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Die Zauberflöte

»›Die Zauberflöte‹ in Lübeck: Ein buntes und rauschendes Bühnenfest. Tom Ryser ist für seine rauschenden Bühnenfeste bekannt. In Lübeck hat er jetzt ›Die Zauberflöte‹ inszeniert, und wieder sind die Ideen nur so gesprudelt. [...] Johan Hyunbong Choi gibt dem Vogelhändler eine urkomische Hasenfüßigkeit mit. [...] Neben Pamina [Evmorfia Metaxaki] könnte Papageno zum Stern der Mozart-Nacht werden, wären da nicht die drei Jungs von der Lübecker Knabenkantorei, die als Erster, Zweiter und Dritter Knabe allen die Schau stehlen - und im übrigen auch stimmlich Erstaunliches zu bieten haben. [...] auf der anderen Seite der Macht-Medaille überzeugt Denis Velev als Sarastro mit schönem Bass.«

(shz)

 

 

 

»Tom Ryser [macht] aus der Tatsache, dass die Sängerschar international zusammengewürfelt ist, eine Tugend. Besonders gelungen ist das bei Papageno, den grandios der Koreaner Johan Hyunbong Choi verkörpert. Er darf urkomisch in seiner Landessprache plappern und kann zudem kraftvoll und gewandt singen. Eine große Partie liefert die Griechin Evmorfia Metaxaki als Pamina. Ihr Gesang ist wunderbar zart und nuanciert und auch im Sprechen überzeugend. [...] Mit den vielen weiteren Rollen und dem Chor (Einstudierung: Jan-Michael Krüger) kann das Theater Lübeck imponieren, von den jungen Sängern aus der Lübecker Knabenkantorei bis hin zu Solisten aus dem Ensemble und dem Theaterchor. Die Musiker im Orchestergraben und die Sänger auf der Bühne zusammenzuhalten oblag Andreas Wolf.«

(unser Lübeck)

 

 

 

»Es spielte das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck unter der Leitung von Andreas Wolf und lieferte einen großartigen Klangteppich mit flotten, aber nicht übereilten Tempi. [...] Juraj Holly war ein idealer, lyrischer Tamino. Diese Rolle mag an anderen Häusern prominenter besetzt sein, besser gesungen wird er dort aber nicht. Gerald Quinn war als Sprecher und 1. Priester hervorragend. [...] Evmorfia Metaxaki [...] war eine hinreißende, charmante Pamina. Die Arie ›Ach ich fühls‹ wurde großartig interpretiert. Caroline Nkwe war als 1. Dame phänomenal (hier scheint alles auf eine große Bühnenkarriere hinzudeuten) und auch die anderen beiden Julia Tarasova und Michaela Lucas, [...] waren ebenfalls phantastisch, zudem waren die Stimmen bestens aufeinander abgestimmt. [...] Johan Hyunhong Choi war ein herrlicher Papageno, toll gesungen und großartig gespielt. Claire Austin bestach als Papagena. [...] Tom Ryser sorgte für eine kurzweilige, stimmige Inszenierung und Stefan Rieckhoff gelang eine großartige Ausstattung. Originell umgesetzt und der Zauber, den diese Oper verströmt, blieb erhalten. Die Zuschauer dankten es mit einem langanhaltenden Beifall und sichtlicher Begeisterung während der Aufführung: die originellen Gags zündeten.«

(Ihr Opernratgeber)

 

 

 

»Der gewiefte und detailfreudig inszenierende Regisseur Tom Ryser greift in der Zauberflöte zum alten Theatertrick des Albtraum-Erlebnisses, um den magischen Unmöglichkeiten der berühmten Handlung Schikaneders beizukommen. Das funktioniert [...] erstaunlich amüsant. [...] auch über die drei ›dämlichen‹ Brautjungfern (Iuliia Tarasova und Michaela Lucas mit der besonders stimmstrahlenden Carline Nkwe), die den Bräutigam eigentlich wohl gerne für sich reserviert hätten. [...] Evmorfia Metaxaki weiß offensichtlich genau, wie man betörend Mozart singt. [...] Ungeachtet kleiner Einschränkungen ernten alle Beteiligten großen Jubel für einen nicht gerade tiefsinnigen, doch allemal kurzweiligen Mozart-Abend.«

