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Extrakonzert
Mendelssohn »Elias«
Felix Mendessohn Bartholdy (1809–1847)
Oratorium »Elias« op. 70

Passend für unsere Zeit, in der die Verbreitung von Fake News mehr und mehr zu einem normalen Mittel der Auseinandersetzung zu werden und die Grenze zwischen »wahr« und »nicht wahr« zu erodieren scheint, tritt der alttestamentliche Prophet Elias überzeugungsmächtig vor uns: ein unbedingter Streiter für die (Gottes-)Wahrheit. Und gleichzeitig führt uns die Gestalt dieses Gotteskämpfers an einen Abgrund: Sein Wahrheitskonzept führt dazu, dass die, die sich dieser Wahrheit entgegenstellen, getötet werden (müssen). Gibt es eine Wahrheit, die Wahrheit ist, ohne der Tendenz zur Gewalt zu erliegen? Fragen über Fragen, die Mendelssohn Bartholdys »Elias« mit seinem Werk für uns Heutige aufwirft. Der »Elias« wurde 1846 in Birmingham uraufgeführt. Antisemitische Äußerungen Richard Wagners und das Aufführungsverbot durch die Nationalsozialisten schränkten in Deutschland die Aufführungspraxis ein. Heute wird Mendelssohns Werk mit seinen großformatigen Chören und eindrucksvollen Arien mit Selbstverständlichkeit in Konzerthäusern und Kirchen aufgeführt und von Musikfreunden in aller Welt geschätzt.

Karten sind erhältlich bei www.eventim.de und an den bekannten Vorverkaufsstellen
Konzert
Fr
07/02/20
19.30 Uhr
Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal

Dirigent Hansjörg Albrecht
Sopran Julia Sophie Wagner
Alt Anke Vondung
Tenor Markus Schäfer
Bass Klaus Mertens
Chor Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg