadttheater Gießen und wurde damit eingeladen zur »Woche junger Schauspieler« an der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Im selben Jahr spielte er Satin in »Nachtasyl« an der Schaubühne Berlin, woraufhin er zum Nachwuchsschauspier des Jahres nominiert wurde (»Theater heute«). Anschließend arbeitete er u.a. mit Titus Georgi, Marco Štorman und Nick Hartnagel. Von 2014 bis Ende der Spielzeit 2016/17 war er festes Ensemblemitglied am Theater Lübeck, wo er u.a. als Pinneberg in »Kleiner Mann – was nun?« zu sehen war.

           


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Die gebürtige Braunschweigerin Judith Urban absolvierte ihre Ausbildung zur Bühnendarstellerin an der Stage School in Hamburg, die sie 2013 erfolgreich beendete. Während ihrer Ausbildung stand sie im Ensemble von »Fame« auf der Bühne und ging als Tänzerin mit »Die Gala-Nacht der Stars« auf Tour. Danach tanzte sie im Ensemble der deutschen Erstaufführung von »Disney Camp Rock« und war als Lulu in »Cabaret« in Köln zu sehen. Weitere Engagements führten sie an das Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Dort war sie als Olga Kromow in »Die lustige Witwe« zu sehen und tanzte in »Tristan und Isolde«. Am Theater Lübeck spielt sie die Clarice in »West Side Story« und wirkte als Tänzerin in »Sunset Boulevard« mit. Zudem ist sie in »Monty Python’s Spamalot« zu erleben.

 


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Der chilenische Tenor Guillermo Valdés ist Preisträger des 25. Internationalen Gesangswettbewerbs junger Opernsänger der Kammeroper Schloss Rheinsberg (2015), wo er die Partie des Alfredos aus »La Traviata« sang. Von 2015 bis 2017 war er Stipendiat des Internationalen Opernelitestudios des Theater Lübeck. Guillermo Valdés studierte in seiner Heimatstadt Santiago Operngesang an der Katholischen Universität bei Prof. Ahlke Scheffelt und an der Universidad de Chile bei Prof. Lucia Gana. 2015 absolvierte er, als ausgewählter Stipendiat der Stiftung Ibanes-Atkinson, seinen Master im Fach Gesang an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Reginaldo Pinheiro. Sein Debüt gab er 2011 als Tamino in »Die Zauberflöte«. Guillermo Valdés konzertierte als Solist mit verschiedenen Orchestern in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Brasilien und Chile. Er lernte u.a. bei Margreet Honig und Placido Domingo, bei dem er 2012 einen Meisterkurs in Santiago absolvierte. 2011 wurde er Preisträger des Maria Callas Wettbewerbs in Sao Paulo, Brasilien.

 


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Lena Sophie Vix, 1986 in Hamburg geboren, absolvierte von 2008 bis 2012 ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig. Im Rahmen des Studiums war sie von 2010 bis 2012 Mitglied des Schauspielstudios am Schauspiel Chemnitz. Sie arbeitete bereits mit Regisseuren wie Enrico Lübbe, Martin Nimz, Jan Jochymski, Jo Fabian, Dagmar Schlingmann, Uli Waller, Dominik Günther, Cornelia Crombholz, Markus Bothe, Christoph Roos und Uta Koschel zusammen. Von 2012/13 bis 2014/15 war sie festes Ensemblemitglied am Theater Magdeburg. Hier war sie u.a. in den Titelrollen »Die heilige Johanna der Schlachthöfe«, »Lornas Schweigen« und »Alice«, als Marie in »Woyzeck« und Viola in »Was ihr wollt« zu sehen. Seit 2016 ist sie freie Schauspielerin und arbeitete weiter am Theater Magdeburg, übernahm die Rolle der Lucy in der »Dreigroschenoper« am Staatstheater Saarbrücken und arbeitete erneut mit dem Regisseur Martin Nimz zusammen. Mit dem Umzug des Musicals »Hinterm Horizont« nach Hamburg spielte sie u.a. eine der Hauptrollen. Außerdem kämpft sie unter verschiedenen Pseudonymen bei der Veranstaltungsreihe »Rock & Wrestling« auf St. Pauli mit.

