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In der Bar »Zum Krokodil«
Die Comedian Harmonists

»Pit Holzwarths umjubelter Abend ›In der Bar zum Krokodil‹ im Theater Lübeck [...]. Was Holzwarth jetzt aber mit seinem Abend über die Geschichte der Comedian Harmonists gelungen ist, übersteigt alles. Fast eine Viertelstunde jubelte das Publikum im Stehen, die Schauspieler bedankten sich mit zwei Zugaben für den Beifall, der so laut war, dass man um die Statik des Theaters fürchten konnte. Was für ein Triumph! [...]Die musikalische Leistung der fünf Akteure auf der Bühne ist nicht hoch genug einzuschätzen. Ebenso das Klavierspiel von Will Workman. Ob ›Kleiner grüner Kaktus‹ oder die Nonsens-Nummer ›Onkel Bumba aus Kalbumba‹ - immer sitzen die Töne, der Klang des Ensembles nähert sich dem der Comedian Harmonists erstaunlich an. Alle Schauspieler sind auch darstellerisch auf der Höhe [...]. Ein wunderbarer Abend mit wunderbarem Gesang - ›In der Bar zum Krokodil‹ wird sicherlich jahrelang zu sehen sein.«

(Kieler Nachrichten)

 

 

 

»Solch einen Jubel hat man am Theater Lübeck nur selten erlebt: Der Abend über die Comedian Harmonists begeisterte das Publikum. [...] Dieser Abend ist in jeder Hinsicht außergewöhnlich gut, unterhaltsam, mitreißend und auch ergreifend. Das liegt an dem hervorragenden Ensemble, das Holzwarth zur Verfügung steht. Nur ein Profi-Sänger ist dabei, der Countertenor Johann Moritz von Cube, als Gäste wurden der hohe Tenor Johannes Merz und der Tenor Tom Semmler engagiert. Die vier anderen Akteure stammen aus dem Ensemble: Andreas Hutzel als Bariton, Henning Sembritzki als Bass und Will Workman am Flügel. Dazu kommt noch Robert Brandt in einem Dutzend Rollen, vom Conferencier in bester Cabaret-Tradition bis zu einer täuschend echt klingenden Verkörperung von Propagandaminister Joseph Goebbels. Diese Verwandlungsfähigkeit ist schlicht großartig, zumal Robert Brandt in den meisten seiner Auftritte auch seine komödiantischen Fähigkeiten zeigen kann. [...]«

(Lübecker Nachrichten)

 

 

 

» [...] Licht aus, Jubelrufe an. Für die Sänger dieser ersten Boy-Group der deutschen Popgeschichte hat es in der Musikbranche kein Happy End gegeben, wohl aber für das Stück. Sieben Darsteller verbeugen sich wieder und wieder, sie haben ihr Publikum besoffen gespielt und gesungen. Auch das vierköpfige Regieteam badet im Applaus. Dass es im Lübecker Schauspiel hochmusikalisch zugeht, hat man gewusst, dass diese Gesangsqualität möglich ist, jedoch kaum geahnt. [...] Siebter in der Darsteller-Runde ist ein ebenfalls großartiger Robert Brandt [...]. Die Geschichte geht ans Herz. Doch dem Holzwarth-Stück ist ein Triumph beschert: Das Publikum der Uraufführung erarbeitet sich mit donnerndem Applaus zwei mehrteilige Zugaben und wird schließlich mit ›Schlafe mein Prinzchen‹ nach Hause geschickt.«

(shz)  

 

 

 

»Ein volles Haus voller Applaus: Die Uraufführung von Pit Holzwarths neuem Theaterabend ›In der Bar zum Krokodil - Die Comedian Harmonists‹ wurde frenetisch gefeiert. Drei Stunden musikalische Nostalgie, in die die politische Realität einbricht, rissen das Premierenpublikum hin. Sie galten den sieben Akteuren und bezogen am Ende das Leistungsteam mit ein. [...] Mit Johann Moritz von Cube steht nur ein Sängerprofi auf der Bühne, doch zwischen dem Countertenor und den Schauspielern gibt es kein Gefälle. Das ist das Verdienst von Gesangscoach Turan von Arnim und Willy Daum, der einmal mehr als muskalischer Spiritus Rector seine Arrangeur- und Interpretationskunst beweist. [...] Wiederrum steht von Cube den Bühnenprofis nicht nach, macht aus dem Ari Leschnikoff eine Integrationsfigur. Andreas Hutzel als Roman J. Cycowski ist für dramatische Momente zuständig. Henning Sembritzki darf als Robert seine vernachlässigte Komödiantik endlich wieder ausspielen. Zwei weitere Gäste bringen sich ebenfalls voll ein: Tom Semmler als schnell begeisterter Erich A. Collin und Johannes Merz als von vielen Emotionen getragener Initiator Harry Frommermann. Ohne Erwin Bootz am Klavier wären die Sänger nichts: Will Workman trägt augenzwinkernd einen starken Anteil am Erfolg als Mime wie als Pianist. [...] Ausstatter Werner Brenner, Experte für Szenen und Kostüme aus der Unterhaltungswelt, ist wieder äußerst effektiv. [...] Was hier an Revue-Variationen zu erleben ist, begeistert - besonders die augenzwinkernden. Absoluter Höhepunkt ist das ballet mechanique, darin das Quintett sich so urkomisch bewegt, dass die Zuschauer Tränen lachen.«

(GüZ/ Lübecker Stadtzeitung)

 

 

 

