Home    Termine    Spielzeit    Ensemble    Theaterpädagogik    Service    Kartenkauf online    Extras    Vorschau 2018/19
8. Kammerkonzert
Licht und Schatten
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Streichquartett G-Dur KV 387

Franz Schubert (1797-1828)
Streichquartett G-Dur op. 161 D 887


Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett G-Dur KV 387 entstand in der Freiheit seiner ersten Wiener Jahre, nachdem er mutig den Dienst am Salzburger Hof quittiert hatte und sich gegen den Willen des Vaters für ein Leben als freier Künstler entschied. Das Quartett eröffnet den Zyklus der sechs »Haydn-Quartette«, die Mozart seinem väterlichen Freund und Mentor Joseph Haydn widmete. Voll des Lobes äußerte sich Haydn gegenüber Mozarts Vater Leopold: »Ich sage Ihnen vor Gott, als ein ehrlicher Mann, ihr Sohn ist der größte Componist, den ich von Person und dem Nahmen nach kenne; er hat Geschmack und über das die größte Compositionswissenschaft.«
Mit seinem letzten Streichquartett übertrifft Franz Schubert sich selbst sowie viele seiner Komponistenkollegen. Es ist sein modernstes, sein progressivstes Quartett mit sinfonischen Ausmaßen, entstanden 1826 in nur zehn Tagen. Zu dieser Zeit befand sich die Arbeit an der »großen« C-Dur-Sinfonie im Endstadium, und Schubert bahnte sich mit der kleineren Form den Weg zur großen Sinfonie.

Die Reihe Kammerkonzerte wird gefördert durch die Heinz und Erika Wiggers Stiftung.


Foto © Olaf Malzahn

Konzert
Di
22/05/18
19.30 Uhr
Hoghehus

Violine Evelyne Saad, Lucy Finckh
Viola Christian Jonkisch
Violoncello Sigrid Strehler