 


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Turandocht von Arnim wurde im Iran geboren. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin und schloss als Mezzosopranistin ihr Diplom an der Universität der Künste Berlin im Fachbereich Musiktheater ab. Sie ist als Sängerin freischaffend tätig und führt in Berlin ein Studio für künstlerische und therapeutische Stimmarbeit.

 


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Johann Moritz von Cube absolvierte sein Gesangsstudium mit Schwerpunkt Alte Musik an der Hochschule für Künste Bremen, ergänzt durch Meisterkurse bei Michael Chance, Charlotte Lehmann und Nigel Rogers. Wichtige sängerische Impulse erhielt er zudem von Martin Wölfel. Sein weiterer Weg als Countertenor führte ihn durch Europa, Asien und Amerika (u.a. Chicago, Florenz, Prag, Taipeh), an die Beethovenhalle Bonn, die Alte Oper Frankfurt und die Dresdner Frauenkirche, an Theater in Bremen, Konstanz, Leverkusen und Stuttgart sowie zu Bayer Kultur. Zudem war er auf zahlreichen Festivals vertreten, u.a. bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Schlossfestspielen Ettlingen und den Potsdamer Bachtagen. Im Mittelpunkt seiner Konzerttätigkeit stehen die Vokalwerke Johann Sebastian Bachs. Am Goetheplatztheater Bremen war er als Jarbas in Francesco Cavallis »La Didone« zu erleben. In Johann Strauß’ »Fledermaus« verkörperte er sowohl bei den Staufer Festspielen als auch im Bremer Theater am Leibnitzplatz den Prinzen Orlofsky, in Claudio Monteverdis »Ulisse« an der Berliner Staatsoper Unter den Linden die Humana fragilitá. Als Ari Leschnikoff von den Comedian Harmonists war er bereits in verschiedenen Inszenierungen zu erleben – am Stadttheater Konstanz, in Stuttgart und bei den Schlossfestspielen in Ettlingen.

 


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Richard von der Schulenburg, geboren 1974 in Bielefeld, lebt in Hamburg und arbeitet an verschiedenen Musikprojekten, wie z.B. mit Jacques Palminger & 440hz Trio, Sky Walking (mit Lawrence und Christian Naujoks) sowie als Produzent und DJ unter dem Namen RVDS. Zudem hat er bei mehreren Theaterproduktionen Musik gemacht, u.a. am Theater Lübeck bei »Die Ehe der Marian Braun«, »Woyzeck« und »Amerika« in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Mirja Biel sowie am Schauspiel Köln »Des Kaisers neue Kleider«.

 


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Michael Wallner war zunächst Schauspieler am Wiener Burgtheater und am Schillertheater in Berlin. Er hat mehrere epische Stoffe für das Theater bearbeitet und selbst inszeniert, darunter die erste Bühnenfassung von Thomas Manns »Der Tod in Venedig«, welche 2005 am Saarländischen Staatstheater uraufgeführt wurde. Seit 2000 ist Wallner freier Schriftsteller. Sein Roman »April in Paris« über die deutsche Besatzungszeit in Frankreich während des Zweiten Weltkriegs wurde ein Bestseller. 1994 erhielt er die Kainz-Medaille der Stadt Wien für seine Inszenierung von Rainald Goetz’ Stück »Krieg«. Michael Wallner entführte das Lübecker Publikum in den vergangenen Spielzeiten u.a. in ferne, tödliche Bergwelten (»Der Zauberberg«), glänzende Spiegelkabinette (»Felix Krull«), grotesk-rauschhafte Traumwelten (»The Black Rider«) und realisierte die Uraufführung »Willy Brandt – Die ersten 100 Jahre«. In der Reihe »Wagner-trifft-Mann« inszenierte er Klaus Manns »Mephisto« und Thomas Manns »Tod in Venedig«, zudem führte er bei den Musicals »Sunset Boulevard« und »The Rocky Horror Show« Regie. Im Musiktheater inszenierte er am Theater Lübeck bereits »Die lustige Witwe», »Armide«, »Im weißen Rößl« und »Die Abenteuer des Königs Pausole«.

