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Rückkehr nach Reims

»Die vier Top-Mimen des Hauses - Robert Brandt, Jan Byl, Matthias Hermann, Andreas Hutzel - entwickeln damit dann auch kein vitales Bühnenpersonal, sondern sprechen klar und deutlich die notierten Sätze und wechseln sich dabei ab. [...] Der offene Kammerspielraum prunkt mit dunkel lasierten Holzschrankquadern in deprimierendem Nachkriegswohnzimmerdesign - das ja Ausgangs- und aus auswegloser Endpunkt der Selbstbefragung Eribons ist: sein Elternhaus in Reims. Gebannt verfolgen die Zuschauer die Äußerungen, beängstigend nah scheinen sie aktuellen Diskursen, sodass die Aufführung mehrmals mit Gesinnungsapplaus unterbrochen wird - wenn etwa die Rede davon ist, wie die Linke ihr Klientel verraten hat. [...] Viel Applaus gibt es in Lübeck für diese Idee.«

(taz) 

 

 

 

»Die ›Rückkehr nach Reims‹ spielt im Jungen Studio des Theater Lübeck, der Raum ist klein, das Publikum ist so nah am Geschehen, und das ist gut so. Es ist ein intensives Stück, und die vier Schauspieler Andreas Hutzel, Jan Byl, Robert Brandt und Matthias Hermann - alle gleich angezogen - spielen ganz wunderbar, jeder auf seine Weise. [...] Eine Stunde dauert die Inszenierung von Eribons ›Rückkehr nach Reims‹ - sie ist berührend, aufwühlend und von erschreckender Aktualität. Dem Publikum hat's gefallen. Eine Reise, die sich lohnt.«

(NDR) 

 

 

 

»Die Regisseurin Friederike Harmstorf hat es [das Stück ›Rückkehr nach Reims‹] inszeniert. Sie lässt Eribon dabei in vier Personen zerfallen - Robert Brandt, Jan Byl, Matthias Hermann, Andreas Hutzel. Alle sind sie gleich gekleidet, alle arbeiten am gleichen Text, manchmal beginnt einer einen Satz, und ein anderer führt ihn zu Ende. Sie stehen in einem schwarz verhängten Raum in schwarzen Kulissen wie in Ruinen und machen die Zerrissenheit dieses Mannes deutlich, denn zerrissen war er und ist er nach wie vor. [...] Er erzählt von sich, und da hat die Inszenierung ihre starken Momente.«

(Lübecker Nachrichten) 

 

 

 

»Friederike Harmstorf bietet natürlich keinen Leseabend. Sie hat die Textauszüge, die Monologe aufgebrochen. [...] Die intensiv geführte Argumentation für und quasi mit dem Publikum kam gut an. Die Besucher der ausverkauften Premiere applaudierten lange.«

(HLlive)