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Romeo und Julia (Ballett)
»Denn steinerne Grenzen können Liebe nicht fernhalten, und was Liebe kann, das wagt Liebe zu versuchen.«
Romeo und Julia – diese Namen stehen beinahe schon symbolhaft für bedingungslose Liebe, ewige Treue und schicksalhaftes Scheitern. Romeo Montague und Julia Capulet, Kinder zweier verfeindeter Veroneser Adelsfamilien, verlieben sich ineinander, doch allein ihre Herkunft lässt die Hoffnung auf ein gemeinsames Glück dahinschwinden. Dennoch versuchen sie mit beinahe radikaler Entschlossenheit, diese Grenzen zu überwinden und ihre Liebe zu leben. Sie sind bereit für ein anderes Leben, bereit, ihre von Hass und Vorurteilen regierte Welt hinter sich zu lassen. William Shakespeares »Romeo und Julia«, vor mehr als 400 Jahren in London uraufgeführt, erlebte einen wahren Siegeszug auf den Theaterbühnen und zieht das Publikum bis heute in seinen Bann. Dichter, Komponisten und Filmschaffende ließen sich von der tragischen Geschichte inspirieren, entsprechend umfangreich ist die Liste der verschiedenen Versionen des Stoffes. Sergej Prokofjews Ballett ist inzwischen ein Klassiker im Ballettrepertoire. Bemerkenswert ist die psychologische Charakterisierung der Figuren und Stimmungen durch musikalische Mittel: Romeo tritt als verträumt-schwärmerischer aber ebenso beherzter junger Mann auf, man erlebt die Anmut und die jugendliche Verspieltheit von Julia sowie unheilvolle Situationen und bedrohliche Einflüsse von außen.


Foto © Olaf Struck


Premiere
17/09/16

Großes Haus
Dauer ca. 2 Stunden, 40 Minuten (eine Pause)

Musikalische Leitung Ryusuke Numajiri
Choreographie Yaroslav Ivanenko
Ausstattung Heiko Mönnich
Dramaturgie Telse Hahmann, Daniela Roth