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Die schlafende Schöne
»In dem Augenblick aber, wo sie sich gestochen hatte, fiel sie auch nieder in einen tiefen Schlaf.«
Bei einem Fest am Königshof bringt die Fliederfee gemeinsam mit fünf anderen Feen der kleinen Aurora gute Gaben für ihren Lebensweg. Plötzlich erscheint die alte Fee Carabosse und spricht einen seltsamen Fluch aus. Der Kampf zwischen Gut und Böse nimmt seinen Lauf, und die Grenzen zwischen Traum und Realität verschwimmen …

Nach »Der Nussknacker« und »Schwanensee« ist »Dornröschen« der dritte große Tschaikowsky-Klassiker, den Yaroslav Ivanenko mit dem Ballett Kiel erarbeitet hat. Das Libretto des Balletts, welches 1890 in der Choreographie von Marius Petipa am Mariinski-Theater in St. Petersburg uraufgeführt wurde, basiert auf einer französischen Version des Dornröschen-Stoffes, dem Kunstmärchen »La Belle au Bois dormant« von Charles Perrault (1697). Yaroslav Ivanenkos Inszenierung bedient sich noch zweier weiterer Märchenvorlagen: dem »Dornröschen« der Brüder Grimm (1812) und Hans Christian Andersens »Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern« (1845). So entstehen auf der Bühne drei unterschiedliche Ebenen, deren Übergänge im Laufe der Geschichte immer fließender werden.

In enger Abstimmung mit dem Choreographen Petipa entwarf Tschaikowsky die Ballettmusik. Trotz strenger Vorgaben konnte sich der Komponist bei der Instrumentierung, im Spiel mit verschiedenen Klangfarben und in der motivischen Arbeit voll entfalten. Alte Tänze wie Menuett, Sarabande oder Gavotte erwachen wieder zu neuem Leben, die Figuren der Handlung werden durch individuelle Leitmotive charakterisiert, die sich durch das gesamte Ballett ziehen: Das zarte, schwelgerische Thema der Fliederfee in Streichern und Harfe steht im Kontrast zum düsteren, Unheil verkündenden Motiv der Carabosse. Tschaikowskys Musik ist von großem Farben- und Melodienreichtum und verbindet sinfonische Prinzipien effektvoll mit den Erfordernissen einer klassischen Ballettmusik. Zu seinen Lebzeiten galt »Dornröschen« als Tschaikowskys erfolgreichstes Ballett und als wegweisend für die weitere Entwicklung des klassischen Handlungsballetts.

Premiere
17/02/18

Großes Haus
Die nächsten Termine
Sa
17/02/18
19.30 Uhr
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Sa
24/02/18
19.30 Uhr
Großes Haus

Fr
02/03/18
19.30 Uhr
Großes Haus

Musikalische Leitung Jan-Michael Krüger
Choreographie Yaroslav Ivanenko
Bühne Lars Peter
Kostüme Heiko Mönnich
Dramaturgie Telse Hahmann, Daniela Roth