   


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Jana Wassong studierte Bühnen- und Kostümbild in Maastricht und Barcelona. Sie assistierte an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin unter Frank Castorf und arbeitete dort u.a. für Bert Neumann, Herbert Fritsch, Paul McCarthy und Ragnar Kjartansson. Außerdem stattete sie Veranstaltungen für Oskar Roehler aus, u.a. »Mein Leben als Affenarsch« oder »Der 2. Tod eines Kollektivs oder Die wunderbare Welt des Rainer Werner Fassbinder« (eingeladen zum Theatertreffen 2015). Als freie Bühnenbildnerin war sie für Jonathan Meese tätig, arbeitete am Schauspiel Leipzig (Uraufführungen wie »Das Tierreich« und »Der Herzerlfresser« sowie Schillers »Die Räuber«, Regie: Gordon Kämmerer) und am Theater Dortmund (von Horváths »Kasimir und Karoline«).

 


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Jochen Weichenthal, 1987 in Hamburg geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Universität der Künste Berlin. Während und nach seinem Studium war er als Gastschauspieler an der Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, am Hans Otto Theater in Potsdam und am Deutschen Theater Berlin tätig. Von der Spielzeit 2015/16 bis Ende der Saison 2016/17 war Jochen Weichenthal festes Ensemblemitglied des Schauspiels am Theater Lübeck. In der auch in der Saison 2017/18 wieder gezeigten Produktion »Leonard Cohen: I’m a hotel – songs of love and hate« stellte er sich erstmals dem Lübecker Publikum vor und war zuletzt u.a. in »Der Kaufmann von Venedig«, »Die bitteren Tränen der Petra von Kant« und als Alexej in »Der Spieler« zu erleben. In der Spielzeit 2017/18 ist er weiterhin auch als Gast in »Monty Python’s Spamalot« zu sehen; zudem leitet er den Spielclub 1 »Shit happens – Never mind«.

     


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Bettina Weiler, geboren 1979, studierte Germanistik und Journalismus in Karlsruhe. Sie sammelte erste Erfahrungen im öffentlichen Rundfunk und in der Öffentlichkeitsarbeit des Badischen Staatstheaters, war anschließend Regieassistentin am Theater Freiburg und schließlich am Badischen Staatstheater Karlsruhe zunächst Assistentin des Schauspieldirektors, ab 2007 Dramaturgin. Hier arbeitete sie u.a. mit Christian von Treskow, Jens-Daniel Herzog, Judith Kuckart, Rafael Spregelburd, Crescentia Dünßer und Otto Kukla zusammen. Zudem war sie in der Künstlerischen Leitung und Organisation verschiedener Festivals tätig, u.a. bei den Deutsch-Französischen Autorentagen »Blickwechsel – Regards Croisés«, dem Ur- und Erstaufführungsfestival »Schlaglichter«, den Europäischen Kulturtagen und dem Festival »Frauenperspektiven«. 2010 erhielt sie ein Stipendium für das Internationale Forum beim Berliner Theatertreffen. Von 2010 bis 2012 arbeitete sie als Schauspieldramaturgin am Theater Lübeck u.a. mit den Regisseuren Anna Bergmann, Robin Telfer, Christian von Treskow, Jens-Daniel Herzog, Rafael Spregelburd, Crescentia Dünßer und Otto Kukla zusammen. Seit September 2012 ist sie als freie Dramaturgin tätig.

