Home    Termine    Spielzeit    Ensemble    Theaterpädagogik    Service    Kartenkauf online    Extras    Junges Publikum

»Dostojewskijs letzter […] Roman […] ist eine kolossale Auseinandersetzung mit dem sittlichen Sollen, Wollen und Handeln. In Lübeck hat Schauspielchef Pit Holzwarth daraus einen […] Theaterabend gemacht, der die Zuschauer mitreißt in einen höllisch fein austarierten Strudel aus Schuld, Strafe und Vergeltung. […] Robert Brand bringt diesen Fjodor Karamasow mit geradezu erschütternder Dichte auf die Bühne. Auch die Söhne sind klar gezeichnet: der haltlose Lebemann Dmitri, der zweifelnde Intellektuelle Iwan, der religiöse Philanthrop Aljosha und Smerdjakow, der die Abgründe und Sehnsüchte aller anderen Karamasows in sich vereint. […] Das Besondere an den Lübecker ›Brüdern Karamasow‹ ist das schon legendäre Zusammenspiel des Regieteams.«

(shz)

 

 

 

»Die Brüder Karamasow: Stürmischer Beifall nach der Premiere am Theater Lübeck. Es ist eine Herausforderung, Fjodor Dostojewskijs vielschichtigen, philosophischen 1000-Seiten Roman ›Die Brüder Karamasow‹ in eine Bühnenfassung zu bringen. Pit Holzwarth hat das Kunststück am Theater Lübeck vollbracht - ein langer, intensiver Abend, der nachhallt. [...] Das Ekel vom Dienst ist ganz klar Vater Fjodor Karamasow. Robert Brandt, in Pelzmantel und Unterhose, gibt ihn so herrsch- und selbstsüchtig, arrogant und lüstern, dass er nur widerlich ist.[...] Henning Sembritzki poltert als Dimitrij zunächst auf die Bühne und wirkt ähnlich rabiat wie sein Vater, rasend vor Eifersucht wünscht er dem Alten lautstark den Tod. [...] Andreas Hutzel ist eine wunderbare Besetzung für den Grübler und Zyniker Iwan, der anfangs so cool philosophiert, aber am Ende auch nur ein tieftrauriger Mann ohne Liebe ist. Sein Monolog über misshandelte Kinder lässt einem den Atem stocken. [...] Matthias Hermann gibt dem Halbbruder Smerdjakow eine traurige Verschlagenheit. [...] Mit sehr langem und stürmischem Applaus feierte das Publikum die Inszenierung und intensive Ensembleleistung.«

(Lübecker Nachrichten)

 

 

 

»Es geht um die Suche nach Glück, Liebe und den Sinn des Lebens - ein philosophisches Stück. Und - um Dostojewski zu zitieren: ›Das Paradies liegt in jedem von uns, wir wollen es bloß nicht begreifen‹. [...] Das tut der Schauspielchef mit vielen Dialogen, prallen Figuren und starken Emotionen. [...] Das Stück ist auch ein musikalischer Abend mit einer Live-Band.«

(NDR) 

 

 

 

»Die Frauen glänzen mit einer große Bandbreite an Gefühlen: Susanne Höhne als die von Dmitri verlassene Katerina, die vielleicht doch Iwan liebt, Agnes Mann als kokette Gruschenka, die mit den Männern spielt, und Sophie Pfennigstorf als Lise. [...] Eine Bereicherung ist die Livemusik - Willy Daum, Urs Benterbusch und Peter Imig spielen Songs von Rio Reiser. [...] Stürmischer Applaus.«

(Kieler Nachrichten)

 

 

 

»Der intensive Abend wird von neun großartig agierenden Darstellern getragen. Sie alle leiden, lieben, werden bis an die Grenzen des Wahnsinns getrieben. Robert Brandt ist der Vater Karamasow, herrisch bis zum Despotismus, geldgierig, stets auf junges Fleisch aus. Sehr unterschiedliche Charaktere sind die Söhne, die Brüder Karamasow. Da ist Henning Sembritzki, der stramme schneidige Soldat Dmitrij, der in die Mühle der Justiz gerät. Da ist Iwan, der Intellektuelle, gespielt von Andreas Hutzel, den die Frage nach Sinn und Wahrheit zur Verzweiflung treibt. Aljoscha, der Jüngste, ist ins Kloster gegangen. Johann David Talinski liebt und vergibt bis an die Schmerzgrenze. Ruhender Pol in der Welt der Emotionen ist Aljoschas geistlicher Vater, der Priestermönch, dem Jan Byl menschliche Größe verleiht. Der Halbbruder Smerdjakow (Matthias Hermann) ist hellsichtig, in der Klarheit der Gedanken den Herrschaften überlegen. Auch sein Schicksal endet tragisch. Ganze Gefühlswelten durchleiden die drei Frauen, die Lebe- und Liebedame Gruschenka (Agnes Mann), das von Krankheit geplagte Kind Lise (Sophie Pfennigstorf) und die aufopfernd liebende Katerina (Susanne Höhne). Das Publikum [...] applaudierte lange und herzlich.«

(HL-live)

 

 

 

»Das klare, fast kahle Bühnenbild unterstreicht die Handlung um die verbitterten Charaktere und deren aufschäumenden Gefühle. Pit Holzwarth ist es gelungen, diesen tiefgründigen Roman mit bravurösem Ensemble auf die Bühne zu bringen.«

(ultimo)