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10. Kammerkonzert
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Trio G-Dur für Flöte, Fagott und Klavier WoO 37

Harald Genzmer (1909–2007)
Trio für Flöte, Fagott und Klavier (1973)

Chick Corea (*1941)
Trio für Flöte, Fagott und Klavier (1976)

Heitor Villa-Lobos (1887–1959)
»Bachiana Brasileiras« Nr. 6 für Flöte und Fagott (1938)

Louise Farrenc (1804–1875)
Trio e-Moll für Flöte, Fagott und Klavier op. 45


Das Klaviertrio – bestehend aus Violine, Violoncello und Klavier – ist eine etablierte Besetzung innerhalb der Kammermusik. Viel seltener – aber umso interessanter – ist die Triobesetzung bestehend aus Querflöte, Fagott und Klavier.

Beethovens einziges Klaviertrio mit zwei Bläsern entstand in jugendlichem Alter in Bonn, wahrscheinlich als Gelegenheitskomposition für seine Exzellenz Friedrich Freiherr von Westerholt-Gysenberg, den Stallmeister des Kurfürsten, dessen Musikzirkel »zeitweise das Musikleben der Residenzstadt prägend mitbestimmt hat«. Der Freiherr spielte selbst Fagott und hatte überdies »in seinen Bedienten eine artige Hauskapelle, besonders von blasenden Instrumenten«. Es ist eine virtuos und geschmackvoll gemachte Sonate, in der die Bläser selbstbewusst hervortreten.

Chick Corea ist vor allem als Jazzpianist bekannt. Sein kurzes Trio erschien ursprünglich auf dem Album »Inner Space«.
In Villa-Lobos´ Duo »Bachianas Brasileiras« Nr. 6 für Flöte und Fagott lässt sich deutlich der Versuch des Komponisten erkennen, Stilmittel der brasilianischen Folklore mit kontrapunktischen Einflüssen aus der europäischen Barockmusik zu verbinden.
Die beiden Trios des deutschen Harald Genzmer und der französischen Komponistin Louise Farrenc waren beide ursprünglich für Flöte, Cello und Klavier gedacht, lassen sich aber wunderbar auch mit dem Fagott aufführen.


Kurzfristige Programmänderungen vorbehalten.


Die Reihe Kammerkonzerte wird gefördert durch die Heinz und Erika Wiggers Stiftung.
Konzert
Di
02/06/20
19.30 Uhr
Europäisches Hansemuseum, Beichthaus

Flöte Waldo Ceunen
Fagott Vera Fliegauf
Klavier Tamami Toda-Schwarz