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7. Kammerkonzert
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Streichquintett Nr. 2 C-Dur op. 29

Max Bruch (1838–1920)
Klavierquintett g-Moll op. post.

Johannes Brahms (1833–1897)
Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25


Es ist Beethoven-Jahr! Und so steht auch in diesem Kammerkonzert zunächst ein Werk des Jubilars auf dem Programm. Das Streichquintett op. 29 ist Beethovens einzige vollendete Originalkomposition für diese Besetzung, denn die beiden anderen sind Bearbeitungen bzw. Fragmente. Einzigartig ist die frühromantisch zu nennende Klanggestaltung dieses recht frühen Beethoven-Werkes aus dem Jahr 1801. 1828 schrieb ein Rezensent, dass dieses Quintett das »geistreichste und künstlerisch gereifteste unseres großen Meisters, zugleich eines seiner einfachsten und beliebtesten Werke« sei.
Max Bruch ist vor allem als Komponist des allzeit (über)beliebten 1. Violinkonzerts g-Moll im Bewusstsein geblieben. Sein Stilideal war Felix Mendelssohn Bartholdy und so ist seine Musiksprache bis zu seinem Tod 1920 immer gänzlich romantisch geblieben. Das gilt auch für das selten zu hörende, erst nach Bruchs Tod veröffentlichte Klavierquintett in g-Moll.
Der in Hamburg geborene Johannes Brahms ist einer der »Könige« der Kammermusik. Sein Klavierquartett Nr. 1 g-Moll hat selbst Arnold Schönberg so begeistert, dass dieser eine (famose!) Orchesterversion des Werkes vorlegte, die vielfach als Brahms´ 5. Sinfonie bezeichnet wird. Aber auch in seiner Originalgestalt begeistert das Werk mit seinem überbordenden Einfallsreichtum, der rhythmischen Kraft und Eleganz. Es heißt von diesem Werk, Brahms habe in jedem Takt an seine geliebte Clara Schumann gedacht…


Kurzfristige Programmänderungen vorbehalten.


Die Reihe Kammerkonzerte wird gefördert durch die Heinz und Erika Wiggers Stiftung.
Konzert
Mo
16/03/20
19.30 Uhr
Gemeinnützige Lübeck

Violine Christina Reitemeier-Bruggaier, Jens-Peter Heidemann
Viola Elisabeth Fricker, Christian Jonkisch
Violoncello Hans-Christian Schwarz
Klavier Barbara Martini