 


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Katharina Weissenborn absolvierte ihr Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Anschließend war sie bei freien Trickfilmproduktionen und Auftragsarbeiten für das ZDF tätig. Sie ist Gründungsmitglied der Studio Film Bilder Stuttgart. Für das Schweizer Fernsehen DRS übernahm sie die Regiemitarbeit und Kostüme für Musikfilmproduktionen. Sie erhielt Festivaleinladungen für das Internationale Trickfilmfestival Stuttgart, das Internationale Filmfestival Mannheim, das femme totale Dortmund sowie für das Filmfestival Kiew. Sie gestaltete die Kostüme für Oper und Schauspiel u.a. am Opernhaus Zürich, Nationaloper Helsinki, Thalia Theater Hamburg, Schauspielhaus Bochum, Theater Basel, Theater Oberhausen, Staatstheater Hannover, Schauspiel Bonn, Theater Bremen, Theater Augsburg, Theater Freiburg, Schauspiel Köln, Schauspielhaus Zürich, Schauspiel Frankfurt und Staatsoper Stuttgart. Für das Theater Lübeck gestaltete sie in der Spielzeit 2015/16 die Kostüme zu »Lady Macbeth von Mzensk« (Regie: Jochen Biganzoli).

 


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Paula Wellmann (1986) studierte Bühnenbild an der Universität der Künste Berlin sowie an der Academie Beeldende Kunsten in Maastricht. Von 2008 bis 2010 war sie als feste Ausstattungsassistentin am Berliner Ensemble engagiert, wo sie u.a. an Produktionen von Claus Peymann, Robert Wilson, Leander Haußmann und Philip Tiedemann mitwirkte. In Zusammenarbeit mit der Regisseurin und Choreographin Aniara Amos entwarf sie seit 2011 gemeinsam mehrere Bühnenbilder, u.a. für die Staatsoper Berlin, die Oper Magdeburg und die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Mit Ersan Mondtag und dem »KAPITÆL ZWEI KOLEKTIF« entwickelte sie die interdisziplinäre Performance »Party #4 – NSU« im Mixed Munich Arts (MMA, Februar 2015). Seit 2015 folgten Bühnenbild- und Kostümmitarbeit für Ersan Mondtags Inszenierung »Tyrannis« am Staatstheater Kassel (eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2016) und sie entwickelte am Thalia Theater Hamburg die Bühne für »Schnee« in der Regie von Ersan Mondtag. Mit der Regisseurin Lucia Bihler arbeitete sie bereits 2016 am Deutschen Theater Göttingen. In der Spielzeit 2016/2017 folgte mit »Ich distanziere mich von allem (und jetzt gut’ Nacht)« ein weiteres gemeinsames Projekt mit Lucia Bihler am Theater Lübeck. Neben ihren Projekten am Theater konzipiert Paula Wellmann Installationen, Ausstellungen und Kurzfilme.

 


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Wolf Widder erhielt nach seinem Abitur Unterricht in Pantomime und Schauspiel, bevor er sein Studium der Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft an der Universität Hamburg aufnahm. Es folgten erste Engagements als Schauspieler und Regieassistent. Nach der Tätigkeit als Oberspielleiter des Schauspiels am Rheinischen Landestheater in Neuss war er von 1987 bis 1993 als Opernregisseur am Musiktheater im Revier tätig. 1993 bis 1995 war er Operndirektor am Landestheater Detmold, wo er auch Hochschulprojekte realisierte. Von 1996 bis 2005 war er als Oberspielleiter für Musiktheater am Theater Heidelberg engagiert und von 2008 bis 2015 hatte er die Position des Operndirektors am Theater Pforzheim inne. Am Theater Lübeck inszenierte er in der Spielzeit 2011/12 »Die Entführung aus dem Serail«, in der Saison 2015/16 »West Side Story« und 2016/17 »Ariodante«.

   


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Alexander Wilbert, aus Koblenz stammend, hat seine Ausbildung zum professionellen Bühnendarsteller in den Bereichen Gesang, Tanz und Schauspiel zunächst an der Stage School Hamburg angetreten, um sie dann an der Joop van Den Ende Academy in Hamburg fortzusetzen und abzuschließen. Im Rahmen der Ausbildung nahm er an einigen inner- wie auch außerschulischen Projekten teil, 2014 als Solotänzer im Altona Theater sowie mit einem choreographierten Eigenprojekt als Gruppenformation. In den Stage Entertainment Studios war er Teil der Projekte »Showcase«, »Shockheadedpeter« sowie im März 2017 Teil der Produktion von »Tick, Tick,... Boom« als Michael.

