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Der Barbier von Sevilla
»Was für ein schönes Leben!
Wenig Mühe, viel Vergnügen
und stets Geld in der Tasche –
Früchte meines Ruhms.«
Ein unbekannter Verehrer macht Rosina seit einigen Tagen den Hof. Ihr habgieriger Vormund Don Bartolo sieht das mit Ärger, denn er hat selbst die Absicht, Rosina zu heiraten und ihr Vermögen zu kassieren. Obendrein scheint der Kerl Rosina auch noch zu gefallen! Bartolo beschließt, Rosina unverzüglich zu heiraten – aber er hat die Rechnung ohne den ebenso schlauen wie gewinnsüchtigen Figaro gemacht. Gegen klingende Münze ist der stadtbekannte Barbier zu allem bereit, und Rosinas zahlungskräftiger Verehrer löst bei ihm ein wahres Feuerwerk an Geistesblitzen aus.

Rossinis bis heute erfolgreichste Oper entstand innerhalb von nur knapp drei Wochen und basiert auf der Komödie »Le barbier de Séville« von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais von 1775. Die Figur des durchtriebenen Figaro, der sich dank seiner Intelligenz nicht nur als Diener, sondern vor allem als Vertrauter in sämtlichen Lebenslagen bei seinen Herren unentbehrlich macht, erlangte nicht zuletzt durch Mozarts Oper »Figaros Hochzeit« Weltruhm. »Der Barbier von Sevilla« zeigt gewissermaßen die Vorgeschichte dazu, nämlich wie Rosina – die spätere Gräfin Almaviva – und der Graf trotz aller Hindernisse doch zusammenfinden. Heutzutage unvorstellbar: Die Oper war bei der Uraufführung 1816 ein Fiasko, denn obwohl Rossinis Werk extra unter einem anderen Titel herauskam, sahen die Anhänger von Giovanni Paisiello, der einige Jahre zuvor einen als unübertrefflich geltenden »Barbier« komponiert hatte, in der neuen Vertonung einen Affront. Aber bereits die Folgevorstellungen gerieten zum Triumph. Nach dem Erfolg der »Reise nach Reims« kehren Regisseur Pier Francesco Maestrini und Comiczeichner Joshua Held nach Lübeck zurück, um das Publikum erneut in eine vor Witz sprühende Zeichentrickwelt zu entführen: Auch diesmal spielen die realen Sänger auf der Bühne mit Comicfiguren auf der Leinwand zusammen. Die groß angelegte Produktion ist die Fortführung der zweiteiligen Kooperation mit dem Theater Kiel und der Fondazione Arena di Verona.

Premiere
26/01/18

Großes Haus
Die nächsten Termine
Fr
26/01/18
19.30 Uhr
Großes Haus

So
28/01/18
16.00 Uhr
Großes Haus

So
11/02/18
18.00 Uhr
Großes Haus

Musikalische Leitung Ryusuke Numajiri
Inszenierung, Comicfilm und Ausstattung Pier Francesco Maestrini und Joshua Held
Chor Jan-Michael Krüger
Dramaturgie Dr. Fedora Wesseler