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Patti Smith: Wahrheit ist in allen Dingen

»Regisseur Pit Holzwarth ist am Theater Lübeck ein Hammer-Portrait über Patti Smith gelungen mit starken musikalischen Einlagen und einer eindrucksvollen Inszenierung.«

(NDR)

 

 

 

»Der letzte Ton ist kaum gesungen, da reißt es das Publikum aus den Sitzen: Standing Ovations für den außergewöhnlichen Blick auf das außergewöhnliche Leben der Patti Smith. [...] Dass im Lübecker Schauspiel enormes musikalisches Potenzial lebt, ist bekannt. Was Astrid Färber, Susanne Höhne, Johannes Merz, Henning Sembritzki, Will Workman und Sara Wortmann - mal als Solisten, mal im Duett, mal alle zusammen - an Stimmgewalt und Leidenschaft an den Tag legen, wie sie eine Prise Wahnsinn da, einen Schuss Sentimentalität hier und ein paar ordentliche Schippen Dreck dort in die Kehlen packen, treibt einem dann doch Gänsehaut über den Rücken. [...] Im Bühnenhintergrund schaffen Willy Daum, Urs Benterbusch, Jonathan Göring, Edgar Herzog und Peter Imig mit Gitarre, Banjo, Mundharmonika, Drums, Percussion, Saxofon, Flöte, Klarinette, Bass, Geige und Mandoline den Sound zum prallen Leben.«

(shz)

 

 

 

»Bei der Uraufführung am Sonnabend gab es am Schluss Standing Ovations. [...] Pit Holzwarth als Regisseur stellt sechs Schauspieler auf die Bühne, drei Damen, drei Herren. [...] Sie spielen oft mit fliegendem Wechsel, sprechen oder singen, sich zeilenweise ablösend. Dazu rhythmische oder zuckende Bewegungen, eine perfekt abgestimmte Choreographie. [...] Astrid Färber, Susanne Höhne, Johannes Merz, Henning Sembritzki, Will Workman und Sara Wortmann geben alles - mit vollem Stimm- und Körpereinsatz. Jede und jeder ist auch solistisch zu erleben. [...] Die Arrangements sitzen perfekt, und da die sechs Darsteller nicht nur schauspielerische, sondern auch sängerische Fähigkeiten aufzuweisen haben, entstehen dichte, mitreißende Klänge; bis hin zum grandiosen ›Gloria‹ am Schluss. Das Premierenpublikum war hochzufrieden, erhob sich am Ende von den Sitzen und applaudierte.«

(HL-live)

 

 

 

»Bejubelte Uraufführung in den Lübecker Kammerspielen: ein ›Liederabend‹ über die Rocklegende Patti Smith. [...] Mit ›Wahrheit ist in allen Dingen‹ haben Pit Holzwarth und sein Ensemble aus Schauspielern und Musikern ihr Denken, ihre Lyrik, die Musik und ihren Lebensweg grandios eingefangen. [...] In der Lübecker Inszenierung gibt es nicht die Patti Smith, es gibt sie sechsfach, verteilt auf alle Darsteller. Durch diesen Kunstgriff wandelt sie sich optisch nahezu permanent, wechselt die Tonlage, das Outfit, die Gesten, bleibt aber stimmig und so androgyn, wie sie sich selbst in jungen Jahren verstanden hat. [...] Das Schauspiel-Ensemble sang glaubhaften Rock, ließ sich ein auf die rauen Klänge dieser schwer greifbaren Frau. Die großartige Band [...] war im Hintergrund der Bühne kaum zu sehen, aber umso deutlicher zu hören mit fetzigen, melancholischen oder auch sehr rauchigen Klängen aus dem legendären Album Horses, das Patti Smith 1975 weltberühmt machte, aber auch mit weniger bekannten Titeln. Strahlende Gesichter im Publikum, sichtlich berührte Schauspieler und Musiker auf der Bühne, die sich für Beifall und Standing Ovations mit zwei Zugaben bedankten.«

(Lübecker Nachrichten)

 

 

 

»Das Beste kam zum Schluss: Mit einem furiosen ›Gloria‹, grandios interpretiert von Sara Wortmann, endete die biografisch inspirierte Inszenierung von Pit Holzwarth über die Punk- und Poesie-Legende Patti Smith, die das begeisterte Publikum zu Standing Ovations und Jubelschreien verführte. [...]Von ›Pissing in the river‹ über ›Dancing Barefoot‹, ›Rock 'n' Roll Nigger‹, ›Free Money‹ bis zu ›Frederick‹ werden die Songs überraschend stimmgewaltig und teilweise sogar sehr nah an der Stimmlage und Ausdruckskraft des Originals vorgetragen. [...] Auch die Lübecker Schauspieler/innen kommen der Tonlage sehr nahe, wenn sie in Gedankenblitzen und Wortkaskaden die Wut und Leidenschaft der Kämpferin Patti Smith nachempfinden [...]. Das Konzept von Pit Holzwarth in seiner Inszenierung, Patti Smith sowohl weiblich als auch männlich von insgesamt 6 Darsteller/innen interpretiert auftreten zu lassen, ist voll aufgegangen. Unterstützt von der großartigen Theater-Band ›Butchie Magic & The Twistelettes‹ unter der Leitung von Willy Daum [...], singen und agieren die wunderbaren Schauspieler und Schauspielerinnen authentisch und hoch musikalisch, ohne dem Versuch zu unterliegen, Patti zu kopieren. Der stürmische Schlussapplaus nach dem grandiosen „Gloria" verlangte von allen Darstellern und Musikanten natürlich noch zwei Zugaben, die diese strahlend und beglückt nach so viel Erfolg gerne zum Besten Gaben.«

(unser-luebeck)

 

 

 

»Er [Regisseur Pit Holzwarth] wird mit dieser Arbeit an seine Erfolge anknüpfen, wie der Premierenjubel nach zweidreiviertel Stunden über die amerikanische Rebellin ahnen lässt. [...] Holzwarth verlangt Enormes an Körper- und Stimmeneinsatz von seinen Interpreten. Nun sind sie erprobt, liegen die Songs gut in der Kehle und klingen via Mikro immer: Astrid Färber, Susanne Höhne, Johannes Merz, Henning Sembritzki, Will Workman, Sara Wortmann sind zu bewundern. Nach Wortmanns rockiger Finalnummer kannte die Begeisterung keine Grenzen. Willy Daum als Kopf der ›Butchie Magic & The Twistelettes‹ (Urs Benterbusch, Jonathan Göring, Edgar Herzog, Peter Imig) ist einmal mehr der Garant für die musikalische Basis.«

(Lübeck Erleben)