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2. Sinfoniekonzert
»Lasst mich allein!«

Der 1945 in Moskau geborene Michail Jurowski, Sohn des Komponisten Vladimir Jurowski und Enkel des Dirigenten David Block, wuchs im Kreis von Künstlern der ehemaligen Sowjetunion, wie Oistrach, Rostropowitsch und Chatschaturjan, auf; Dmitri Schostakowitsch war ein Freund der Familie. Jurowski studierte am Moskauer Konservatorium Dirigieren bei Leo Ginsburg und Musikwissenschaft bei Alexei Kandinsky. Während seines Studiums assistierte er Gennadi Rozhdestvensky beim Nationalen-Rundfunk-Sinfonieorchester Moskau. Ab 1978 war Jurowski Gastdirigent an der Komischen Oper Berlin. 1989 nahm er ein Engagement an der Dresdner Semperoper an. Weitere Positionen waren: Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie, Chefdirigent der Leipziger Oper, Chefdirigent des WDR Rundfunkorchesters Köln. Seit 2003 ist er Hauptgastdirigent des Tonkünstler- Orchesters-Niederösterreich. Jurowski ist weltweit als Gastdirigent unterwegs (u. a. Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Deutsche Oper Berlin, Leipziger Gewandhaus, Staatskapelle und Philharmonie Dresden, Opéra de Paris, Opernhaus Zürich). 1992 und 1996 gewann er den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und erhielt 2001 eine Grammy-Nominierung für drei CD-Produktionen mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

 

 

 

Der russische Cellist Alexander Ramm wurde 1988 in Vladivostok geboren. Bereits im Alter von neun Jahren gab er sein Debüt als Solist mit dem Kaliningrad Chamber Orchestra. Seitdem nimmt er Unterricht bei seinem Mentor Frans Helmerson an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Außerdem studierte er am renommierten Moskauer Tschaikowsky Konservatorium und nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, darunter an der Académie Musicale de Courchevel, der Verbier Festival Academy und den »International Holland Music Sessions«. Als Solist konzertierte er bereits mit dem Russian National Philharmonic Orchestra, dem Moscow Philharmonic Orchestra sowie dem Cape Town Philharmonic Orchestra im In- und Ausland. Weiterhin ist er als Solist am Saint-Petersburg House of Music engagiert. Im April 2013 gewann Alexander Ramm den 3. Preis des Internationalen Paulo Cello Wettbewerbs und avancierte damit zum einzigen russischen Preisträger, der je an dem prestigeträchtigen Wettbewerb teilnahm. 2015 gewann er die Silbermedaille beim internationalen Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau und ist zudem im Förderprogramm »The Stars oft he 21st Century« der Moskauer Philharmonie.