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Was ihr wollt

»Sebastian Schug lässt sieben von vom Dichter neben haufenweise Statisterie ursprünglich 14 namentlich aufgeführten Darstellern übrig. Die haben entsprechend zu tun und spielen allesamt zum niederknien gut. [...] Agnes Mann meistert die schwierige Aufgabe beeindruckend, gibt der einen eine weichere Stimme, dem anderen einen maskulinen Gang - und muss am Ende als Viola ihr Leben aushauchen. [...] Um Gitarristen, Trommler und Pianisten muss man sich nicht sorgen, wenn Matthias Hermann, Henning Sembritzki, Will Workman zur Besetzung gehören, und singen kann im Lübecker Ensemble sowieso jeder.«

(shz)

 

 

 

»Sebastian Schug hat viele unterhaltsame, schräge und auch erotisch aufgeladene Szenen erdacht. Zum Amusement reicht das allemal. [...] In lebendiger Erinnerung bleiben auf alle Fälle die Leistungen der Darsteller. Das sind neben den bereits Erwähnten: Jan Byl als liebestoller Herzog, Astrid Färber als schnell entflammte trauernde Gräfin, Henning Sembritzki als kämpferischer Antonio und in weiteren Rollen sowie Matthias Hermann als musikbegabter herzoglicher Diener. Das Premierenpublikum zollte den Darstellern herzlichen, [...] Beifall.«

(HL-live)

 

 

 

»Jan Byl macht sich gut als wehleidiger Orsino, der sich ganz seinem Leid hinzugeben scheint. Astrid Färber als Olivia lässt einen erschauern, so kalt weist sie den Verehrer zurück. Nicole Zielke (Kostüme) hat viel dazu beigetragen, dass einige Szenen ein Fest für die Augen sind. [...] Will Workman füllt beide [Sir Toby und Sir Andrew Leichenwang] großartig aus. Respekt vor seiner Leistung, wenn er in einen Dialog mit sich selbst eintritt und blitzschnell die Rollen wechselt. [...] Andreas Hutzel zeigt eine eindrucksvolle Selbstentblößung, bei der er am Ende nur noch in Unterhose da steht. Nach knapp zwei Stunden gab es für das großartige Schauspielerteam viel verdienten Applaus.«

(Lübecker Nachrichten)

 

 

 

»Mit bewundernswertem Text- und Bewegungspensum führt Agnes Mann den einzigen normalen Menschen in diesem Panoptikum vor Augen. [...] Als androgyner Herzog Orsino hängt Jan Byl durch, gewinnt dabei der Figur vokal wie gestisch feine Differenzierungen ab. Astrid Färber spielt überlegen die reiche wie unterlegen die zurückgewiesene Gräfin Olivia aus. Henning Sembritzki darf einen fiesen Haudegen (Antonio/Kapitän) poltern, Matthias Hermann gibt als dienstbarer Geist Stichworte und als Gitarrist immer wieder Leidmotive.«

(GüZ/Lübeck Erleben)