     


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Johannes Winde wurde 1978 in Weimar geboren. Er absolvierte ein Tonmeisterstudium und bekam 2002 den Tonmeisternachwuchspreis »Goldener Bobby«. Johannes Winde verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Sebastian Schug (u.a. Theater Bremen, Staatstheater Hannover, Staatstheater Dresden, Theater Basel, Staatstheater Braunschweig, Staatstheater Karlsruhe, NTM Mannheim und Schauspielhaus Wien). Mit Volker Lösch war er am Staatstheater Bonn in der Produktion »Waffenschweine« tätig. Regelmäßig arbeitet Johannes Winde auch mit der Regisseurin Schirin Khodadadian (Theater Leipzig, Staatstheater Mainz, Staatstheater Wiesbaden und Volkstheater Wien). Mit dem Regisseur Ulrich Rasche arbeitete er am Staatstheater Stuttgart (»Apokalypse«) und am Staatstheater Bonn (»Kohlhaas«) zusammen. Neben der Theaterarbeit schreibt Johannes Winde gelegentlich Orchesterarrangements für den Popmusiker Clueso (u.a. »Gewinner«, »Chicago«, »So sehr dabei« und »Utopie«, welches dreifach Goldstatus erreichte) und eigene Orchesterkompositionen (Eröffnung Kunstfest Weimar 2015).

 


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Knut Winkmann, geboren in Wetzlar, studierte Theaterwissenschaft, Hispanistik und Germanistik in Leipzig mit Studienaufenthalten in Zentral- und Südamerika sowie Kulturmanagement in Hamburg. Berufsbegleitend absolvierte er die Ausbildung zum Theaterpädagogen BuT®. Während des Studiums Tätigkeiten als freier Lektor für die Hörspielabteilung von Deutschlandradio KulturBerlin, als freier Autor und Mitarbeiter für den ZDF-TheaterkanalMainz und MDR-Kultur HörfunkHalle sowie im Organisationsteam des Theater-Festivals »euro-scene« in Leipzig. Nach Regie-Assistenzen am Theater Lübeck und Schauspiel Leipzig ist er als Regisseur, Autor und Theaterpädagoge tätig. Inszenierungen von ihm wurden zu den »Norddeutschen Theatertagen«, zum »Kaltstart Theaterfestival Hamburg« sowie zum »Bundestreffen Jugendclubs an Theatern« eingeladen. Aktuell ist Knut Winkmann Leiter der Theaterpädagogik und der Bürgerbühne am Theater Lübeck mit Regieverpflichtung. Am Theater Lübeck setzte er u.a. »Ehrensache« von Lutz Hübner, »Lola Blau« von Georg Kreisler und die von ihm geschriebenen Stücke »Ranzlichter« und »Ranzlichter 2« in Szene. Als Autor und Regisseur brachte er zudem die Stücke »fit for future«, »Out!« und »Fighter« auf die Bühne und mobil in die Schulen.

             


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Alexander Winterson ist als Musikalischer Leiter, Studienleiter und Dirigent in verschiedenen Opernhäusern in Deutschland und im Ausland tätig. Erste feste Engagements waren in Nancy und Lyon, danach in Stuttgart, Düsseldorf, Braunschweig, Brüssel, Dortmund und Hamburg. Als Gast wirkte er am Londoner Covent Garden, am Théâtre du Châtelet und an der Opéra Bastille in Paris, an der Berliner Staatsoper, der Semperoper Dresden, der Königlichen Oper Kopenhagen und beim Festival Aix-en-Provence, den Schwetzinger Festspiele, den Wiener Festwochen und der Münchener Biennale. An der Hamburgischen Staatsoper dirigierte er u.a. Mozarts »Idomeneo«, die deutsche Erstaufführung von »Angels in America« von Peter Eötvös sowie Verdis »Falstaff«. Ab der Spielzeit 2016/17 ist er Studienleiter am Theater Lübeck.