»Die Comedian Harmonists haben das Theater Lübeck im Sturm erobert. […] Wie […] hier Schauspieler und Sänger zum Gesangquintett zusammengeschweißt wurden, das ist verblüffend und reißt das Publikum mit. […] Sie singen sich jedenfalls in die Herzen der Zuschauer im Großen Haus: Andreas Hutzel als Bariton, Johann Moritz von Cube (1. Tenor), Tom Semmler (2. Tenor), Johannes Merz (3. Tenor), Henning Sembritzki (Bass). […] Willy Daum stand als musikalischer Leiter im Hintergrund. Am Flügel aber sitzt Will Workman aus dem Schauspielensemble. Hut ab! Mehr als ein Dutzend großer Hits aus dem Repertoire der Comedian Harmonists erklingen, gekonnt für die neuen Stimmen arrangiert. […] Neben den genannten Musikern gebührt Robert Brandt ein großes Lob. Er spielte sich durch ein Dutzend Rollen, vom Kunstagenten zum Conferencier und Theaterdirektor bis hin zur Schnauze von Goebbels. Nach drei Stunden wollte das Premierenpublikum noch mehr hören und ertrotzte einige Zugaben.«

(HL-live)

 

 

 

»Die besondere Stärke dieses Abends aber sind die Darsteller des Sextetts, die eindrucksvoll spielen und sängerisch großartig den Klang der Comedians auferstehen lassen, und das ohne Soundtracks und andere technische Mätzchen. Andreas Hutzel hat schon wiederholt seine Musikalität bewiesen, ist jetzt wieder als polnischer Bariton Roman Cycowski gesanglich und in dessen ausgleichendem Wesen präsent. Den Robert Biberti, der als erster Frommermann folgte, eine Gesangstruppe nach dem Vorbild der amerikanischen ›The Revelers‹ zu bilden, stellt Henning Sembritzki dar, ein fundierender Bass, der mit Spielwitz besticht. Will Workman begleitet am Klavier alle Sätze und gibt dem Pianisten Erwin Bootz seinen zwielichtigen Charakter. Der war als Musikstudent gut ausgebildet, neigte aber dem Nationalsozialismus zu. Drei Gäste, drei Tenöre, halfen bei den schwierigen musikalischen Partien im hohen Stimmbereich. Den Bulgaren Ari Leschnikoff hat der Countertenor Johann Moritz von Cube übernommen. Großartig, wie der einzig ausgebildete Sänger, Kirchenräume gewohnt, sich der Bühne anpasst. Vielseitig, beide auch mit Erfahrungen im A-cappella-Gesang sind die Schauspieler Tom Semmler und Johannes Merz, der eine als der sensible Erich A. Collin, ›Volljude‹, wie er sich selbst charakterisiert, der andere als Gründervater Harry Frommermann. Es ist durchaus packendes Theater, zeitbezogen, doch über sich hinausweisend, auf ein Kollektiv ausgerichtet, doch ebenso auf Individuen. Zugleich wird Musik geboten, sehr komplex gestaltet und choreografisch anspruchsvoll verpackt. Es ist ein Abend geworden, der lange nachwirkt.«

 

(Unser Lübeck)

 

 

»Man nehme Pit Holzwarth als Autor und Regisseur, Willy Daum als musikalischen Leiter, Werner Brenner als Ausstatter und die erstaunlichen musikalischen Fähigkeiten des Schauspielensembles. Das Grundrezept für große Theaterabende und ein zuverlässig volles Haus ist an der Beckergrube erneut in eine musikalische Huldigung gemündet, die - ebenfalls erneut - ein Kassenschlager zu werden verspricht. Nach Rio Reiser, Edith Piaf, Jim Morrison, Leonard Cohen verhandelt das Dream-Team des musikalischen Theaters mit dem Stück ›In der Bar Zum Krokodil‹ - Die Comedian Harmonists, nun die erste Boygroup der deutschen Popgeschichte. Die Uraufführung geriet zum Triumph. [...] Wie im Berlin der 1920er- und 1930er- Jahre tut sich auch auf der Bühne Verblüffendes. Dort präsentiert Willy Daum mit neu arrangierten Nummern wie ›Mein kleiner grüner Kaktus‹, ›Veronika‹, ›Schlafe mein Prinzchen‹,›In der Bar zum Krokodil‹, ›Ein Freund, ein guter Freund‹ eine Truppe, wie sie das Haus noch nicht erlebt hat. Von Cube, Merz und Semmler verschmelzen mit den Ensemblemitgliedern Hutzel und Sembritzki zu dem, was Frommermann einst als Idee im Kopf spukte und Workman am Klavier als musikalischer Leiter Bootz einfordert: Werdet ein Orchester aus menschlichen Stimmen! Und wie einst aus Berlin, ist in der Beckergrube betörende Harmonie zu hören. [...] Es hat sich gelohnt. Bei der Uraufführung war das Publikum im Jubel vereint und wurde mit zwei reichhaltigen Zugaben belohnt.«

(Lübeckische Blätter)

 

 

 

»Den sieben Darstellern des Stücks kann für Ihre Leistung nur das größte Kompliment ausgesprochen werden. Das Arrangement von einem guten Dutzend der großen Hits berührt und begeistert das Publikum, ebenso großartig funktioniert der unverwechselbare, parodistische Witz des Sextetts, was die Zuschauer immer wieder zu Lachern hinreißt. Minutenlange, stehende Ovationen belegen einen eindrucksvoll unterhaltsamen Abend.«

(Ultimo)