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9. Kammerkonzert
Nur Hörnerschall tönt so hold
Charles Koechlin (1867-1950)
Quatre petites pièces für Klavier, Violine und Horn op. 32

Joseph Holbrooke (1878-1958)
Horntrio D-Dur op. 28

Johannes Brahms (1833-1897)
Horntrio Es-Dur op. 40


Das Horn war Johannes Brahms’ erklärtes Lieblingsinstrument, er selbst hatte es als Kind erlernt. Dennoch galt das Horn als ein für kammermusikalische Zwecke ungeeignetes Instrument, sodass Brahms das Trio umarbeitete und die Hornstimme durch das Violoncello ersetzte. Das Horn ist längst rehabilitiert, und das Trio in der Originalfassung gilt als eines der klangschönsten Kammermusikwerke des 19. Jahrhunderts. Die Musik von Charles Koechlin ist ein Geheimtipp – seine Werke erinnern an Fauré, Debussy und Satie, fallen aber auch aus diesem Raster heraus in ganz eigene, lyrisch getönte oder expressive Klangbilder. Joseph Holbrooke ist heute beinahe vergessen, zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatten seine Werke außerhalb Großbritanniens jedoch eine gewisse Popularität, er wurde auch als »the cockney Wagner« bezeichnet.

Die Reihe Kammerkonzerte wird gefördert durch die Heinz und Erika Wiggers Stiftung.


Foto © Thorsten Wulff

Konzert
Mo
04/06/18
19.30 Uhr
Stadtbibliothek Lübeck, Scharbausaal

Horn Johannes Borck
Violine Dobromiła Hańćka
Klavier Inessa Tsepkova