     


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Daniel Philipp Witte debütierte 2017 in der Titelpartie von Charles Gounods »Faust« bei den Wernigeröder Schlossfestspielen. 2018 gastiert er in Rennes als Guido Bardi in Zemlinskys »Eine florentinische Tragödie«. Im Rahmen des 8. Internationalen Gesangswettbewerbs für Wagner-Stimmen erreichte er als einziger Tenor das Finale und sang Auszüge aus der Walküre. Die Arbeit an seinen Wagner-Partien konnte er mit Legenden des Wagner-Gesangs vervollkommnen, z.B. auf Einladung der Bayreuther Festspiele mit Siegfried Jerusalem und Johan Botha sowie mit Waltraud Meier bei der Fondation Royaumont. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er außerdem durch Deborah Polaski. Seine Ausbildung erhielt Daniel Philipp Witte an der HfMT Hamburg sowie bei Carol Meyer-Bruetting in Frankfurt am Main. Er sammelte bereits Bühnenerfahrungen als Gast an der Hamburgischen Staatsoper, dem Volkstheater Rostock sowie den Theatern in Neustrelitz und Görlitz. Darüber hinaus gastierte er an der Oper Kiel konzertant als Siegmund sowie Jung-Siegfried. Konzerttourneen führten den jungen Tenor bereits nach Nantes und Bilbao (Festival »La Folle Journée«) sowie nach Argentinien und in die Antarktis.

 


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Dirk Witthuhn absolvierte seine Schauspielausbildung am »Mozarteum Salzburg« und am »HB Studio« in New York. Er arbeitet sowohl im Schauspiel als auch in Musicals, u.a. am Theater des Westens. Im Jahr 2004 inszenierte er sein Musical »Das Mädchen Rosemarie« für das Capitol Theater Düsseldorf und spielte später Hans Albers in seinem Stück »Hans Albers – Flieger, grüß mir die Sonne« am Theater Lübeck, wo er fünf Jahre Ensemblemitglied war. Hierhin kehrte er in der Spielzeit 2015/16 als Gast in »Pinocchio« zurück. Zuletzt stand er für »Alles was zählt« vor der Kamera, spielt am Staatstheater Cottbus Danforth in »Hexenjagd« (Regie: Andreas Nathusius) und tourt gemeinsam mit Wolfgang Völkl mit dem Abend »Hans Albers – sein Leben, seine Lieder, eine Theaterreise«.

 


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Katrin Wolfermann studierte nach einer Schneiderlehre Kostümbild bei Dirk von Bodisco und Reinhard von der Thannen an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Seit 2008 lebt sie als freischaffende Kostümbildnerin in Berlin. Sie entwirft Kostüme für Theater-, Tanz- und Opernproduktionen u.a. für das Thalia Theater, die Deutsche Oper Berlin, das Schauspielhaus Bochum, das Theater Bonn, das Schauspielhaus Graz und das Tanzhaus Zürich. Dort entstanden Zusammenarbeiten mit Regisseuren wie Jakop Ahlbom, Frank Abt, Christian Winkler, Bernadette La Hengst, Michael Lippold und Christine Eder. Sie wirkte u.a. an der zum Theatertreffen eingeladenen Inszenierung »Die Schutzbefohlenen« von Nicolas Stemann am Thalia Theater mit. Nach Büchners »Woyzeck« war in der Spielzeit 2016/17 »Der Spieler« von Dostojewskij ihre zweite Arbeit am Theater Lübeck.

 


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Sara Wortmann, geb. 1983, ist in Sulingen in Niedersachsen aufgewachsen. Nach dem Abitur im Jahr 2003 studierte sie Schauspiel in Hamburg. 2006 wurde Sara Wortmann mit dem Friedrich-Schütter-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Bereits während der Ausbildung wurde sie 2005 vom Ernst Deutsch Theater Hamburg engagiert und war dort in den folgenden zwei Jahren in verschiedensten Rollen zu sehen. Ab 2007 war sie festes Ensemblemitglied am Schlosstheater Celle. Sie spielte u.a. die Rolle der Eliza Doolittle in »My Fair Lady«, Desdemona in »Othello«, Tony in »Buddenbrooks«, Claire in »Die Zofen« sowie Kriemhild in »Die Nibelungen«. Am Theater Lübeck war Sara Wortmann von 2010 bis 2014 festes Ensemblemitglied. Seitdem war sie als Gast u.a. in »Der Kaufmann von Venedig« zu erleben. In der Spielzeit 2017/18 spielt sie die Rolle der Kattrin in »Labor – Mutter Courage«.

   


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Lidwina Wurth, Mezzosopran, studierte Bühnen- und Konzertgesang an den Musikhochschulen in FrankfurtMain und Lübeck. Am Theater Lübeck war sie als Sängerin und Tänzerin in verschiedenen Produktionen (u.a. »Carmen«, »Cabaret«,»Jekyll and Hyde«) zu sehen, als Sprecherin bei Kinderkonzerten sowie für die Taschenoper in »Hoffmanns Erzählungen«, »Der Vampir« und »Rigoletto« engagiert. Mit ihrer Konzerttätigkeit deckt sie verschiedene musikalische Bereiche ab und arbeitet als Gesangspädagogin an der Musik-und Kunstschule sowie an der Lübecker Knabenkantorei. Im Figurentheatermuseum ist sie als »Piratin« und »Sams« in szenischen Führungen für Kinder zu erleben.

 


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Der gebürtige Wiener Michael Zakall absolvierte seine Ausbildung in seiner Heimatstadt, wo er bereits während des Studiums in »Gaudí – das Musical« mitwirkte. Dank eines Stipendiums ging er im Anschluss nach Deutschland, wo er in Stadttheaterproduktionen wie »West Side Story« als Swing, »Cabaret« als KitKat Boy und »Der kleine Horrorladen« spielte. Zusätzlich wirkte er in Andrew Lloyd Webber's »Evita« und »Sunset Boulevard« mit. Zuletzt war Michael Zakall am Deutschen Theater München in »Santa Maria – Das Musical« zu sehen. Am Theater Lübeck ist er auch in der Saison 2017/18 wieder in »Sunset Boulevard« zu erleben.

 


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Geboren 1985 in Schwerin, schloss Thomas Zerck 2014 sein Schauspielstudium an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg ab. Die Akademie-eigene Produktion »Desirevolution« wurde 2013 in Bensheim bei der Woche junger Schauspieler mit dem Günther-Rühle-Preis für junge Schauspieler ausgezeichnet. Thomas Zerck spricht Chinesisch, beherrscht Aikido, Taiji und Kung-Fu und besitzt den Kettensägen-Schein. Durch die Produktion »Forever 27« am Landestheater Tübingen begann er mit dem Schlagzeugspielen. Mit der Spielzeit 201415 startete er in sein Erstengagement im Schauspielensemble am Landestheater Tübingen. Seit der Spielzeit 201718 ist er als freischaffender Schauspieler und Musiker tätig – so für die Produktion »Der Räuber Hotzenplotz« am Theater Lübeck.

 


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Nico (Nicole) Zielke studierte Theaterwissenschaften und Bühnenkostüm in München und Berlin. Nach ihrem Studium arbeitete sie in der Ausstattung von Film, Musikvideos und Werbung sowie von Theater und Oper. 2003 wurden ihre Kostüme beim International Film Festival Rio de Janeiro ausgezeichnet, 2005 erhielt sie für »Sobald fünf Jahre vergehen« (Regie: Sebastian Schug) den Bensheimer Theaterpreis der Jury. Für ihre Arbeit im Bereich Kostüm zu »Iwanow« (Regie: Sebastian Schug) wurde sie 2009 von »Theater heute« als Beste Nachwuchskünstlerin nominiert. In der Spielzeit 2014/15 realisierte sie am Theater Lübeck die Kostüme für »Nora« (Regie: Gustav Rueb). Mit dem Team um Sebastian Schug arbeitet sie seit über 13 Jahren zusammen; in der Spielzeit 2016/17 zeichnete sie für die Kostüme in der Produktion »Orpheus steigt herab« verantwortlich.

