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»Es ist [...] Ivanenkos schönste Choreografie eines Tschaikowski-Balletts. Es geht direkt ins Herz. [...] Ivanenkos Kunst liegt darin, märchenhafte Welten nicht unter zuckrigen Krusten ersticken zu lassen. Mit einem Augenzwinkern kitzelt er zweifellos vorhandene Sentimentalitäten am Kinn. Wenn Prinz und Prinzessin zu Ende hin auf einem Podest wie Figürchen auf einer Hochzeitstorte posieren, wenn Hochzeitskandidaten zum Schaulauf antreten, dann ist das die feine Prise Humor, die dem Stoff seine Tiefe bewahrt. Apropos Stoff: Die Kostüme von Heiko Mönnich sind eine Augenweide. Vom Pult aus dirigiert Jan-Michael Krüger das musikalische Geschehen mit der gleichen Achtung, die Ivanenko Tschaikowski entgegenbringt.«

(shz)

 

 

 

»Die große Leistung war das gelungene Zusammenspiel aus klassischem und modernem Tanz, aus einem schlichten, aber eindrucksvollen Bühnenbild (Lars Peter), das auf Lichteffekte (Martin Witzel, Kevin Sock) setzte, und verspielten, farbenfrohen Kostümen (Heiko Mönnich). [...] Die tänzerische Leistung des Kieler Ensembles war hoch. Dornröschen/Aurora wurde von Keito Yamamoto getanzt. Anmutig war sie und hatte eine ausgefeilte Technik, mit der sie federleicht auf die Spitze ging. [...] Als zweite weibliche Hauptrolle überzeugte die Fliederfee (Maiko Abe). Auch sie zeigte eine technisch wie musikalisch reife Darbietung. Wie ein Samurai-Krieger wirkte Carabosse, getanzt von Yat-Sen Chang Oliva. [...] Auch Ausstrahlung und Können des Prinzen (Shizuru Kato) waren beeindruckend. [...] Würdevoll waren Johannes und Caroline Kritzinger als König und Königin. Die kurzen solistischen Auftritte der jungen (Lotte Gerl) und mittleren Aurora (Sophie-Linh Effenberger) zeigten, dass auch bei den Nebenrollen mit Freude und Akkuratesse gearbeitet wurde. Das gesamte Ensemble spiegelte diesen engagierten Geist. Von den Solisten bis zu den Statisten gab es diese Spielfreude, die als Ganzes das Stück trug. [...] Unter der musikalischen Leitung von Jan-Michael Krüger spielte das Philharmonische Orchester Lübeck souverän einen tanzbaren Tschaikowsky, der trotz seiner festen Rhythmik mal verspielt, mal opulent daherkam. Viel Applaus erhielt Carlos Johnson für seine berührenden Violin-Soli.«

(Lübecker Nachrichten)

 

 

 

»Immer wieder schafft der Kieler Ballettchef gute Möglichkeiten, um die Lebendigkeit, den Gestaltungswillen, die Lust an der Bewegung seiner Truppe unter Beweis zu stellen. [...] Besonders schön sind die Träumereien im Bild nach der Pause, wenn Aurora ihrem Prinzen begegnet. Die Träume werden von der grazilen Keito Yamamoto und dem jungenhaften Shizuru Kato eindrucksvoll auf die Bühne gebracht. Maiko Abe ist eine Fliederfee von Eleganz und Biegsamkeit. Aber auch die übrigen Mitglieder der Compagnie wirbeln durch die Räume, mit Sprungkraft und raumgreifenden Schrittfolgen. Am Pult des Lübecker Philharmonischen Orchesters stand Jan-Michael Krüger, [...]. Er sorgte für flottes Tempo mit spielerisch leichten Einlagen.«

(HL-live)

 

 

 

»Ästhetik pur [...]. Wieder hat Yaroslav Ivanko ein Werk phantastisch choreographiert, seine Truppe zeigt alles, was diese Kunst auszeichnet - von Ästhetik pur bis zur Akrobatik. [...] spitzen-Leistungen auf der Bühne.«

(Güz/Lübeck Erleben)

 

 

 

»Dass alles [...] wundervoll anzusehen ist, ist dem grazilen, schwebenden Fluss des Spitzentanzes und der anmutig geformten Choreografie der Soli oder der Ensembles zu danken. Heiko Mönnich gestaltete die Kostüme stilsicher, gab dem männlichen Personal blaue oder graue bis hin zu schwarzen Tönen. Ein tiefes Schwarz ist Carabosse vorbehalten, der bösen Fee, die durch alle Bereiche geistert. In dieser Dornröschen-Version wird das neidisch-boshafte Wesen männlich, warum nicht? In einem flatternden Gewand gibt ihr der Kubaner Yat-Sen Chang Oliva, ein Gast, mit wirbelnden Kreisen und grotesken Sprüngen einen hinreißend dämonischen Charakter. [...] In der Hauptrolle glänzt die Japanerin Keito Yamamoto. Sie ist eine grazile Aurora, die im Solo etwa des Rosen-Adagios oder in ihren Pas de deux wunderbar leicht sich bewegt. Ihre „Partner", die vier Prinzen, bringen einen humorvollen Akzent, durch fein charakterisierende Bewegungsunterschiede gestaltet. [...]. Die Fliederfee tanzt die Maiko Abe, auch sie Japanerin, ausdrucksvoll und mit fließender Eleganz. Glanzpunkt aber ist der Prinz, von Shizuru Kato getanzt. Er ist der dritte Japaner im international besetzten Ensemble und fällt durch seine Musikalität auf, die ihn seine Sprünge und Drehungen stets punktgenau passend zu Takt und Melodie gestalten lässt. [...] Im Violinsolo bewährte sich wieder einmal Lübecks Erster Konzertmeister Carlos Johnson.«

(unser Lübeck)