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Romeo und Julia
(I Capuleti e i Montecchi)
»Der Glanz des Morgens
scheint mir aus deinem Gesicht.«
Ihre Liebe muss viel aushalten: Giulietta Capuleti ist heimlich mit Romeo verbandelt, dem Spross der feindlichen Montecchi-Familie. Eine Verbrüderung scheint aussichtlos, als der Vorschlag Romeos abgelehnt wird, eine Heirat zwischen ihm und Giulietta solle Frieden zwischen den Familien herstellen. Giuliettas Vater drängt seine Tochter zur Heirat mit Tebaldo, doch Romeo will mit seiner Geliebten fliehen. Da Giulietta trotz allem ihre Vaterstadt und Familie nicht verlassen möchte, ersinnt ihr Vertrauter Lorenzo einen riskanten Plan: Ein Trank, der den Scheintod vortäuscht, soll Giulietta vor der Hochzeit mit Tebaldo bewahren. Doch das Kalkül geht nicht auf: Das Ende ist tragisch, zerbricht doch alles, außer ihrer Liebe.

Bis zur Premiere im März 1830 war Eile geboten: Bellini nahm auf Druck des begeisterten venezianischen Publikums den Opernauftrag an und komponierte unter Verwendung von Musik aus seiner Oper »Zaira« in wenigen Monaten die Partitur. Nicht Shakespeare, sondern die italienischen Quellen des Stoffes – etwa die Novelle von Matteo Bandello – waren Vorlagen für das Libretto. Was Felice Romani an lyrischer Stimmung ausließ, komponierte Bellini sinnlich-dramatisch hinzu: »I Capuleti e i Montecchi« wurden zur erfolgreichsten Ausdeutung dieser Liebesgeschichte im tödlichen Kreuzfeuer verfeindeter Familienbanden mit den Stilmitteln des italienischen Belcanto.


Foto © Oliver Fantitsch


Wiederaufnahme
11/05/17

Großes Haus
Die nächsten Termine
Do
11/05/17
19.30 Uhr
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Sa
03/06/17
19.30 Uhr
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Fr
16/06/17
19.30 Uhr
Großes Haus

Dauer ca. 2 Stunden, 40 Minuten (eine Pause)

Musikalische Leitung Jan-Michael Krüger
Inszenierung Michael Sturm
Ausstattung Stefan Rieckhoff
Chor Jan-Michael Krüger
Dramaturgie Dr. Fedora Wesseler