   


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Zurab Zurabishvili wurde 1973 in Georgien geboren und studierte Gesang am Konservatorium Tbilisi. Anschließend setzte er sein Studium am Mozarteum in Salzburg fort und schloss dieses mit Auszeichnung ab. Es folgten Festengagements am Theater Augsburg, am Staatstheater Darmstadt und am Aalto Musiktheater Essen. Seit 2013 ist der Tenor international freischaffend tätig. Gastspiele führten ihn u. a. an die Griechische Nationaloper Athen, die Deutsche Oper Berlin, das Royal Opera House Copenhagen, das Staatstheater am Gärtnerplatz München, die Oper Graz, die Oper Krakau, das National Theater Taipeh, die Israeli Opera Tel Aviv, das Teatro Regio Turin, das Nationaltheater Zagreb und das Opernhaus Zürich.

 


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Corina Zurbuchen, geboren und aufgewachsen in der Schweiz, erhielt ihre Ausbildung zur Bühnendarstellerin an der Stage School in Hamburg. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie auf der Europa-Tournee von »Die Schöne und das Biest«. Sie sang und tanzte in der Tournee »Das Phantom der Oper« als Ballettmädchen, »Nacht der Operette« (Sängerin & Ensemble), am Theater Erfurt »Kiss me, Kate« (Ensemble), Walibi-Freizeitpark in Frankreich (Sängerin & Akrobatin), wirkte in den Videopclips »Crazy Something Normal« der norwegischen Band Donkeyboy und in »Running« von Kery Fay als Tänzerin mit. Erste TV-Erfahrungen sammelte sie mit »The 10 Sopranos« im ZDF in »Willkommen bei Carmen Nebel«. Seit 2013 stand sie wiederholt als Luftakrobatin und im Showensemble auf der Bühne der MS Amadea und der MS Artania. Zudem hatte sie ein Engagement bei der ARD Fernsehserie »Verrückt nach Meer«. Neben ihrer Bühnentätigkeit unterrichtet Corina Zurbuchen Luftakrobatik an der Zirkusschule »Firlefanz« in Hamburg. Am Theater Lübeck ist sie in »Sunset Boulevard« zu erleben.

 


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Der Bassbariton Oliver Zwarg stammt aus Norddeutschland und studierte an der Opernschule in Stuttgart bei Carl Davis und Julia Hamari. Seine Gesangsstudien führten ihn in der Folge zu Rudolf Piernay. Oliver Zwarg ist freischaffend tätig und gastiert in Deutschland u.a. an der Oper Köln, Staatsoper Berlin, Komischen Opern Berlin, Staatsoper Hamburg, Bayerischen Staatsoper München, Staatsoper Stuttgart, Semperoper Dresden sowie im Ausland in Shanghai (Kölner Ring), bei den Wiener Festwochen, Salzburger Festspielen, Osterfestspielen Salzburg, im Concertgebouw Amsterdam, beim Edinburgh Festival, beim Lucerne Festival oder an den Opernhäusern von Barcelona, Kopenhagen, Liège, Lille, Madrid, Riga, Strasbourg, Toulouse und Bordeaux. Oliver Zwarg verfügt über ein von der Renaissance bis zur Moderne reichendes Konzertrepertoire. Er arbeitete bislang u.a. mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Gürzenich Orchester Köln, dem NDR Sinfonieorchester oder dem Orchestre National du Capitole Toulouse zusammen. Bei cpo erschien Schrekers »Der Schmied von Gent« mit Oliver Zwarg in der Titelrolle, beim Oehms Classic im Februar 2014 Glucks »Iphigenia in Aulis« mit Oliver Zwarg als Agamemnon.

 


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