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Ich distanziere mich von allem
(und jetzt gut' Nacht)

»Marie Bues hat diesen Monolog spannend und mit großartigem Humor inszeniert, Rachel Behringer trägt ihn vor. Und was sie daraus macht, ist grandios. [...] Rachel Behringer packt in diese Alina Wut und Verletzlichkeit, Raserei, Abgeklärtheit, Langeweile und Verzweiflung, ein ganzes Seelenpanorama, das jede Generation für sich neu durchleben muss. Sie ist von Anfang an die Chefin im Saal, in ihrem gläsernen Käfig wie davor. Denn irgendwann tritt sie hinaus aus dem Spiel und macht den Abend noch realer. Dann steht sie da und zetert und klagt [...]. Am Ende aber, als Queens ›Bohemian Rhapsody‹ zum Finale bittet, hat sie keine Angst mehr, ›zum ersten Mal keine Angst mehr‹. Wow!«

(Lübecker Nachrichten)

 

 

 

»Solo für eine energiegeladene Frau. [...] Großartig, wie Rachel Behringer von einer Stimmlage zur anderen wechselt. Vom gedankenverlorenen Flüstern geht die Stimme über in Agitation. Satire und Kabarett kommen hinzu. Das ist virtuos und gekonnt gemacht.«

(HL live)

 

 

 

»Solo für ein Energiebündel. [...] Rachel Behringer wirft sich mit aller Macht in diesen Text, hat ihn bis zur Perfektion verinnerlicht. [...] Bewundernswert, wie Frau Behringer mit Stimmfarben, mit Stimmungen, Lautstärke jongliert, zwischen verständnisinniger Freundlichkeit und aggressiver Agitation wechselt.«

(Lübeckische Blätter)

 

 

 

»Das beeindruckende 70-minütige Solo der jungen, neu zum Ensemble gestoßenen Schauspielerin Rachel Behringer steckt voller beißender Kritik auf die Doppelmoral & den Sexismus in unserer Gesellschaft. [...] Ja, das intensive Spiel Behringers weiß jederzeit zu fesseln. Und insbesondere im letzten, weitgehend improvisierten Teil, in dem sie sich unmittelbar mit dem Publikum auseinandersetzt, kann man dieser rasenden Energie kaum entkommen. Humorvolle Einlagen inbegriffen.«

(Ultimo)

 

 

 

»Kat Kaufmanns Stück [...] porträtiert eine gläserne Welt, hinter deren Scheiben die Individuen zu grotesken Schaufensterpuppen ihrer eigenen Utopie verkümmern. Sie leben in einer abnormalen Lifestyle-Gesellschaft, die sich auf der Bühne über Likes, Shares und Favourites zielsicher selbst verstümmelt. [...]Um diese zutiefst verhasste Welt als Farce bloßzustellen, wirft sie verächtlich mit den kulturellen Codes des postrealen Zeitalters um sich. Alles Wirkliche verkommt in ihrem einstündigen Monolog zu abstrakten Emoji-Zeichnungen auf den Glaswänden. Ihre Gedankengänge werden von gemurmelten Liedzeilen und Zitaten unterbrochen, als wäre alles an ihr ein einziger großer Haufen Postmoderne. Das ekelt sie an. So gießt die intensive One-Woman-Inszenierung ihr postfeministisches Kältebad schonungslos über ihren Zuschauern aus, bis schließlich Zynismus, Existenzialismus und Weltschmerz in hohen Wellen über die Bühne spritzen. Vordergründig [...]Rachel Behringer bringt ihre Figur dabei immer wieder an den Rand des Zusammenbruchs - und das zeitigt Wirkung. Durch ihr intensives Spiel wird die Scheinrealität, in der Alina sich befindet, immer deutlicher, und ihre Angst vor der Dauervirtualität manifestiert sich in einem zentralen Gedanken: Draußen ist es auch nicht besser.«

(Stuttgarter Nachrichten / Stuttgarter Zeitung)