(Kieler Nachrichten)

 

 

 

»Ryser lässt dabei dem Spaßvogel Papageno viel Raum - und hat in Johan Hyunbong Choi den springlebendigen Komödianten mit ausgereiftem Spielbariton, dessen aufmüpfiges Plappern auf Koreanisch erheitert. [...] Herrlich dagegen sind die drei Damen, die Tamino begleiten. Ihrer zentralen Aufgabe bewusst, singen und wirbeln Michaela Lucas, Caroline Nkwe und Iuliia Tarasova. Die beiden letzteren wie auch die quirlige Claire Austin (Pamina) beweisen, dass im Internationalen Opernelitestudio derzeit die Begabungen reifen. Dazu kommt der junge Denis Velev (Sarastro) mit Basstiefe und ein Terzett reiner Stimmen von der Lübecker Knabenkantorei: Mit ihrem Frack-und-Zylinder-Ernst sind Thorge Fricke, Paul Marquardt, Ferdinand Thiele umwerfend. [...] Evmorfia Metaxaki weiß der Pamina die Reinheit ihres Soprans zu verleihen [...]. Der Chor, von Jan-Michael Krüger erneut präzise studiert, fügt sich neben wirbelnder Statisterie in den Ryser-Aktionismus.«

(GüZ/Lübeck Erleben)

 

 

 

»[…] Das Problem umging der Regisseur, in dem er den Papageno-Darsteller Johan Hyunbong Choi in seiner koreanischen Muttersprache reden ließ. Was er sagte, wissen wir nicht, wie er es sagte, war ausgesprochen witzig – einer der besten Regieeinfälle des Abends. […] Auftrumpfen konnte in diesem Ensemble […] Evmorfia Metaxaki als Pamina. Sie sang und spielte hervorragend, ihre Auftritte waren Höhepunkte des Abends. Spaß macht es, die drei Knaben Thorge Fricke, Timon Janneck und Glenn Maly zu erleben. […] Die drei Damen Caroline Nkwe, Iuliia Tarasova und Michaela Lucas boten ebenfalls eine überzeugende Leistung. […] Das Publikum aber bejubelte den Abend ausgiebig. Vor allem Evmorfia Metaxaki und Johan Hyunbong Choi erhielten großen Applaus.«

(Lübecker Nachrichten)

 

 

 

»Die drei Damen wirbeln temporeich über die Bühne, darstellerisch und stimmlich ausgezeichnet Caroline Nkwe, Juliia Tarasowa und Michaela Lucas. [...] Erica Eloff verkörpert furios die Rolle der Königin, mit Abendkleid und Sonnenbrille. Expressiv lädt sie Leidensmelodik auf, und die höllischen Koloraturen perlen gestochen, entäußerte Dramatik. [...] schön die sonore, fließende Basstiefe von Denis Velev. [...] Den klangschönen Theaterchor hat Jan-Michael Krüger einstudiert. Juraj Holly singt die lyrische Taminopartie mit klarem, hellem Tenor. Wunderbar wirkt Andrea Stadel als Pamina, subtil im Spiel, fein und einfühlsam in der Gestaltung der Melodik, etwa in der großen Arie ›Ach, ich fühl's‹. Claire Austin ist eine flotte, stimmlich frische Papagena. Johan Hyunbong Choi gibt mit kraftvollem Bariton die Papageno-Partie und überrascht mit koreanischer Sprachkomik. [...] Überzeugend wirken die Priester (Gerard Quinn, Tomasz Mysliwiec und Lucas Kunze), der Monostatos von Svjatoslav Martynchuk, die Geharnischten (Hojong Song, Minhong An) sowie die drei Solisten der Knabenkantorei.«

(Die Lübeckischen Blätter)